Angeln in der Ostsee – Versuch es mal auf die leichte Tour!

Beim Angeln in der Ostsee denken viele sofort an schweres Gerät, welches dort beim Dorsch- und Plattfischangeln zum Einsatz kommen sollte. Doch das ist nicht zwingend erforderlich. Denn es geht auch mit der Feederrute, die normal beim Süßwasserangeln eingesetzt wird.
Dabei ist nicht nur der Spaßfaktor sehr hoch, sondern auch die Fangerfolge.

Beim Feederangeln an der Küste, muss man jederzeit mit solchen Dorsche rechnen.

Beim Feederangeln an der Küste, muss man jederzeit mit solchen Dorsche rechnen. Foto: S. Rose

Mit der Feederrute im Süßwasser auf Barbe, Brassen und Co. ist schwer angesagt. Das es mit dem leichten „Besteck“ auch beim Angeln in der Ostsee funktioniert, ist vielen Meeresanglern noch unbekannt. Beim Drill eines schönen Dorsches an dem leichten Gerät ist der Spaßfaktor enorm. Mit folgenden fünf Tipps klappt das Angeln in der Ostsee mit Sicherheit.

  1. Ruten-Check

    Mittlerweile sind im Fachhandel viele Feederruten zum Angeln in strömungsreichen Flüssen auf den Markt. Die Ruten sind genau das Richtige, um auch in der Ostsee abzuräumen. Ab 3,60 Metern Länge, besser noch um die 4 Meter mit einer Spitze von circa 2,5 Unzen, kann mit Bleien bis 150 Gramm weit geworfen werden und die Spitze zeigt jeden Zupfer an.

    Wer beim Angeln in der Ostsee den Spaßfaktor sucht, sollte unbedingt einmal zu einer Feederangeln greifen.

    Wer beim Angeln in der Ostsee den Spaßfaktor sucht, sollte unbedingt einmal zu einer Feederangeln greifen. Foto: S. Rose

  2. Robustes Gerät für das Angeln in der Ostsee

    Robuste Stationärrollen der 4000-5000er Klasse reichen für das Feedern in der Ostsee völlig aus. Vor der 0,12er geflochtenen Hauptschnur sollte eine etwa zwei bis drei Meter langes 0,30-0,35er monofile Schnur als Puffer, am besten mit einen Albright-Knoten verbunden werden.

    Mit dem passenden Feedergerät, klappt es auch in der Ostsee mit den Dorschen.

    Mit dem passenden Feedergerät, klappt es auch in der Ostsee mit den Dorschen. Foto: S. Rose

  3. Platzwahl

    Bei den meist klaren Ostseewasser sind gute Fangplätze schnell mit dem Augen abzuchecken. Überall dort wo das Wasser dunkel erscheint, ist der Grund entweder mit Kraut, Steinen, Muscheln strukturreich oder das Wasser ist bereits ein paar Meter tief. Gerade beim Feedern tagsüber auf Dorsch ist tiefes Wasser Top. Mit der Dämmerung ziehen die Räuber dann zum jagen in flachere Zonen.

    Hier gut zu sehen, die dunklen Strukturen, die auf tieferes Wasser hindeuten und somit potenzielle Fangplätze sind.

    Hier gut zu sehen, die dunklen Strukturen, die auf tieferes Wasser hindeuten und somit potenzielle Fangplätze sind. Foto: S. Kaufmann

  4. Sichere Montage

    Je nach Grundstruktur sollte nach den vorherrschenden Bedingungen die Entfernung der 0,45er Mono-Mundschnur des Seitenarms über dem Blei ausgewählt werden. Bei unreinen Grund und um Hänger zu vermeiden, ist 50 bis 60 Zentimeter ausreichend. Ist der Grund vorwiegend Hängerfrei reichen 10 bis 20 Zentimeter. Langschenklige 1/0 bis 0/1er Haken mit ein oder zwei auftreibenden Perle am Ende der etwa 25 Zentimeter langen Mundschnur sind eine gute Wahl. Je nach Belieben kann mit einer oder zwei Anbissstellen über dem Blei gefeedert werden.

    Je nach Grundbeschaffenheit, sollte der kurze Seitenarm individuell beim Angeln in de Ostsee über dem Blei montiert werden. Hier an der Beispiel-Montage

    Je nach Grundbeschaffenheit, sollte der kurze Seitenarm individuell über dem Blei montiert werden. Hier zu sehen ein Beispiel. Foto: blinker

  5. Eine Frage des Köders

    Der Wattwurm ist ohne Zweifel der beste Naturköder, um in der Ostsee zu punkten. Voraussetzung ist allerdings, dass die Würmer frisch sind, sonst halten sie beim Werfen nicht am Haken. Ein weitere guter Köder ist der Seeringelwurm oder auch Kneifer genannt. Die etwas festeren Seeringler geben mehr Halt am Haken. Ist das Wasser im Winter und zeitigen Frühjahr noch kalt, bringen dünne länglich geschnittene Fetzen von Heringen oder Makrelen auch gute Fangerfolge.

    Kleine Fluo-Perlen vor den Ködern können die Lockwirkung beim Feedern erhöhen.

    Kleine Fluo-Perlen vor den Ködern können die Lockwirkung beim Feedern erhöhen. Foto: blinker

Video-Tipp: Dorsch- und Plattfischangeln auf Seebrücken

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