Angelknoten binden: Der Albright-Knoten

Der Albright-Knoten wird häufig verwendet, um zwei Schnüre unterschiedlicher Durchmesser miteinander zu verbinden. Besonders als Verbindungsknoten von monofiler und geflochtener Schnur ist er geeignet.

Der Albright-Knoten eignet sich zur Verbindung unterschiedlich dicker Schnüre. Foto: Blinker

Der Albright-Knoten eignet sich zur Verbindung unterschiedlich dicker Schnüre. Foto: blinker

Wie verbindet man zwei Schnüre miteinander? Am besten gelingt das mit dem Albright-Knoten. Er ist sehr leicht zu binden und hat eine hohe Tragkraft. Zum Einsatz kommt er, wenn man an die Hauptschnur ein Vorfach anknoten möchte. In nur wenigen Schritten kann selbst bei windigen Bedingungen den Knoten schnell binden. Die Vorteile des Albright-Knotens sind, dass man mit ihm monofile und geflochtene Schnur in unterschiedlichen Stärken miteinander verbinden kann. Er eignet sich sowohl zum Raubfischangeln auf Hecht und Zander, als auch zum feinen Barschangeln. Da der Knoten am Ende des Bindens sehr fein ist, gleitet er geschmeidig durch die Rutenringe. Eine weiterentwickelte Form des Knotens ist der verbesserte Albright-Knoten. Der Unterschied ist, dass man beim verbesserten Knoten ein paar wenige Schritte mehr binden muss. Dadurch hat dieser eine noch höhere Tragkraft, bei minimalem Aufwand und Größe.

Unser Knotenprofi Johannes Radtke zeigt Dir hier im Video, wie der Albright-Knoten gebunden wird.

 

So wird der Albright-Knoten gebunden:

  1. Zunächst mit der stärkeren Schnur eine Schlaufe bilden und das Ende der dünneren Schnur durch die Öffnung führen.
  2. Nach dem Anlegen der dünneren Schnur an die Schlaufe führst Du sie wieder zurück und umwickelst dabei die dickere Schnur.
  3. Die dünnere Schnur sollte häufig, idealerweise zehn- bis zwölfmal, die dicke Schnur in Richtung des entstandenen Auges umwickeln.
  4. Anschließend wird das Ende der dünnen Schnur durch das Auge gesteckt und festgezogen. Befeuchte die entstehenden Knotensegmente, ehe Du die Schnüre komplett fest zuziehst.
  5. Im letzten Schritt müssen die überstehenden Enden der Schnüre dicht am Knoten abgeschnitten werden. Tut man das nicht, kann es passieren, dass der Albright-Knoten nicht optimal durch die Rutenringe gleitet. Am besten eignet sich dafür ein Schnur-Clipper, den man ohnehin immer am Wasser dabei haben sollte.

Nun ist der Albright-Knoten fertig und Du kannst auf Fischfang gehen!

 

Der Albright-Knoten ist zum Verbinden zweier Schnüre die erste Wahl.

Lust auf noch mehr Knotenkunde? Wirf doch einen Blick in unsere Liste der Angelknoten! Dort haben wir eine Übersicht vieler wichtiger Knoten zusammengestellt, die für das erfolgreiche Angeln unablässig sind. Die blinker.de-Redaktion wünscht viel Spaß und Petri Heil!

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