Friedfischangeln

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Andre Pawlitzki
Einer unserer Profis für Friedfischangeln

Hier beantworten unsere Profis ihre Fragen rund ums Thema Friedfischangeln

Friedfischangeln

Beim Friedfischangeln dreht sich alles um die Gattung der Friedfische. Sie kommen in hohen Stückzahlen, in vielen Gewässern vor und gelten als leicht zu fangen. Zu den Friedfischen zählen alle Fische, die von Natur aus friedlich sind. Sie ernähren sich hauptsächlich von Wassertieren. Schnecken, Krebse, Pflanzen, Algen und Insekten stehen auf dem Speiseplan. Die klassischen und bekanntesten Friedfische sind das Rotauge, die Rotfeder und der Brassen. Auch Schleien, Barben, Karpfen oder zum Teil räuberische Weißfische wie der Döbel oder die Barbe zählen dazu. Nahezu alle Gewässer (Teiche, Seen, Bäche und Flüsse) in Deutschland beherbergen unterschiedliche Arten von Friedfischen. Um die Fische schnell an den richtigen Platz zu locken, ist das gezielte Anfüttern mit Grundfutter vorteilhaft. Kontinuierliches Nachfüttern sorgt dafür, dass die Fische über einen längeren Zeitraum am Platz gehalten werden. Die beliebtesten Hakenköder sind Maden, Würmer, Mais, Teig und die Brotkruste. Das Specime Hunting ist besonders unter den Friedfischangler weit verbreitet. Dabei soll eine bestimmte Fischart selektiv gefangen werden. Zum Beispiel werden mit Frühstücksfleisch gezielt Döbel gefangen.

Das Friedfischangeln klappt mit den unterschiedlichsten Methoden sehr erfolgreich.

Rotauge auf Tauwurm

Mit dem Futterkorb zum Erfolg

Beim Feedern (Feederfischen) ist das Ziel, das Futter in unmittelbarer Nähe zum Hakenköder zu platzieren. Dies wird durch die Verwendung eines Futterkorbes erreicht. Gewichte von 15-100 Gramm sind üblich. Der Futterkorb läuft in einer Schlaufenmontage und das Vorfach ist zwischen 40 und 120cm lang. Die Rute wird in einem leichten Winkel platziert und die geflochtene Schnur gestrafft. Die Bisserkennung erfolgt über die sensible Spitze der Feederrute (1-4oz). Der Anhieb wird unmittelbar nach dem Ausschlagen der Spitze gesetzt. Winkel-Picker Ruten sind identisch zu Feederruten, sie sind jedoch für leichtere Wurfgewichte ausgelegt.

Alternative: Stippfischen

Das Stippfischen ist ebenfalls eine erfolgreiche Methode um Weißfische zu fangen. Beim Polefishing ist das Kernstück die Kopfrute. Sie ist bis zu 16 Meter lang und ermöglicht eine punktgenaue Präsentation des Köders, auch in starker Strömung. Dabei werden je nach Gewässertyp unterschiedliche Posen und Vorfachlängen verwendet. Die Kopfrute besitzt dabei keine Rolle und im Drill federt ein Gummizug die Fluchten des Fisches ab. Meistens werden Steckruten verwendet, die während des Drills auseinander gesteckt werden, bis der Fisch sicher gekeschert wird. Beim Matchangeln wird auch mit der Pose gefischt. Es werden jedoch feine Ruten mit geringen Wurfgewichten verwendet.Ein gut ausgebleites Vorfach ist hierbei, neben der richtigen Köderwahl, der Schlüssel zum Erfolg.

Gewässer und Bestandspflege

Die Hege und Pflege des Weißfischbestandes eines jeden Gewässers ist enorm wichtig, um einen ausgewogenen Bestand zu gewährleisten. Das Hegefischen ist in nahezu allen Angelvereinen üblich und wird jährlich an den unterschiedlichen Vereinsgewässern durchgeführt. Nachhaltigkeit ist beim Friedfischangeln ein wichtiger Faktor.

Auch das Angeln mit der Kopfrute ist beim Friedfischangeln eine vielversprechende Alternative.

Angeln mit der Polerute


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ANGELSEE-aktuell 01/19

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