5 Tipps zum leichten Spinnangeln in Norwegen

Ihr sucht das Abenteuer und habt keine Angst, euch mit leichtem Geschirr gefräßigen Nordseeräubern zu stellen? Dann ist das leichte Spinnangeln in Norwegen genau das richtige!

Drillen, bis die Arme schmerzen – leichtes Spinnangeln in Norwegen bedeutet Adrenalin pur! Foto: BLINKER/C. Niemann

Drillen, bis die Arme schmerzen – leichtes Spinnangeln in Norwegen bedeutet Adrenalin pur! Foto: BLINKER/C. Niemann

Es gehört schon eine große Portion Mut dazu, sich am Bootssteg mit leichten „Zahnstocher-Ruten“ und einer Handvoll Wobblern und Spinnern blicken zu lassen. Doch die Blicke und das Gelächter der „Spezis“ sind es wert, wenn man spät am Abend erfolgreich in den Hafen einläuft – wer zuletzt lacht, lacht eben am besten! Leichtes Spinnangeln in Norwegen ist super ergiebig und verspricht Adrenalin pur – das wissen aber leider nur die wenigsten! Der Glaube, dass man nur mit schwerem Gerät in Norwegen fangen kann, ist immer noch in den Köpfen vieler Angler fest verankert.

  1. Hotspots mit Standfisch beim leichten Spinnangeln in Norwegen

    Für Light-Tackle-Angler gibt es keine Beißzeiten. Es beißt immer! Im Gegensatz zum Angeln an Unterwasserbergen und Kanten weit draußen im Meer, befischt man an reißenden Salzwasser-Wirbeln (Straumen), Klippen und Tangwäldern, Standfische, die immer Hunger haben. Sie streunen an diesen Hot-Spots umher und warten auf Kleinfisch, der sich im Schutze  dieser Strukturen aufhält. Gezupfte Wobbler oder Meerforellenblinker sind genau das richtige, um solche Räuber auf die Schuppen zu legen. Diese Stellen befischt ihr am besten vom langsam treibenden Boot aus. Driftet das Boot zu schnell, sind Driftsäcke geeignet, um langsamer und gründlicher fischen zu können.

    Aber auch solche Ufer-Spots sollten beim Spinnangeln in Norwegen unbedingt befischt werden. Foto: BLINKER/C. Niemann

    Aber auch solche Ufer-Spots sollten beim Spinnangeln in Norwegen unbedingt befischt werden. Foto: BLINKER/C. Niemann

  2. In jeder Tiefe steht der Fisch

    Da man niemals weiß, in welcher Wassertiefe die Fische gerade auf Raub gehen, ist es wichtig, gründlich in jeder Tiefe zu suchen. Die Norweger schwören dazu auf 35 bis 50 Gramm schwere „Atomsilda“ (Hersteller: Blue Fox) in Schockfarben. Diese werfen sie in Richtung Ufer und führen sie gezielt die Kante hinunter. Aber Vorsicht: Die Ufer sind steinig und überwuchert mit Tang und Algen – um unnötige Köderverluste und Abrisse zu verhindern, ist ein 0,40 mm  starkes Fluorocarbon-Vorfach Pflicht! Während sich raubende Pollacks und Seelachse tagsüber in Tiefen um 15 Meter fangen lassen, kann man in der Dämmerung schon ganz dicht unter der Wasseroberfläche mit aggressiven Bissen rechnen. Dann lohnt sich auch der Einsatz von klassischen Twitchbaits und flachlaufenden Wobblern. Sogar Spinner und Gmmifische sind dann äußerst fängig.

    Mit dieser Auswahl an Kunstködern ist man in Norwegen bestens gerüstet. Foto: BLINKER/C. Niemann

    Mit dieser Auswahl an Kunstködern ist man in Norwegen bestens gerüstet. Foto: BLINKER/C. Niemann

  3. Drop Shot mit Makrele – der Wunderköder

    Wenn ihr gerne Überraschungen mögt, dann fischt beim Spinnangeln in Norwegen unbedingt mal Makrelenfetzen am Drop-Shot-System – das ist wie dauerhaftes Geschenke auspacken. Die Bisse sind knallhart und das Beste: Man weiß nie, was man als nächstes fängt! Besonders Raubfische wie Leng, Lumb und sogar Rotbarsche und Lippfische mögen es gerne etwas fischiger.

    Dieser Lippfisch hat sich den Fischfetzten schmecken lassen. Foto: BLINKER/C. Niemann

    Dieser Lippfisch hat sich den Fischfetzten schmecken lassen. Foto: BLINKER/C. Niemann

  4. Wilde Kämpfer an leichten Ruten

    Hechtspinnruten mit einem Wurfgewicht zwischen 60 und 80 Gramm, kombiniert mit einer kleinen Multi oder einer mittleren Staionärrolle, garantieren den ultimativen Drill- und Angelspaß. An einer 16er Geflochtenen, lassen sich kleine Jigs, Wobbler, Meerforellenblinker und Spinner gefühlvoll und ausdauernd fischen. Seetang, schroffe Felsen und messerscharfe Raubfischzähne sind des Anglers größter Feind: Monofiles Vorfachmaterial, vorzugsweise Fluorocarbon, ist deshalb Pflicht. Driftsäcke und Echolote gehören leider nicht immer zur Standardausrüstung der Boote, sind jedoch wirklich wichtig. Wer sich aber vorher informiert, kann sich darauf einstellen.

    Wenn solche Kämpfer wie dieser Pollack auf das leichte Geschirr einsteigen, ist Spaß garantiert. Foto: BLINKER/C. Niemann

    Wenn solche Kämpfer wie dieser Pollack auf das leichte Geschirr einsteigen, ist Spaß garantiert. Foto: BLINKER/C. Niemann

  5. Informationen und Fakten zum leichten Spinnangeln in Norwegen

    Die beste Jahreszeit zum Light-Tackle-Fischen in Norwegen sind die Monate von Mai bis September. Byrknes gilt als ausgezeichnetes Revier für diese Art der Angelei. Die Insel liegt ca. eine Autostunde von Bergen entfernt. Am bequemsten ist die Anreise mit Fjordline von Hirtshals nach Bergen.

    Top Aussichten für das leichte Spinnangeln in Norwegen. Foto: BLINKER/C. Niemann

    Top Aussichten für das leichte Spinnangeln in Norwegen. Foto: BLINKER/C. Niemann

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