Zanderangeln im Herbst: Strategie für die goldene Zeit

Beim Zanderangeln im Herbst gelten andere Spielregeln als im Rest des Jahres. Steve Kaufmann hat die wichtigsten einmal zusammengefasst, damit ihr in der goldenen Zeit nicht im Regen steht, sondern Zander fangt.

Im Herbst gelten beim Zanderangeln andere Spielregeln. Nur wer diese beachtet, wird auch fangen.

Im Herbst gelten beim Zanderangeln andere Spielregeln. Nur wer diese beachtet, wird auch fangen. Foto: S. Kaufmann

Folgende Faktoren spielen beim Zanderangeln im Herbst eine wesentliche Rolle:

  • sinkende Temperaturen
  • weniger Lichteinstrahlung
  • Verlagerung der Sprungschicht und damit Verlagerung der Zanderspots
  • Wahl der Ködergröße und des Köders
  • Köderführung

Die sinkenden Temperaturen im Herbst geben den Zander das Startzeichen, sich auf den Winter vorzubereiten. Das bedeutet, sie fressen sich noch einmal richtig voll, bevor die knackigen Temperaturen sie dazu zwingen, ihren Stoffwechsel und damit auch ihre Aktivität herunter zu fahren. Daher ist das Zanderangeln im Herbst für uns Angler die beste Zeit, um mit goldenen Fängen abzuräumen. Nun sollte man die Sommer-Strategie beiseite legen und sich mit den neuen Bedingungen auseinander setzen, um Erfolgreich auf die Stachelritter zu angeln.

  • Beste Fangzeit

    Während im Sommer der niedrige Sauerstoffgehalt den Gewässern und damit auch den Fischen schwer zu schaffen macht, sind die kühleren Temperaturen im Herbst ein wahrhaftiger Segen für Zander. Denn je kälter das Wasser wird, desto aktiver ziehen sie wieder umher. Das liegt auch mit der veränderten Sprungschicht zusammen, die im Sommer wie ein Deckel die über den tieferen Gewässerbereichen liegt und somit verhindert, dass sich dort Fische aufhalten können. Im Herbst dagegen ist die Sprungschicht wieder verschwunden und man kann auch die tieferen Bereiche in Flüssen und Seen aufsuchen. Doch ganz so tief wie im Winter stehen die Zander noch längst nicht. Daher sollte man seinen Köder in einer maximalen Wassertiefe von 10 Meter Tiefe anbieten.

    Beim Zanderangeln im Herbst stehen für uns Angler mehr Gewässerbereiche durch die Veränderung der Sprungschicht zur Verfügung.

    Beim Zanderangeln im Herbst stehen für uns Angler mehr Gewässerbereiche durch die Veränderung der Sprungschicht zur Verfügung. Foto: S. Kaufmann

  • Veränderte Lichtverhältnisse

    Es ist bekannt, dass Zander lichtscheue Räuber sind. Der Herbst mit seinen kürzeren und bedeckten Tagen bietet optimale Angelbedingungen. Somit sind auch Fänge tagsüber problemlos möglich. Doch wie verhält man sich, wenn im Herbst die Sonne scheint? Da die Algenblüte in der goldenen Zeit sinkt und gleichzeitig die Wassertrübung deutlich abnimmt, führt sonniges Wetter dazu, dass die Zander dann etwas tiefer stehen, als an bewölkten Tagen. Dann sollte man auf jeden Fall mit Gummifisch an einem Bleikopf den Grund abklopfen. Wenn an solchen Tagen sich noch Wind dazugesellt, sollte man möglichst am Wind zugewandten Ufer angeln. Denn dieser bringt das Wasser in Bewegung und trübt es an, wodurch die Zander sich solche Bereiche bevorzugt  für ihre Raubjagd aussuchen. Außerdem lohnt es sich bei sonnigen Bedingungen, die Nacht zum Tag zu machen und die Angelzeit in die späten Stunden zu verlegen. Dann punkten wie im Sommer flachlaufende Wobbler.

    Trübes Herbstwetter bietet beim Zanderangeln top Bedingungen.

    Trübes Herbstwetter bietet beim Zanderangeln top Bedingungen. Foto: S.Kaufmann

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