Zanderangeln mit Pose: Bringt Leben ins Spiel!

Wenn es mit Köderfisch auf Zander geht, wird fast immer mit Grundmontagen geangelt. Sie sind einfach und sie fangen. Zanderangeln mit Pose sieht man dagegen eher selten. Dabei hat das Posenangeln ein paar ganz entscheidende Vorteile!

Zander lassen sich besonders an Tagen, wo sie sehr zickig sind, mit Köderfisch an der Pose fangen.

Zander lassen sich besonders an tagen, wo sie sehr zickig sind, mit Köderfisch fangen. Foto: Blinker

Zugegeben: Zanderangeln mit Pose ist längst nicht so bequem wie das Grundangeln: Man muss erst mühsam die Tiefe ausloten, die Posengröße der Köderfischgröße anpassen, man hat mit Wind und Strömung zu kämpfen, und man muss immer die Pose im Auge behalten. Eine Grundmontage ist dagegen völlig einfach: Man wirft einfach aus und wartet bis der Bissanzeiger piept. Aber es gibt Tage, an denen nehmen die Zander die Köderfische eben nicht einfach so vom Grund auf. Dann müssen sie überm Grund schweben und sich bewegen. Und genau das tun Köderfische an der Pose. Wenn die Pose in den Wellen treibt, und sei es nur ganz langsam, taumelt der tote Köfi als würde er leben.

Schnelles Anschlagen ist beim Zanderangeln mit der Pose nicht angesagt. Bei einem Biss wird erstmal Fühlung aufgenommen. Foto: Blinker

Schnelles Anschlagen ist beim Zanderangeln mit der Pose nicht angesagt. Bei einem Biss wird erstmal Fühlung aufgenommen. Foto: Blinker

Als der Zander richtig Schnur nimmt, kommt der Anschlag. Sofort ist die Rute krumm. Foto: Blinker

Als der Zander richtig Schnur nimmt, kommt der Anschlag. Sofort ist die Rute krumm. Foto: Blinker

Richtige Tiefe beim Zanderangeln mit Pose

Ideal ist dabei ein Abstand von 0,5 bis 1,5 m über Grund. Bei optimaler Wind- und Strömungsrichtung und gleichbleibender Tiefe kann man ihn dann sogar wunderbar treiben lassen und wie beim Spinnfischen Strecke machen. Wenn er dabei ab und zu auch mal Grundkontakt bekommt oder vielleicht auch mal höher als 1,5 m schwebt, macht das überhaupt nichts. Das Gleiche gilt für steile Kanten.

Gut zu erkennen: die schlanke Laufpose, die der wilde Zander unter Wasser zog und letztendlich am Haken hängen blieb. Foto: Blinker

Gut zu erkennen: die schlanke Laufpose, die der wilde Zander unter Wasser zog und letztendlich am Haken hängen blieb. Foto: Blinker

Selbst, wenn die Pose zu stehen scheint, bewegt sich der Köderfisch unter Wasser trotzdem, so dass er nicht nur frei schwebt, sondern ab und zu auch mal an der Kante aufsetzt. Für das Posenangeln muss man also nicht nur die Tiefenstruktur eines Gewässers gut kennen, man muss auch den Wind und Strömungen für sich zu nutzen wissen. Und wenn man das beides voll drauf hat, kann man mit einem Köderfisch an der Pose auch an richtig schlechten Tagen super fangen!

Das macht Spaß: ein guter Zander in den 60ern, der den Köder an der Pose bevorzugte. Foto: Blinker

Das macht Spaß: ein guter Zander in den 60ern, der den Köder an der Pose bevorzugte. Foto: Blinker

Zanderangeln mit der Pose: Spannende Angelegenheit!

Das Zanderangeln mit der Pose ist genauso spannend wie beim Aalangeln. Das Wichtigste ist auch hier, dass Zander bei einem Biss keinen Widerstand spürt. Daher sollte eine dünne Pose zum Einsatz kommen. Im Handel werden speziellen Zanderposen für kleines Geld angeboten. Der Biss eines Zanders an der Pose ist gut zu erkennen. Zuerst taucht die Pose langsam aus dem Wasser auf (Hebe-Biss). Anschließend taucht sie ein Stück ab und wird dann in Schräglage über das Wasser gezogen, bis sie ganz abtaucht. Doch dann sollte noch nicht der Anhieb erfolgen. Denn der Zander zieht mit dem Köderfisch zunächst davon und hält ihn nur zwischen seinen vorderen spitzen Vampir-Zähnen fest. Man sollte ihn circa 50 Meter Schnur ziehen lassen und erst dann den Anhieb setzen. Es ist zwar eine ziemliche Geduldsfrage, die aber am Ende mit einem tollen Zander belohnt werden kann.

Ein Lotblei dient dazu, die Posenmontage beim Zanderangeln optimal auszuloten. Foto: blinker

Ein Lotblei dient dazu, die Posenmontage beim Zanderangeln optimal auszuloten. Foto: blinker

Wind kann beim Posenangeln von Vorteil sein. Denn die Wellen lassen die Pose mit dem Köderfisch treiben und der Köderfisch taumelt im Wasser verführerisch hin und her, als würde er leben. Für Zander ein unwiderstehlicher Happen, den sie nur selten links liegen lassen. Angeboten werden sollte die Zander-Pose ungefähr 0,5 bis 1,5 Meter über dem Grund. Daher ist bei dieser Angelmethode das Ausloten extrem wichtig. Ein Lotblei leistet dabei gute Dienste.

Wichtig beim Zanderangeln mit Pose: Auch diese sollte dem Fisch beim Biss keinen Widerstand bieten. Schlanke Modelle sind gefragt. Foto: Blinker

Wichtig beim Zanderangeln mit Pose: Auch diese sollte dem Fisch beim Biss keinen Widerstand bieten. Schlanke Modelle sind gefragt. Foto: Blinker


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Angelsee aktuell 02 2019

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