Maden – Friedfischköder Nummer 1

Der Klassiker: Rotauge auf Made. Wer Friedfische fangen will, kommt an der Made als Köder kaum vorbei. Heinz Jagusch

Alle Angler mögen Maden – weil man damit quasi jeden Friedfisch fangen kann und Aale, Barsche und diverse Salmoniden noch obendrein. 

Die Made ist ein Universalköder. Egal ob Brassen, Rotauge, Karpfen oder Schleie, alle Friedfische haben sie zum Fressen gern. Doch auch Forellen, Äschen, Saiblinge, Barsche und selbst Aale haben die weißen Larven der Blauen Schmeißfliege zum Fressen gern. So universell der Köder einsetzbar ist, so leicht ist er zu beschaffen. Maden gibt es nämlich in fast jedem Angelgeräte-Fachgeschäft zu kaufen. Die Zeiten, in denen man sich Maden auf einem angegammelten Stück Fleisch oder Fisch selber züchten musste, sind also lange vorbei. Das war immer ein ganz schöner Angriff auf die Geruchsnerven und nichts für sensible Gemüter aber verboten ist die Selbstzucht von Maden bislang nicht! Wers wirklich mal probieren will: Dazu legt man das Aas an einen vor Raubwild geschützten Ort, wo es schnell von Schmeißfliegen besiedelt wurde, die darauf ihre Eier ablegten. Die kleinen Maden fressen sich bis auf eine Größe von 1 bis 1,5 Zentimeter Länge heran. In diesem Stadium  lässt man sie in Sägespänen sauber laufen. Danach kommen sie bis zum nächsten Angeltag in den Kühlschrank, damit sie sich nicht zu braunen Kokons verhärten (verpuppen), aus denen dann die neuen Fliegen schlüpfen. Doch auch im Fachhandel steht man vor einem Problem: Was soll man wählen? Die normalen Maden oder die kleineren Pinkys? Viele Angler machen sich die Entscheidung leicht. Im Sommer, wenn der Stoffwechsel der Fische seinen Höhepunkt erreicht hat und sie viel fressen, fischen sie mit Maden. Im Winter, wenn bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nur kleinste Häppchen fangen, kommen Pinkys zum Einsatz. Bevor man die Maden anködert, muss man sie von dem Sägemehl befreien, in dem sie gehältert wurden und das häufig streng nach ihren Ausscheidungen riecht. Dazu schüttet man die Maden auf ein feines Sieb. Ein Madensieb hat Maschen von nur 3,5 Millimeter Durchmesser – im Gegensatz zum Futtersieb mit seiner Maschenweite von 6 Millimetern. Die Maden bleiben liegen, während das feine Sägemehl durchs Sieb fällt. So gereinigt kommen sie an den Haken oder ins Futter.

Wissenswertes rund um die Made

Von der Schmeißfliege zur Medizin Zielsicher anfüttern Kunst und Farbe Aroma-Therapie Tipps zum Aufbewahren und Anködern

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