Futter für Schleien: Mit der richtigen Mischung zum Fangerfolg

Die Schleie gilt als besonders vorsichtig. Bei der Nahrungsaufnahme ziert sie sich häufig, und es dauert lange, bis sie einen Köder entschlossen nimmt. Doch das muss nicht so sein, weiß Blinker-Redakteur André Pawlitzki. Er stimmt sein Futter für Schleien und Köder genau aufeinander ab – und überzeugt die grünen Schönheiten mit appetitlichen Argumenten.

Noch kämpft die Schleie, aber gleich landet sie im Kescher. Mit dem richtigen Futter für Schleien kann man am Wasser wahre Sternstunden erleben.

Bild: Blinker/S.Kaufmann

Noch kämpft die Schleie, aber gleich landet sie im Kescher. Mit dem richtigen Futter für Schleien kann man am Wasser wahre Sternstunden erleben.

Nachdem ich das Futter für Schleien angemischt habe und es punktgenau auf meinen Spot platziert habe, setzt sich ganz langsam die Pose in Bewegung, dippt einmal und zieht dann in Richtung Busch. Mein Anhieb trifft auf Widerstand. Die feine Rute mit einer Testkurve von nur 1 lb. biegt sich im Halbkreis.

Immer wieder versucht der Fisch das Wurzelwerk des übers Wasser wachsenden Busches zu erreichen. Nach einigen Minuten lässt er sich ins Freiwasser dirigieren. Durch die schnellen, zickzackartigen Schwimmstöße des Fisches erahne ich, dass eine Schleie am Haken hängt. Und tatsächlich taucht wenig später eine grün-goldig gefärbte Schönheit an der Oberfläche auf. Kurz darauf dirigiere ich sie in meinen Kescher und freue mich riesig über den tollen Auftakt. Weitere Schleien folgen.

An der feinen Matchrute liefern Schleien einen unvergesslichen Drill. André ist kurz davor, den nächsten Fisch zu keschern.

Bild: Blinker/S.Kaufmann

An der feinen Matchrute liefern Schleien einen unvergesslichen Drill. André ist kurz davor, den nächsten Fisch zu keschern.

Futter für Schleien: Diese Zutaten dürfen nicht fehlen!

Ein Schleienfutter sollte möglichst viele unterschiedliche Komponenten enthalten, weiß André Pawlitzki. So ist man immer sicher, dass ein oder zwei Dinge die Mäuler der Schleien öffnen.

  1. Hanf:

Hanf gehört zu den wahren Schleienmagneten. Die kleinen schwarzen Körner bekommt man schon fertig im Fachhandel zu kaufen. Das Wasser, in dem die Körner gekocht wurden, enthält viel Hanföl, das sich bestens eignet, um das Futter damit zu befeuchten. Wer alllerdings nur mit Hanf füttert, sorgt dafür, dass die Fische sich ausschließlich auf die kleinen Körner spezialisieren und auf andere Köder nicht mehr reagieren. Über schlammigen Böden sieht man dann kleine Fressblasen der Schleien aufsteigen, bekommt aber einen Fisch an den Haken.

Hanf gehört zu den wahren Schleienmagneten. Die kleinen schwarzen Körner bekommt man schon fertig im Fachhandel zu kaufen. Das Wasser, in dem die Körner gekocht wurden, enthält viel Hanföl, das sich bestens eignet, um das Futter damit zu befeuchten. Wer alllerdings nur mit Hanf füttert, sorgt dafür, dass die Fische sich ausschließlich auf die kleinen Körner spezialisieren und auf andere Köder nicht mehr reagieren. Über schlammigen Böden sieht man dann kleine Fressblasen der Schleien aufsteigen, bekommt aber einen Fisch an den Haken.

Bild: Blinker/L.Berding

  1. Caster:

Sehr gut lässt sich Hanf mit frischen Castern koppeln. Die Madenpuppen sind wahre Kalorienbomben und werden von den Schleien gern gefressen. Ich verwende immer einen halben Liter Caster auf eine Dose Hanf. Die Caster besorge ich mir fertig im Fachhandel. Am kleinen 16er  Haken ködere ich dann meist zwei Caster an. Damit ich die Schleien nicht vom Grund ins Mittelwasser locke, gebe ich die gesamte Castermenge in eine Köderbox mit Wasser. Die schwimmenden Caster treiben nun auf und werden entsorgt, die sinkenden im Futter oder als Hakenköder eingesetzt.

Sehr gut lässt sich Hanf mit frischen Castern koppeln. Die Madenpuppen sind wahre Kalorienbomben und werden von den Schleien gern gefressen. Ich verwende immer einen halben Liter Caster auf eine Dose Hanf. Die Caster besorge ich mir fertig im Fachhandel. Am kleinen 16er Haken ködere ich dann meist zwei Caster an. Damit ich die Schleien nicht vom Grund ins Mittelwasser locke, gebe ich die gesamte Castermenge in eine Köderbox mit Wasser. Die schwimmenden Caster treiben nun auf und werden entsorgt, die sinkenden im Futter oder als Hakenköder eingesetzt.

Bild: Blinker

  1. Pellets:

Kleine Pellets können ebenfalls Schleien an den Haken bringen. Vor allem in Gewässern, in denen Karpfenangler häufiger mit Boilies angeln und füttern, sind kleine Pellets von 4 oder 6 Millimeter Durchmesser im Futter bestens geeignet, um die Schleien anzulocken. Dazu gibt man sie ebenfalls in eine Köderdose und bedeckt sie mit Wasser. Nach vier bzw. sechs Minuten gieße ich das Wasser ab und lasse die Pellets noch ca. 15 Minuten nachziehen. Danach lassen sie sich gut mit einem Method-Korb ausbringen. Am Haken befestige ich dann einzelne Pellets an einem Baitband.

Kleine Pellets können ebenfalls Schleien an den Haken bringen. Vor allem in Gewässern, in denen Karpfenangler häufiger mit Boilies angeln und füttern, sind kleine Pellets von 4 oder 6 Millimeter Durchmesser im Futter bestens geeignet, um die Schleien anzulocken. Dazu gibt man sie ebenfalls in eine Köderdose und bedeckt sie mit Wasser. Nach vier bzw. sechs Minuten gieße ich das Wasser ab und lasse die Pellets noch ca. 15 Minuten nachziehen. Danach lassen sie sich gut mit einem Method-Korb ausbringen. Am Haken befestige ich dann einzelne Pellets an einem Baitband.

Bild: Blinker

  1. Maden:

Es gibt kaum einen Fisch, der ein paar Maden abgeneigt ist. Schleien bilden da keine Ausnahme.  Vor allem in den frühen Monaten des Jahres gehören Maden zu den besten Schleienködern. Viele Angler kombinieren die weißen Leckerbissen noch mit einem kleinen Rotwurm. Bei den Maden ist zu beachten, dass sie am besten fangen, je frischer sie sind.

Hältert man die Krabbler längere Zeit im Kühlschrank, entwickeln sie einen starken Ammoniakgeruch. Um diesen zu entfernen, muss man die Maden baden. Ich schütte sie dann immer in ein Gefäß mit Wasser und lege sie dann auf ein Handtuch. Nachdem ich dieses ausgewrungen habe, schütte ich ein wenig Pulverfutter auf die Maden. Nun sind sie einsatzbereit als Hakenköder oder im Futter.

Es gibt kaum einen Fisch, der ein paar Maden abgeneigt ist. Schleien bilden da keine Ausnahme. Vor allem in den frühen Monaten des Jahres gehören Maden zu den besten Schleienködern. Viele Angler kombinieren die weißen Leckerbissen noch mit einem kleinen Rotwurm. Bei den Maden ist zu beachten, dass sie am besten fangen, je frischer sie sind.

Bild: Blinker

  1. Zerschnittene Würmer:

Würmer sind nicht nur ein toller Köder für Schleien, sondern eignen sich auch bestens, um damit anzufüttern. Dazu kaufe ich Würmer im Fachhandel in größeren Gebinden wie 200 Gramm, 500 Gramm oder sogar 1000 Gramm. Ich gebe die Würmer auf ein Sieb und befreie sie durch Spülen von der Erde. Danach gebe ich sie in einen Pole-Cup aus der Stippangelei und zerschneide sie mit einer Dreifachschere. Ein wenig Grundfutter (Worm) von Sonubait dient als Träger, um den Wurmschnitt punktgenau füttern zu können.

Würmer sind nicht nur ein toller Köder für Schleien, sondern eignen sich auch bestens, um damit anzufüttern. Dazu kaufe ich Würmer im Fachhandel in größeren Gebinden wie 200 Gramm, 500 Gramm oder sogar 1000 Gramm. Ich gebe die Würmer auf ein Sieb und befreie sie durch Spülen von der Erde. Danach gebe ich sie in einen Pole-Cup aus der Stippangelei und zerschneide sie mit einer Dreifachschere. Ein wenig Grundfutter (Worm) von Sonubait dient als Träger, um den Wurmschnitt punktgenau füttern zu können.

Bild: Blinker

  1. Mais:

Dosenmais gehört zu den besten Schleienködern überhaupt. Die gelben Körner fangen vor allem in Kombination mit anderen Naturködern wie Würmern und Maden. Auch sie kommen ins Futter. Allerdings sättigen Maiskörner die Fische auch schnell. Deshalb sollte man nicht zu viele Körner auf dem Futterplatz haben. Am besten schießt man jede Stunde zwischen fünf und zehn Körner mit der Futterschleuder.

Dosenmais gehört zu den besten Schleienködern überhaupt. Die gelben Körner fangen vor allem in Kombination mit anderen Naturködern wie Würmern und Maden. Auch sie kommen ins Futter. Allerdings sättigen Maiskörner die Fische auch schnell. Deshalb sollte man nicht zu viele Körner auf dem Futterplatz haben. Am besten schießt man jede Stunde zwischen fünf und zehn Körner mit der Futterschleuder.

Bild: Blinker

Kleine Würmer fangen

Viele Angler greifen beim Schleienangeln gerne zu einem ganzen Tauwurm. Das ist ein ganz schöner Brocken für eine Schleie, zumal die Fische eher auf kleinere Nahrung stehen. An Tagen, an denen die Schleien fressen, als ob es kein Morgen gäbe, fängt auch der Tauwurm. An heiklen Tagen stehen die Chancen aber entsprechend besser, wenn man nur einen viertel oder halben Tauwurm anbietet.

Noch optimaler allerdings fangen kleine Rot- oder Mistwürmer. Ein oder zwei Mikrowürmer auf einem 10er- oder 12er-Haken, mit einer oder zwei Maden als Stopper, sind für mich der perfekte Schleienköder. Je mehr kleine Wurmenden sich ringeln, desto interessierter scheint die Schleie zu sein. Dass sie eher auf kleinere Nahrung steht, sollte man auch beim Futter für Schleien berücksichtigen.

Rotwurm am Haar

Einen Rotwurm, der einfach nur auf einen Haken gezogen wird, finden Schleien oft wenig attraktiv. Daher biete ich an heiklen Tagen den Rotwurm am Haar an. Gefunden habe ich den Trick in einer englischen Angelzeitschrift.

  1. Dazu verwende ich Haken mit Push-Stop am Haar.Dazu verwende ich Haken mit Push-Stop am Haar
  2. Dann wird die Ködernadel in den Push-Stop geführt.Dann wird die Ködernadel in den Push-Stop geführt
  3. Als nächstes schiebt man mit der Ködernadel den Push-Stop einmal durch den Wurm.Als nächstes schiebt man mit der Ködernadel den Push-Stop einmal durch den Wurm
  4. Dann wird die Ködernadel entfernt, das Kunststoffteil hält den Wurm sicher.Dann wird die Ködernadel entfernt, das Kunststoffteil hält den Wurm sicher.

Der Rotwurm kann sich frei bewegen und wird nicht einfach durch den Haken in eine unattraktive Form gepresst. Nicht nur beim Schleien-, sondern auch beim Aalangeln hat sich diese Wurm-Präsentation bewährt.

Maden einfrieren

Als Nahrungsopportunist ist die Schleie kleinen Ködern sehr zugetan. Maden gehören daher auf jeden Fall ins Futter. Damit sich die regen Krabbler jedoch nicht im weichen Schlamm eingraben, gebe ich tote Maden ins Schleienfutter. Die Maden töte ich, indem ich sie ein paar Stunden in einem Plastikbeutel in die Gefriertruhe gebe. Auch ein paar Mini-Pellets (bis maximal 4 Millimeter) kommen ins Futter, ebenso eine Handvoll Rotwürmer. Um den Geruch der Würmer noch zu steigern, zerschneide ich diese mit einer Dreifach-Schere. So erzeuge ich ein Wurm-Mus, dessen Geruch Schleien magisch anlockt.

Hauptattraktor meines Schleienfutters ist allerdings Hanf. Mit den gequollenen und aufgekochten Hanfkörnern kann ich sehr selektiv auf Schleien (aber auch auf Karpfen) angeln. Sie versetzen die Fische in einen wahren Fressrausch. Um Karpfenbisse zu vermeiden, verzichte ich auf Mais im Futtermix, denn die goldenen Körner haben auf Karpfen eine starke Signalwirkung und werden von ihnen mit Vorliebe gefressen. Und wenn die Karpfen erst einmal den Futterplatz erobert haben, kann ich nicht mehr selektiv auf Schleien angeln.

Um die vorsichtig beißenden Schleien sicher zu haken, verwende ich einen besonderen Greifer, den QM 1 von Guru. Dieser widerhakenlose Haken hat eine runde Form, fast wie ein Kreishaken. Einziger Nachteil des fehlenden Widerhakens: Man muss die kleinen Würmer, die nur einmal mittig durchstochen werden, durch eine tote Maden oder eine Kunstmade als Sicherheits-Stopper vor dem Abfallen beim Wurf sichern. Bewährt haben sich auch kleine rote Plastikmaden.

Bild: Blinker/S.Kaufmann

Um die vorsichtig beißenden Schleien sicher zu haken, verwende ich einen besonderen Greifer, den QM 1 von Guru. Dieser widerhakenlose Haken hat eine runde Form, fast wie ein Kreishaken. Einziger Nachteil des fehlenden Widerhakens: Man muss die kleinen Würmer, die nur einmal mittig durchstochen werden, durch eine tote Maden oder eine Kunstmade als Sicherheits-Stopper vor dem Abfallen beim Wurf sichern. Bewährt haben sich auch kleine rote Plastikmaden.

Futter für Schleien mit starkem Binder

Um die vielen kleinen Zutaten zu Bällen formen zu können, brauche ich ein stark bindendes Grundfutter. Bevorzugt verwende ich dazu das Club Futter Carp/Tench aus der MS-Range von Sänger. Es hat eine starke Bindung und nimmt daher viele Partikel auf und eignet sich wunderbar als Futter für Schleien.

Dank des stark bindenden gelben Grundfutters, lassen sich aus den Basiszutaten Bälle formen.

Bild: Blinker/S.Kaufmann

Dank des stark bindenden gelben Grundfutters, lassen sich aus den Basiszutaten Bälle formen.

Beim Schleienangeln achte ich darauf, wirklich nur gerade so viel Grundfutter zu nehmen, damit sich mit den übrigen Zutaten Bälle formen lassen, die nicht schon beim Wurf auseinanderbrechen. Aufgrund des Grundfutters kann es sein, dass sich als erstes ein paar Brassen einstellen. Da diese jedoch nicht so sehr auf Hanf stehen, ist der Fang von Brassen vorbei, sobald das Grundfutter vertilgt ist. Und der Hanf bleibt für die Schleien.

Ohne Hanf braucht man zum Schleienangeln nicht ans Wasser zu gehen. Wenn man den Hanf nicht selber zubereiten kann, tut es auch Fertighanf.

Bild: Blinker/S.Kaufmann

Ohne Hanf braucht man zum Schleienangeln nicht ans Wasser zu gehen. Wenn man den Hanf nicht selber zubereiten kann, tut es auch Fertighanf.

Schleien füttern – Auf den Punkt füttern

Das Futter werfe ich möglichst punktgenau an die Angelstelle. Zu den Schleienstellen, die sich bewährt haben, gehören kleine Lücken zwischen Seerosen, ins Wasser gefallene Bäume und Büsche, die den Schleien Deckung spenden. Auch entlang von Schilfgürteln ziehen immer wieder kleine Schleientrupps entlang. Meist füttere ich zu Beginn des Ansitzes einige Futterbälle und werfe erst einen weiteren nach, sobald ich ein oder zwei Fische gefangen habe. Größere Futterplätze anzulegen, hat sich in meinen Schleiengewässern nicht bewährt. Zu oft hatte ich dann zu viele unerwünschte Beifänge vor allem in Form von Brassen.

Die Zutaten für das Schleienfutter: Hanf als Basis, Mikro-Pellets, tote Maden und Rotwürmer. Das ölige Wasser des Hanfs eignet sich hervorragend, um das Grundfutter anzufeuchten.

Bild: Blinker/S.Kaufmann

Die Zutaten für das Schleienfutter: Hanf als Basis, Mikro-Pellets, tote Maden und Rotwürmer. Das ölige Wasser des Hanfs eignet sich hervorragend, um das Grundfutter anzufeuchten.

Beim Schleienangeln müssen Pose, Schnur und Köder genau zusammenpassen, damit es nicht nur bei Zufallsfängen bleibt. Die Pose wird so ausgebleit, dass gerade einmal ein Zentimeter der Antenne aus dem Wasser ragt. Und ich nehme die leichteste Pose, mit der ich unter den gegebenen Bedingungen auskommen kann. Meist komme ich mit schlanken Posen unter zwei Gramm Tragkraft zurecht. Je feiner ich fischen kann, desto geringer ist der Widerstand, den die grünen Schönheiten bei der Köderaufnahme spüren.

Futterfarben beim Schleienangeln

Farben beim Schleienangeln sind sehr wichtig. Das Futter sollte immer möglichst gut zum Gewässergrund passen. Zu große Kontraste wirken eher abschreckend. Da Schleien oft in schlammigen Gewässern zuhause sind, ist der Grund dort meist eher dunkel.

Zum Abdunkeln der Futtermischung eignet sich Trinkschokoladenpulver sehr gut, weil es nicht so herb ist wie richtiges Kakaopulver. Außerdem verleiht es dem Futter eine angenehme Grundsüße, die man mit etwas Zucker noch verstärken kann. Den schokoladigen Geschmack unterstreiche ich mit reichlich Bittermandelaroma aus dem Backbedarf. Bei 3 Kilo Futter können zwei Fläschchen davon ins Anmischwasser hinein gegeben werden. So verteilt es sich dann besser. Der eigentliche Hauptbestandteil dieses Schleienfutters sind aber Paniermehl und Maisgries. Außerdem sollte auch etwas vom hakenköder mit ins Futter zum Schleienangeln gegeben werden.

Futter für Schleien – Marco Marianis Futtermix

Zutaten für 3 Kilo Futter:

  • 1500 Gramm Paniermehl
  • 700 Gramm Maisgries
  • 500 Gramm Hanfkörner
  • 200 Gramm Trinkschokoladenpulver
  • 100 Gramm Zucker
  • 2 Fläschchen Bittermandelaroma
  • zirka drei Handvoll vom Hakenköder

Anleitung in 5 Schritten:

  1. Paniermehl in einem Futtereimer gründlich mit Maisgries, Trinkschokoladenpulver und Zucker vermischen
  2. Das Bittermandelaroma in etwa einen halben Liter Wasser schütten, kurz umrühren und dann das Futter damit gleichmäßig anfeuchten.
  3. Hanfkörner inklusive dem Hanfwasser gut mit dem feuchten Futter vermengen. Gegebenenfalls noch weiteres Wasser hinzufügen.
  4. Das Ganze etwa 10 Minuten ziehen lassen, anschließend etwas nachfeuchten und gut durchsieben. Klumpen dabei einfach durch das Sieb reiben.
  5. Hakenköder in das Futter mischen und anfangen, den Futterteppich aufzubauen.

Zum Abdunkeln der Futtermischung kann man wunderbar Trinkschokoladenpulver verwenden. Es gibt dem Futter die passende Farbe.

Bild: M. Mariani

Zum Abdunkeln der Futtermischung kann man wunderbar Trinkschokoladenpulver verwenden. Es gibt dem Futter die passende Farbe.

 

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