Angeln im Stadion: Halbzeitpause bringt Fisch

Angeln im Stadion geht nicht? Und ob! Bei einem Fußballspiel Reggiana gegen Modena in Italien kam es zu einer kuriosen Situation, als ein Fan während der Halbzeitpause die Angeln in einen Graben auswarf und ein kleines Wunder erlebte.

Fußball schauen und dabei Angeln ist wohl der Traum vieler Angelbegeisterter. Bei einem Spiel im italienischen Stadion Mapei holte ein Fan, der anscheinend auch in seiner Freizeit gerne am Wasser steht, eine Angler hervor und angelt während der Halbzeitpause in einem Graben, der die Fanbühne vom Rasen trennt.

Durch den vielen Regen der letzten Tage ist dieser mit reichlich Wasser voll gelaufen und der Fan hat es nicht länger ausgehalten und kurzerhand eine montierte Rute mit Brot als Köder ins Wasser gehalten. Womit er sicherlich nicht gerechnet hat ist, dass sich im Wassergraben auch Fische befinden. Denn kurze Zeit später holte er vor den Augen zahlreicher Sassuolo-Fans einen karpfenartigen Wasserbewohner aus dem Becken. Um welche Fischart es sich genau handelt, kann man auf den Filmaufnahmen nur schlecht erkennen. Vermutlich ist es ein kleiner Spiegelkarpfen oder eine Karausche.

Kleine Gräben Riesen

Da viele unscheinbare Gräben mit größeren Gewässern verbunden sind, können Fische dort jederzeit ungehindert hineinziehen. Wer sich auf die Lauer legt, wird dort nicht nur Kleinfische entdecken, sondern auch größere Fische – und mit Glück auch Karpfen. Natürlich sind es keine 20-kg-Fische, aber auch Karpfen von 4, 3 oder auch nur 2 Kilogramm haben ihren Reiz. Besonders, wenn man sie auf kurze Distanz und auf Sicht beangelt!

Auf so kurze Distanz und in einem so kleinen Gewässer muss natürlich jeder Wurf passen!

Bild: Blinker/Türk

Auf so kurze Distanz und in einem so kleinen Gewässer muss natürlich jeder Wurf passen!

Tarnung ist alles

Klar, dass man sich an kleinen Gräben stets vorsichtig fortbewegen muss, um die Fische nicht zu verschrecken. Denn schon der normale Trittschall reicht bis zu 10 Meter weit und hat eine enorme Scheuchwirkung. Genauso störend sind hektische Bewegungen, die die Fische auf Grund der geringen Wassertiefe sehr genau wahrnehmen können. Je schneller die Bewegungen, desto  schlechter. Also immer schön langsam!

Beim Angeln in kleinen Gräben lautet die Devise: Mit der Natur eins werden um nicht von den Fischen entdeckt zu werden.

Bild: Blinker/Türk

Beim Angeln in kleinen Gräben lautet die Devise: Mit der Natur eins werden um nicht von den Fischen entdeckt zu werden.

Deshalb kann Tarnkleidung nicht schaden. Und wenn möglich, sollte man sich immer hinter Büschen und Bäumen verstecken. Erfreulich ist, dass man neben Rute und Kescher nur wenig Zubehör mitschleppen muss und dadurch sehr beweglich ist. Hakenlöser, Messer, Ködernadel und Köder, viel mehr braucht man ja nicht.


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