Während aus vielen Gewässern infolge der großen Hitze kaum noch Raubfischfänge gemeldet werden, sieht es am Elbe Seitenkanal (ESK) anders aus. Seit Mitte Mai wurden über die Hejfish-App mehr als 400 Zander gemeldet. Hinzu kommen gut 50 Wolgazander. Beste Köder sind Gummifische, Köderfische aber auch der Tauwurm an der Dropshot-Montage.

Bild: O. Portrat
Ein Exot im ESK ist der Wolgazander.
Letztere werden auch gerne von Aalen genommen. Zwar fängt man die meist an der Grundrute in der Nacht. Doch auch am Tag sind schöne Aalfänge möglich. Die Aale haben oft Längen zwischen 60 und 70 Zentimeter. Fünf der Schlängler darf man pro Tag entnehmen.
Top Barsche beißen ebenfalls
Ein weiterer Fisch, der im ESK in guten Größen und Stückzahlen vorkommt, ist der Barsch. Über die App wurden selbst Barsche über 40 Zentimeter gemeldet. Diese müssen allerdings schonend zurückgesetzt werden, denn das Maximalmaß beträgt 40 Zentimeter. Zander dürfen zwischen 45 und 75 Zentimeter messen, um in der Küche verwertet zu werden.
Angelkarten für den ESK kann man problemlos digital über Hejfish kaufen. Eine weitere Möglichkeit, eine Kanalkarte zu erwerben, besteht am besten beim Landesfischereiverband Weser-Ems.
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