FliegenFischen feiert Jubiläum: 40 Jahre Praxisberichte, Expertenwissen und faszinierende Geschichten rund ums Fischen mit der Fliege. Zur Feier findest Du hier die Erstausgabe des Magazins aus 1984 gratis zum Download!
Michael Werner
Michael Werner ist Gesamtredaktionsleiter Angeln und der Chefredakteur von BLINKER und FliegenFischen. Vom ersten Fisch im Kindergartenalter (es war ein Döbel) über den Fischereischein mit 12 Jahren bis zur Leitung der größten Angelmagazine Deutschlands: Michael Werner lebt das Angeln seit fünf Jahrzehnten. Ob als Autor namhafter Magazine (Redakteur seit 1991) oder Buchautor ("Das große Angel-Lexikon"), langjähriger IGFA-Repräsentant oder Botschafter des Royal Fishing Clubs – seine Expertise ist nicht nur angelesen, sondern durch unzählige Stunden am Wasser gewachsen. Seine Leidenschaft kennt keine Grenzen, weder geografisch noch technisch. Michael ist ein Allrounder mit echten Spezialkenntnissen, zum Beispiel im Fliegenfischen. Von Lachsen in Alaska oder Norwegen über Meerforellen in Argentinien oder Dänemark bis hin zu den heimischen Revieren in Schleswig-Holstein. Fragst man ihn nach seinen drei Lieblingsfischen, dann sind es Hecht, Meerforelle und Schleie. Als Inhaber von Sportbootführerscheinen (See/Binnen) und PADI-Taucher (AOWD) mit Fokus auf Unterwasserfotografie betrachtet er das Ökosystem Fisch aus jeder Perspektive. Und: Michael hat auch die offizielle Berechtigung zur Ausbildung und Prüfung zum staatlichen Fischereischein (Sportfischer-Prüfung) und hat Fischereischein-Ausbilder in Hamburg ausgebildet. Sein Experten-Tipp: „Die Entwicklung eines Anglers folgt einer Logik: Erst wollen wir überhaupt einen Fisch fangen, dann möglichst viele, dann einen großen. Später geht es darum, gezielt eine bestimmte Art zu fangen, dann ein kapitales Exemplar dieser Art und das alles schließlich mit einer ganz bestimmten Methode. Alles geschieht zu seiner Zeit, alles ist gut und richtig. Und man sollte versuchen, keine dieser Stufen überspringen, denn all diese Schritte gehören zum natürlichen ‚Reifungsprozess‘ eines Anglers.“
Rainer Korn
Heute bin ich Chefredakteur der Kutter & Küste, ursprünglich wurde mir das Angeln von der väterlichen Linie vererbt. Mit 14 Jahren bestand ich die Sportfischerprüfung und war nun geprüfter Angler. Bereits als älterer Schüler schrieb ich die ersten Angelberichte – damals für die AngelWoche als freier Autor. Im Anschluss an mein Studium der Politikwissenschaft begann ich eine journalistische Ausbildung im Axel Springer Verlag, absolvierte ein 2-jähriges Volontariat bei einem Angelfach-Magazin. Nun war ich ausgebildeter Journalist und arbeitete hauptberuflich als Angelredakteur. Weil ich gern Boot fuhr, sammelte ich noch den Sportbootführerschein See ein, besaß danach mehrere Boote und entwickelte auch Angelboote zusammen mit norwegischen und deutschen Werften. 1996 entwickelte ich das Meeresangel-Magazin Kutter & Küste – das ich bis heute als Chefredakteur leite. Meine größte Leidenschaft wurde das Meeresangeln mit der Ostsee und Norwegen als Schwerpunkte – sammelte aber auf zahlreichen Reportagen auch Angelerfahrungen in der ganzen Welt mit Reisen in die Karibik, nach Afrika, in den arabischen und asiatischen Raum, Nord- und Südamerika sowie Island. 1999 schrieb ich mein erstes Angelbuch – übers Angeln in der Ostsee. Viele weitere Bücher folgten, darunter der Longseller „Meeresangeln in Norwegen“, das bereits in 8. Auflage erschienen ist. 2005 gründete ich die Angelmesse „Magdeburger Meeresangeltage“, die jedes Jahr im November abgehalten wird und nun „Magdeburger Angelmesse“ heißt. Für Norwegenangler steht mein Name untrennbar mit dem modernen Meeresangeln – ob es das professionelle Tiefseeangeln auf Großleng, das UL-Angeln auf Pollack und Köhler oder das gezielte Angeln auf Heilbutt ist. Ich bin selbst jedes Jahr monatelang auf und am Meer unterwegs – und das seit Jahrzehnten. Deswegen wird Kutter & Küste auch nicht am grünen Tisch gemacht – sondern am blauen, flüssigen – mit Salz im Wasser und Meerwasser im Blut.
Corinna Leppin
Corinna Leppin ist Redakteurin und Chef vom Dienst (CvD) bei BLINKER und FliegenFischen mit über 20 Jahren Erfahrung in der Fachredaktion. Vom Fischstäbchen-Fan in jungen Jahren bis zur leidenschaftlichen Fliegenfischerin: Corinna fand ihren Weg ans Wasser eher untypisch – und genau das prägt ihren Blick aufs Angeln bis heute. Seit dem Erwerb ihres Fischereischeins im Jahr 2001 ist sie aktiv am Wasser unterwegs und hat sich besonders dem Fliegenfischen verschrieben. Ihre berufliche Laufbahn begann 1990 mit einer juristischen Ausbildung. 1995 gründete sie die WSR Hanse Medienservice GmbH, die sich auf redaktionellen Full-Service spezialisierte. Seit 1998 ist Corinna zudem als Autorin und Lektorin für Fachverlage tätig. 1999 wechselte sie als Redaktionsassistenz zur Redaktion FliegenFischen. 2007 wurde sie dort Chef vom Dienst. Seit 2012 ist sie zusätzlich noch für den BLINKER tätig – mit redaktionellem Schwerpunkt im Bereich Fliegenfischen. Neben ihrer journalistischen Arbeit engagiert sie sich besonders für Natur- und Gewässerschutz und setzt sich aktiv für den Nachwuchs ein, indem sie ihr Wissen an Schulen und in Kindergärten weitergibt. Ihre Spezialgebiete: Fliegenfischen, Fischereirecht und Naturschutz. Der Schutz gefährdeter Fischbestände und ihrer Lebensräume liegt Corinna besonders am Herzen. Ihr Experten-Tipp: „Alles fließt ineinander – genau darin liegt für mich die Faszination: Fliegenfischen ist mehr als nur Fischen. Es ist Beobachtung, Denken und das Gefühl, Teil der Natur zu sein.“
Frank Schlichting
Frank Schlichting ist leitender Redakteur der AngelWoche. Das Angelfieber hat ihn mit voller Wucht Mitte der 1970er Jahre erwischt, als er als 8-Jähriger mit seinem Vater seine ersten Aale und Kaulbarsche gefangen hat. Von da an war die Angelei für ihn lebensbestimmend: In jeder freien Minute war er angeln oder hat wissbegierig Angelzeitschriften verschlungen. Dabei hat er auch seine Leidenschaft fürs Fotografieren entdeckt. Anglerisch hat Frank seitdem alles ausprobiert, was möglich war. Sein Traum war es damals schon, als Redakteur bei einer Angelzeitschrift zu arbeiten. Durch einen glücklichen Zufall hatte er dann 1992 tatsächlich ein Vorstellungsgespräch bei der AngelWoche. Und dort ist er auch heute noch, inzwischen als leitender Redakteur. In den vielen Jahren hat er mehr als 850 Ausgaben der AngelWoche produziert. Frank ist ein echter Allrounder, der sich mit allen Angelarten und Fischarten auskennt. Eine echte dauerhafte Lieblingsfischart hat er nicht: Momentan angelt er gerne auf Hechte und Barsche. Er hatte aber auch schon seine Zander-, Wels-, Rapfen, Aal- und Meerforellen-Phasen. Und Frank liebt auch das Angeln auf Friedfische wie Brassen, Alande und Rotaugen. Er ist mit der Feeder- und Matchrute genauso sicher wie mit der 12 m langen Kopfrute. Und es macht ihm auch Spaß, einfach nur mal auf ein paar kleine Gründlinge zu angeln. Beim Fliegenfischen hat er mit selbstgebundenen Streamern und Trockenfliegen auch schon unzählige Fische gefangen. Eine seiner Angelleidenschaften ist auch das „Sammeln“ europäischer Süßwasserfischarten, von denen er inzwischen rund 60 verschiedene Arten gefangen hat. Aber auch das Basteln war ihm immer wichtig: Frank hat sich Jigköpfe gegossen und Posen selbst gebaut. Und auch, wenn es nicht direkt ums Fische fangen geht, ist er sehr aktiv: In seinem Verein kümmert er sich als Gewässerwart um die Alster und organisiert dort Müllsammel-Aktionen. Er ist dort als Fischereiaufseher unterwegs und betreut außerdem erfolgreich ein Projekt zur Wiedereinbürgerung der Meerforelle in der Alster, zu dem Frank als ausgebildeter E-Fischer auch Kontrollbefischungen durchführt. Sein Experten-Tipp: „Wer es versucht und schafft, wie ein Fisch zu denken und das auf Angelart, Köder und Gewässer perfekt umsetzt, wird unterm Strich auch erfolgreich sein. Außerdem sollte man beim Angeln immer offen für neues sein. Wer das beherzigt und gleichzeitig auch die Natur zu genießen weiß, wird viel Freude beim Angeln haben.“
Andre Pawlitzki
Ich bin Redakteur beim BLINKER und ein Allrounder der ersten Stunde. Ich angle bereits seit 1970. Angefangen hat alles auf der holländischen Insel Vlieland beim Hornhechtangeln. Dann habe ich schnell ins Süßwasser gewechselt. Als Mitglied in fünf Angelvereinen stehen mir jede Menge Gewässer zur Verfügung. Angefangen vom Forellenbach über verschiedene Flussabschnitte bis hin zum kleinen Weiher und größerem See. Die Gewässervielfalt ist manchmal erschlagend, aber ich bemühe mich aus jedem Wasser das Optimum rauszuholen. Als staatlich geprüfter Anglist liebe ich die feine englische Art der Angelei auf Fried- und Raubfische. Und es war das Buch eines Aal-Experten, das ich übersetzen durfte, das mich zum damaligen „Jahr-Verlag“ brachte. Filmübersetzungen von diversen Angelfilmen folgten. Und aus den Filmen konnte ich auch noch so manchen Trick in meine eigene Angelei übernehmen. Meine Spezialgebiete: Eindeutig das Angeln mit Pellets und Futterkorb auf Karpfen. Hier werden Gerät und Angler bis an die Grenzen gefordert und oft ist der Angler nur zweiter Sieger. Natürlich gilt meine Liebe auch dem Barschangeln. Mein bislang größter Barsch war 49 cm lang – und keinen Zentimeter mehr. Meistens fische ich extrem fein auf Barsch und bin der Meinung, dass ich dadurch mehr Bisse bekomme. Expertentipp von mir: Beim Montieren der Montagen sollte man sich Zeit lassen. Nur dann werden Knoten sauber gebunden und die Schnüre behalten einen großen Teil ihrer Tragkraft. Und noch einer: Den Futterkorb beim Method Feedern immer auf eine Stelle werfen. Bei Fehlwürfen, den Korb nicht lange absinken lassen, sondern ihn einkurbeln, füllen und erneut auswerfen. Nur dann ist man am Fisch – den man dann letztendlich auch an den Haken bekommt.
Thomas Pruß
In den 80er-Jahren habe ich beim BLINKER angefangen, seit 1991 bin ich AngelWoche-Redakteur. Das Angelfieber hat mein Papa in mir entfacht: Das muss so Anfang der 1960er Jahre gewesen sein. Da war ich 3 oder 4 Jahre alt; wir lebten an meinem Geburtsort in Duisburg-Beekerwerth, gleich hinterm Rheindeich. Wir sind oft umgezogen, aber immer war ein Gewässer in der Nähe, der Kontakt zu Fischen somit gegeben. Mit 14 Jahren trat ich in den örtlichen Angelverein ein, und mein erster mit der Rute gefangene Fisch war eine 40+-Kyll-Äsche an einem 5-m-Bambusprügel – ohne Rolle! Heute bin ich Mitglied in mehreren Vereinen entlang der Eider. Nach Schule und Ausbildung zum Biologisch-technischen-Assistenten begann ich in Stuttgart und später in Stgt.-Hohenheim das Studium der (Agrar-)Biologie, mit einem Schwerpunkt „Fischproduktion“. Meine Angelreviere damals: Neckar und Donau. Das war in den 80ern und ich machte mein Hobby als Angelsportjournalist zum Beruf! Vom Angeln in Mittelgebirgsflüssen auf Forellen und Äschen bis zu den Besonderheiten großer Ströme wie Rhein, Neckar oder Donau, wo es auf Barsche, Zander, Hechte oder gar Welse ging. Später, nach dem Umzug nach Hamburg bzw. Schleswig-Holstein, Meeresangeln von der Ostsee bis nach Norwegen. Ich machte meinen Sportbootführerschein und – um einen Blick über den „Tellerrand“ zu werfen, legte ich die Jägerprüfung ab. Im Laufe der Jahre entdeckte ich auch ein lange vernachlässigtes Interesse neu: die Mykologie (Pilzkunde). Heute bin ich Pilzberater und leite bei verschiedenen Volkshochschulen Pilzexkursionen. Bei der AngelWoche blieb ich bis 2025, dem Jahr, in dem ich offiziell in Rente ging. Aber: einmal „AngelWöchner“, immer „AngelWöchner“ – das Angeln und das Schreiben darüber haben immer noch nichts von ihrer Faszination verloren... und so bin ich immer noch Autor. Experten-Tipp 1: Man kann machen, was man will, nur das Angeln darf darunter nicht leiden! Experten-Tipp 2: Wer fängt, hat recht!
Florian Pippardt
Florian Pippardt ist stellvertretender Redaktionsleiter der Angelabteilung. Im Angelsportjournalismus ist er seit 2017, schon immer beim BLINKER. Anfangs als Auszubildender, mittlerweile stellvertretender Redaktionsleiter. Florian hat beinahe jede Disziplin zumindest einmal intensiv betrieben: Karpfenangeln, Fliegenfischen auf Hecht und Meerforelle, Barschangeln mit Finesse-Rigs, Jiggen auf Zander. Auch das Meeresangeln in Norwegen, ganz besonders das leichte Spinnfischen auf Butt oder Pollack, haben es Florian angetan. Hinter der Kamera fühlt er sich zudem genauso wohl wie davor. Florians größte Expertise gilt dem Karpfenangeln: „ein Fisch mit unglaublichem Potential, so schwerfällig er auch erscheinen mag, weit weg von Kartoffel und Dorfteich. Überwasser-Abspannen mit Umlenker in verästeten Altarmen an Steilwänden, Choddies im Sommerwind am Badestrand, PVA-Tricksereien am urigen Feuerlöschteich oder grobe Kelle auf dem Muschelriff im Fluss: Erst wenn man wirklich tief in die Materie eintaucht, erkennt man ihr ganzes Potential. Der Karpfen bietet durch seine Vielseitigkeit, sein allgegenwärtiges Vorkommen, sein unglaublich wechselhaftes Aussehen und seine Kampfkraft eine Mischung, die manch andere Süßwasserfische missen lassen.“ Dennoch schließt diese Obsession keinesfalls aus, dass Florian sich nicht genauso intensiv mit kleinsten Garnelenmustern an der Ostsee oder dem Schleifen von Gummikrebsen am C-Rig beschäftigen würde. Auch die Echolottechnik hat es Florian sehr angetan – dennoch immer im bodenständigen Rahmen. Das erste Modell war ein supergünstiges Lowrance Elite 3x DSI vor über 10 Jahren (in blau-weiß!) – und auch heute liegt er mit seinem Hook Reveal 9 längst nicht in Bass-Pro-Hemisphären. Das Echolot ist und bleibt halt ein Werkzeug. Sein Experten-Tipp: „Schon mal vom Dunning-Kruger-Effekt gehört? Der beschreibt den Zustand, bei der Menschen mit geringer Kompetenz in einem Bereich dazu neigen, ihre eigenen Fähigkeiten maßlos zu überschätzen. Weil sie das Ausmaß der Materie gar nicht abbilden können. Einfach gesagt: Je mehr man von einem Thema weiß, desto mehr merkt man, wie wenig man wirklich weiß. DAS ist Angeln – und deshalb sollten wir alle nie aufhören zu lernen, nie aufhören, neue Dinge auszuprobieren.“ Bereiste Länder: Dänemark, Schweden, Norwegen, Holland, Österreich, Slowenien, Polen, Italien, Afrika, Thailand. Weitere Ausbildungen: Fischereischein-Inhaber (seit 14. Lebensjahr), Sportbootführerschein BINNEN (2019), Sportbootführerschein SEE (2019).
Johannes Müller
Ich bin Redakteur beim Blinker, der AngelWoche und Fliegenfischen. Als ich 7 oder 8 Jahre alt war, schaute ich im Urlaub in Ägypten einem Einheimischen so lange beim Angeln zu, bis er schließlich Mitleid bekam und mir ein paar Meter Schnur und einen Haken schenkte. Mit dieser spartanischen Ausrüstung fing ich bald darauf meine ersten Fische. Das war vor 25 Jahren und der Beginn einer bis heute andauernden Leidenschaft. Seit 2007 bin ich im Besitz des Staatlichen Fischereischeins und seit 2022 angele, schreibe und fotografiere ich für die verschiedenen Magazine bei JAHR-MEDIA. In der Redaktion bin ich der Abenteurer. Ob Reisen in exotische Länder und „Selfmade-Angeln“ mit Einheimischen aus dem Rucksack heraus oder mit dem Mountainbike auf Seen-Tour durch Brandenburg. Im Laufe meiner langen Angelkarriere habe ich schon so manch verrückte Situation am Wasser erlebt und hunderte verschiedene Fischarten an der Angel gehabt. Als Kontrast zu aufreibenden Abenteuern ist das Angeln auf heimische Fische so etwas wie ein Ruhepol, aber nicht minder interessant. Hierzulande bin ich vor allem ambitionierter Karpfen- und Raubfischangler. Als astreiner Allrounder finde ich es besonders spannend, die unendlichen Facetten unseres Hobbys zu entdecken, mich anglerisch immer wieder neu zu erfinden und am Nerv der Zeit zu bleiben. Ich habe einen Bachelorabschluss in Biological Sciences (BSc), sowie einen Masterabschluss (MSc) in Meeresbiologie und bin begeisterter Taucher (PADI Rescue Diver). Zu angeln heißt für mich viel mehr als nur Fische zu fangen. Anglerisch am Meer getauft, fließt quasi Salzwasser durch meine Adern und wenn ich nicht am Karpfensee bin, stehe ich vielleicht gerade mit der Popper-Rute an einer Riffkante im Indischen Ozean: Es gibt für mich nichts Vergleichbares zu der Kraft, Geschwindigkeit und Schönheit tropischer Meeres-Raubfische! Mein Experten-Tipp: „Nur, wer bereit ist, in die Unterwasserwelt einzutauchen, wird ein wirklich guter Angler. Beim Angeln geht es vorrangig weder darum, wer den besten Köder und die teuerste Ausrüstung mitbringt noch geht es um Glück. Viel mehr spielen Instinkt, Verständnis und das Lesen des Gewässers eine Rolle. Es geht darum, dieses besondere Gefühl dafür zu entwickeln, was unter der Wasseroberfläche passiert und sich als einen Teil davon zu sehen. Wer sich die Zeit nimmt, ein Gewässer zu verstehen, kann überall auf der Welt erfolgreich Fische fangen.“
Joshua Zettelmeier
Joshua Zettelmeier hat an der TH Köln und der NTNU in Trondheim Online-Redaktion studiert und ist seit 2023 Teil des BLINKER-Teams. Seinen Angelschein hat der Unterfranke 2012 gemacht und stellt bereits seitdem er denken kann den Flossenträgern in den Baggerseen um sein Heimatdorf nach. Zur Angelei brachte ihn sein Onkel, die zwei Go-To-Angeltechniken der beiden: Der Karpfenansitz mit Pose und Mais sowie das Spinnfischen auf Hecht und Barsch. Seit 2006 ist er im Sportangelverein Sand am Main aktiv, das Angelzeltlager war für den damaligen Jungangler fester Termin im Kalender und immer ein Highlight des Jahres. Seine bevorzugte Beute sind heute meist die vegetarischen Vertreter der Stillgewässer – besonders die Karpfen haben es ihm angetan –, er ist jedoch für sämtliche Angel- und Fischarten zu begeistern. Durch die Arbeit in einem Angelcamp in Nordnorwegen sammelte Joshua erste Meeresangelerfahrung und durfte sich dort mit Dorsch und Heilbutt messen. Sein Experten-Tipp: „Neben der eingehenden Beschäftigung mit Boilie-Dips und Kunstköder-Flavours darf für einen gelungenen Angeltag auch die eigene Verpflegung keinesfalls zu kurz kommen!“ Als Online-Redakteur ist Joshua bei Jahr Media zudem für Online-Strategie, Webkonzeption und Suchmaschinenoptimierung zuständig. Außerdem fotografiert er gerne.
Justus Müller
Nach meiner Ausbildung zum Medienkaufmann Digital & Print bin ich nun als Volontär in der BLINKER-Redaktion tätig. Norwegen, Salzwasser und der Biss meines ersten Fisches – dort begann 2009 im Alter von 7 Jahren meine Leidenschaft fürs Angeln. Seitdem zieht es mich jeden Sommer in den hohen Norden, um gezielt auf Köhler, Pollack, Dorsch, Heilbutt, Rotbarsch und Leng zu angeln. Aufgewachsen in einer naturverbundenen Familie – mein Vater und beide Opas Jäger – habe ich früh ein Gespür für den waidgerechten Umgang mit Tieren und der Natur entwickelt. Meinen Angelschein habe ich 2023 gemacht, um auch in Deutschland angeln zu dürfen. Ich erweitere Schritt für Schritt mein Wissen und meine Praxis in verschiedenen Angelmethoden.




