Ethan Bear und zwei Freunde angelten in einem See in North Dakota. Dabei ging ihnen ein echtes „Goldstück“ von Walleye an den Haken. „Bislang habe ich von solchen gelb gefärbten Fischen immer nur gehört, aber ich kenne niemanden, der sie je gefangen hätte. Und auch Fotos gab es nicht“, schildert Ethan seinen außergewöhnlichen Fang.
Verfolgung mit dem Live Scope
Die drei Angler waren schon früh am Morgen am See, weil es ein heißer Tag werden sollte. Bis zum Mittag hatten sie nur einen brauchbaren Walleye gefangen. Deshalb fuhren sie an tiefere Stellen im See. Sie setzen ein Live Scope ein, um überhaupt große Fische zu finden, die sie dann mit einem Jigkopf mit angehängtem Tauwurm direkt befischen wollten.
Dann entdeckte Ethan einen großen Walleye auf dem Bildschirm. Dieser lag am schlammigen Boden in 5,70 Meter Tiefe. „Das ist ein besserer Fisch“, konnte ich noch sagen, als mein Kumpel auch schon zu filmen anfing. „Dann sahen wir einen goldigen Schimmer im Wasser“, den ich noch nie gesehen hatte. Als der Fisch ein zweites Mal auftauchte, trauten die drei ihren Augen nicht. Sie hatten einen goldfarbigen Walleye am Haken und kurz darauf im Kescher. An Bord brach großer Jubel aus.
Ethan vermutet, dass der Gold-Walleye an Xanthismus litt, einer genetischen Farbpigmentstörung. Xanthismus tritt auf, wenn ein Fisch dunklere Pigmente verliert, wonach gelbe und orangefarbene dominieren.
Das Gewässer bleibt anonym
Zuerst wollte Ethan den Fisch mitnehmen und sich als Ganzpräparat an die Wand hängen, aber dann entschied er sich den Fisch nach ein paar Fotos wieder zurückzusetzen. Der Fisch schwamm unverletzt wieder davon.
Ethan Bear ist schon sein ganzes Leben lang Walleye-Angler. Und nach dem „Goldfisch“ gab es dann noch ein paar echte Walleyes um die 65 Zentimeter. Übrigens: Das Gewässer will Ethan nicht nennen, weil er einen hohen Angeldruck auf den See befürchtet.
Quelle: www.Outdoorlife.com









