Jigköpfe: Formenvielfalt verständlich erklärt

Für Softbaitangler sind sie zu einem unverzichtbaren Teil der Ausrüstung geworden: Jigköpfe. Wer kann sich heutzutage überhaupt noch das Gummifisch-Angeln ohne Bleikopf vorstellen? Niemand! Deswegen gibt es sie in vielen Formen und Größen – und der Teufel steckt im Detail, wie Klaas Bolte weiß.

Wer erfolgreich mit Gummifischen angeln will, braucht dazu meist einen Bleikopf. Genauso vielfältig wie der Ködermarkt erscheint auch die Auswahl an Jigköpfen. Rundkopf, Erie- und Football-Jig – jede Form hat ihre Besonderheit.

Bild: Blinker/K.Bolte

Wer erfolgreich mit Gummifischen angeln will, braucht dazu meist einen Bleikopf. Genauso vielfältig wie der Ködermarkt erscheint auch die Auswahl an Jigköpfen. Rundkopf, Erie- und Football-Jig – jede Form hat ihre Besonderheit.

Jigköpfe sind in der Gummifischangelei unverzichtbar. Denn sie halten nicht einfach nur den Köder fest und bringen ihn auf Tiefe, sondern sie bestimmen auch seinen Lauf bzw. seine Aktion. Um sich die Angelei nicht selbst unnötig schwierig zu machen, muss also nicht nur das Jiggewicht, sondern auch die Form des Jigkopfes passen – und zwar zu Grundstruktur, Wassertiefe, Köderart, Strömung und Angeltechnik.

Formenvielfalt bei Jigköpfen

Jigköpfe sind für Gummifischangler ein unersetzbarer Bestandteil in der Köderbox. Jeder besitzt sie in den unterschiedlichsten Größen und Gewichten. Doch neben dieser Auswahl steht dem Angler noch eine Vielzahl verschiedener Kopfformen zur Verfügung. Allerdings weiß kaum jemand, wofür Rundkopf-, Football und Co. eigentlich eingesetzt werden: Die meisten wählen am Wasser eher zufällig aus, welche Kopfform sie in den Karabiner hängen.

In der Regel geht es eher um die Hakengröße und das Gewicht als die Form. Zwar sind beide Punkte sehr wichtig für erfolgreiches Gummifischangeln, doch wenn ihr den maximalen Fangerfolg bei euren Angeltouren erreichen wollen, solltet ihr der Kopfform ebenso Aufmerksamkeit schenken.

Schließlich hat jede Kopfform ein Einsatzgebiet, für das sie entwickelt wurde. Ob in flachen oder tiefen Gewässern, am Grund oder im Mittelwasser, vom Boot oder vom Ufer geangelt wird – die Möglichkeiten, einen Gummifisch anzubieten, sind vielfältig. Das trifft auch auf die Auswahl an Bleiköpfen zu. Dabei kann eine falsche Form durchaus über Fang oder Misserfolg entscheiden.

  • Der Rundkopf-Jig liefert im Wasser den geringsten Widerstand. Somit sinkt er an der losen Schnur am schnellsten ab und kann beim Vertikalangeln am besten unter dem Boot gehalten werden. Während der Schwimmphase und immer wenn der Shad auf dem Boden abgestellt wird, kippt er leicht, da der Kopf rund ist und in der Horizontalen keine Stabilität bietet.Bei der Köderform lassen sich sowohl Action-Gummis als auch No-Action-Gummis hervorragend präsentieren. Für Creature Baits wie etwa Gummikrebse ist er jedoch weniger gut geeignet, weil er am Grund auf die Seite kippt. Der Rundkopf wird von vielen Angelgeräteherstellern angeboten und ist deswegen in jedem Angelgeschäft erhältlich. Wichtig ist jedoch, beim Einkauf auf die Haken-Qualität zu achten. Leider werden nämlich von diesem Jigkopf-Typ auch Billig-Angebote mit minderwertigen Haken vertrieben.

    Der Rundkopf-Jig liefert im Wasser den geringsten Widerstand. Somit sinkt er an der losen Schnur am schnellsten ab und kann beim Vertikalangeln am besten unter dem Boot gehalten werden. Während der Schwimmphase und immer wenn der Shad auf dem Boden abgestellt wird, kippt er leicht, da der Kopf rund ist und in der Horizontalen keine Stabilität bietet.

    Bild: Blinker/F. Pippardt

  • Der Erie-Jigkopf besitzt eine abgeflachte Unterseite, die mehr Wasserwiderstand liefert und somit dafür sorgt, dass die „Schwebephase“ des Shads während des Absinkens verlängert wird. Dies kann vor allem dann ein großer Vorteil sein, wenn man nicht direkt unter dem Boot, sondern diagonal zu ihm angelt, weil der Köder länger im Sichtfeld der Fische verbleibt. Die abgeflachte Unterseite sorgt dafür, dass der Kopf des Gummifisches am Boden steht und der Schwanz nach oben zeigt. In dieser Position imitiert er einen am Grund fressenden Fisch.

    Der Erie-Jigkopf besitzt eine abgeflachte Unterseite, die mehr Wasserwiderstand liefert und somit dafür sorgt, dass die „Schwebephase“ des Shads während des Absinkens verlängert wird. Dies kann vor allem dann ein großer Vorteil sein, wenn man nicht direkt unter dem Boot, sondern diagonal zu ihm angelt, weil der Köder länger im Sichtfeld der Fische verbleibt. Die abgeflachte Unterseite sorgt dafür, dass der Kopf des Gummifisches am Boden steht und der Schwanz nach oben zeigt. In dieser Position imitiert er einen am Grund fressenden Fisch.

    Bild: Blinker/F. Pippardt

  • Der Football-Jigkopf ist so etwas wie eine Zwischenform, denn er vereint einige Eigenschaften von Rundkopf und Erie-Jig. Seine Form bietet mehr Stabilität als der Rundkopf und verursacht weniger Kippbewegungen des Gummiköders. An Tagen, an denen der Gummifisch nur ganz wenig bewegt werden muss, ist das ideal.
    Der Football-Jigkopf ist so etwas wie eine Zwischenform, denn er vereint einige Eigenschaften von Rundkopf und Erie-Jig. Seine Form bietet mehr Stabilität als der Rundkopf und verursacht weniger Kippbewegungen des Gummiköders. An Tagen, an denen der Gummifisch nur ganz wenig bewegt werden muss, ist das ideal.
  • Durch seine aerodynamische Form ist der Darter-Jigkopf ein Köder, der schnell sinkt. Daher ist er bestens für tiefes Wasser geeignet. Der bevorzugte Einsatzbereich dieses Kopfes ist nach meiner Meinung das Wurfangeln. Ob klassisch hart gejiggt oder ruhiger präsentiert mit der Faulenzermethode – mit ihm ist beides möglich. Die Köderwahl kann extrem flexibel gestaltet werden, denn mit ihm lassen sich praktisch alle Arten von Gummiködern sehr gut präsentieren.

    Durch seine aerodynamische Form ist der Darter-Jigkopf ein Köder, der schnell sinkt. Daher ist er bestens für tiefes Wasser geeignet. Der bevorzugte Einsatzbereich dieses Kopfes ist nach meiner Meinung das Wurfangeln. Ob klassisch hart gejiggt oder ruhiger präsentiert mit der Faulenzermethode – mit ihm ist beides möglich. Die Köderwahl kann extrem flexibel gestaltet werden, denn mit ihm lassen sich praktisch alle Arten von Gummiködern sehr gut präsentieren.

    Bild: Blinker/F. Pippardt

  • Anhand des Namens verrät der Stand-Up-Jig schon ein wenig, was diesen Jigkopf so besonders macht: Durch die gerade Fläche an der Unterseite des Bleikopfes steht der Köder nahezu senkrecht am Gewässergrund. Optimalerweise beködert man den Jig mit einem Gummikrebs, da sich die Krustentiere in ähnlicher Weise fortbewegen. Aber auch klassische Schaufelschwanzformen lassen sich fängig präsentieren. Sie imitieren an diesem Bleikopf einen gründelnden Fisch. Für diesen Kopf eignen sich am besten No-Action-Shads.Daneben ist der Stehauf-Jigkopf perfekt geeignet, um Krebs-Imitationen über den Grund zu grubbern. Dazu wird ein Gummikrebs „verkehrt herum“ – also mit dem Schwanz voran – auf den Jighaken gezogen. Bei einem Spinnstop steht er dann mit erhobenen Scheren in Abwehrhaltung auf dem Gewässergrund und provoziert so besonders harte, entschlossene Attacken von großen Barschen, aber gelegentlich auch Zander und Hecht, die sich diese vermeintliche, wehrhafte Beute einverleiben wollen.
    Anhand des Namens verrät der Stand-Up-Jig schon ein wenig, was diesen Jigkopf so besonders macht: Durch die gerade Fläche an der Unterseite des Bleikopfes steht der Köder nahezu senkrecht am Gewässergrund. Optimalerweise beködert man den Jig mit einem Gummikrebs, da sich die Krustentiere in ähnlicher Weise fortbewegen. Aber auch klassische Schaufelschwanzformen lassen sich fängig präsentieren. Sie imitieren an diesem Bleikopf einen gründelnden Fisch. Für diesen Kopf eignen sich am besten No-Action-Shads.

    Bild: Blinker/F. Pippardt

     

  • Ähnlich wie der Football-, ist auch der Fireball-Jig vor allem für Vertikalangler konzipiert worden. Ein kurzer, dickdrahtiger Haken an einem schweren Rundkopf, der durch den Kopf eines Köderfisches gestochen wird und als Köderhalter dient. In die Drahtöse am unteren Ende des runden „Feuerball-Kopfes“ wird ein Zusatzhaken eingehängt.

    Bild: Blinker/F. Pippardt

  • Der Twitch-Jig ist ein außergewöhnlicher Jig-Kopf. Durch die nach hinten versetzte Öse und die dreieckige Form springt der Gummiköder aggressiv beim Anjiggen zu den Seiten und nicht nur in einer Linie geradeaus wie die herkömmlichen Jigköpfe. Dies macht an manchen Tagen die Räuber total verrückt und verleitet sie so zum Anbiss. Am seiner Vorderseite läuft er spitz zu, ähnlich wie bei einem Pfeil, beziehungsweise auf Englisch, Dart – daher auch die Bezeichnung.  Durch seine aerodynamische Form ist der Darter-Jigkopf ein Köder, der schnell sinkt. Daher ist er bestens für tiefes Wasser geeignet. Besonders No-Action-Köder lassen sich mit dem Kopf gut präsentieren, da sie beim Twitchen kaum einen Widerstand bieten.

    Der Twitch-Jig ist ein außergewöhnlicher Jig-Kopf. Durch die nach hinten versetzte Öse und die dreieckige Form springt der Gummiköder aggressiv beim Anjiggen zu den Seiten und nicht nur in einer Linie geradeaus wie die herkömmlichen Jigköpfe. Dies macht an manchen Tagen die Räuber total verrückt und verleitet sie so zum Anbiss. Am seiner Vorderseite läuft er spitz zu, ähnlich wie bei einem Pfeil, beziehungsweise auf Englisch, Dart – daher auch die Bezeichnung. Durch seine aerodynamische Form ist der Darter-Jigkopf ein Köder, der schnell sinkt. Daher ist er bestens für tiefes Wasser geeignet. Besonders No-Action-Köder lassen sich mit dem Kopf gut präsentieren, da sie beim Twitchen kaum einen Widerstand bieten.

    Bild: Blinker/F. Pippardt

  • In der modernen Gummifischangelei ist der Offset-Jigkopf nicht mehr wegzudenken – besonders wenn man zwischen versunkenem Holz, lückig stehenden Schilf- und Binsenhalmen oder in den Seerosen fischt. Man angelt mit diesem Jig nahezu hängerfrei, da die Hakenspitze direkt auf dem Rücken des Gummiköders anliegt und so davor geschützt ist, sich in den Hindernissen zu verhaken. Um diesen Effekt zu unterstützen, ist es sinnvoll, den Offset-Jigkopf immer so leicht wie nur irgendwie möglich zu wählen.Erst bei einem Biss wird der Gummiköder weggedrückt. Dann liegt die Hakenspitze frei und kann im Fischmaul greifen. Damit das zuverlässig funktioniert und nicht zu viele Fehlbisse vorkommen, ist es wichtig, den Anhieb zunächst um wenige Zehntelsekunden zu verzögern und danach besonders hart und entschlossen auszuführen. Deswegen ist es sinnvoll, hier gesalzene oder mit Geschmacksstoffen versetzte Gummiköder zu benutzen, die vom Fisch länger im Maul behalten werden als nicht aromatisierte Softbaits. Sowohl Action-Shads als auch No-Action-Shads lassen sich hervorragend anbieten.

    In der modernen Gummifischangelei ist der Offset-Jigkopf nicht mehr wegzudenken – besonders wenn man zwischen versunkenem Holz, lückig stehenden Schilf- und Binsenhalmen oder in den Seerosen fischt. Man angelt mit diesem Jig nahezu hängerfrei, da die Hakenspitze direkt auf dem Rücken des Gummiköders anliegt und so davor geschützt ist, sich in den Hindernissen zu verhaken. Um diesen Effekt zu unterstützen, ist es sinnvoll, den Offset-Jigkopf immer so leicht wie nur irgendwie möglich zu wählen.

    Bild: Blinker/F. Pippardt

  • Rubberjigs sind garniert mit vielen Fransen aus Gummi, die an die Tentakeln eines Tintenfisches erinnern. Experten aus Übersee bezeichnen diese Ausstattung als Skirt, als Rocksaum. Ein weiteres charakteristisches Merkmal vieler Rubberjigs ist der Krautschutz (Weed-guard) aus steifen Nylon- oder Fluorocarbonborsten. Der Krautschutz verrät, in welchen Situationen Rubberjigs eingesetzt werden: in Gewässern mit starkem Algen- oder Krautwuchs.Die steifen Borsten sorgen dafür, dass sich kein Kraut am Haken festsetzt oder der Jig an im Wasser liegenden Ästen hängenbleibt. Einige Modelle besitzen eine schlanke Form und ein vorn sitzendes Öhr, wodurch die Hängergefahr zusätzlich verringert wird. So viel zu den Borsten. Kommen wir zu den Fransen. Sie sind für die Fängigkeit des Rubberjigs zuständig. Steht der Jig am Boden, plustern sie sich auf und stehen vom Jighead ab. Dadurch erscheint der Köder äußerst voluminös, und der Haken ist verdeckt.Das Ganze erinnert stark an eine Larve oder an einen Krebs in Verteidigungsposition. Und diese Tiere stehen auf dem Speisezettel der Raubfische ganz oben. Lupft man den Köder an, werden die Fransen zusammengestaucht. In der darauf folgenden Ruhepause vergrößern sie wieder ihr Volumen. Bei einem Biss behindern die Gummifransen allerdings nicht den Hakeffekt: Sie weichen einfach zur Seite aus, und der Haken kann sicher im Maul des Räubers greifen. Übrigens bestehen die Fransen der meisten Rubberjigs aus PVC oder Gel.

    Rubberjigs sind garniert mit vielen Fransen aus Gummi, die an die Tentakeln eines Tintenfisches erinnern. Experten aus Übersee bezeichnen diese Ausstattung als Skirt, als Rocksaum. Ein weiteres charakteristisches Merkmal vieler Rubberjigs ist der Krautschutz (Weed-guard) aus steifen Nylon- oder Fluorocarbonborsten. Der Krautschutz verrät, in welchen Situationen Rubberjigs eingesetzt werden: in Gewässern mit starkem Algen- oder Krautwuchs.

    Bild: Blinker/F. Pippardt

Kontrolle vs. Feingefühl mit Jighaken

Ganz gleich ob man vertikal oder diagonal angelt, das Wichtigste ist, dass der Köder dicht am Grund geführt wird. Dies kann man gut nachvollziehen, indem man den Bleikopf regelmäßig am Gewässerboden absetzt. Das Gewicht des Jigkopfes muss an die vorherrschenden Bedingungen und den verwendeten Gummifisch angepasst werden.

Eine gute Möglichkeit, um das richtige Gewicht zu bestimmen, ist es, wenn man zunächst einen etwas schwereren Kopf montiert. An einem schnell fließenden Fluss könnt ihr bei einem zwölf Zentimeter langen Gummifisch ruhig mit einem 24 Gramm schweren Jigkopf beginnen. Wenn Sie mit ihm schnell zum Grund kommen und den Köder dort gut kontrollieren können, solltet ihr ihn gegen einen etwas leichteren – 21 Gramm oder sogar nur 18 Gramm schweren – Kopf austauschen. Auf diese Weise könnt ihr etwas feiner angeln.

Weniger Gewicht an Jigköpfen bedeutet, dass der Köder langsamer absinkt und somit länger in Sichtweite der Räuber bleibt. Darüberhinaus kann ein Zander einen Shad mit geringerem Gewicht leichter einsaugen, sodass ihr theoretisch weniger Fehlbisse bekommen sollten als mit einem schwereren Bleikopf.

Beim Jiggen wird der Köder über die Rute geführt. Diese Köderführung ist aktiver als das Faulenzen.

Bild: BLINKER

Beim Jiggen wird der Köder über die Rute geführt. Diese Köderführung ist aktiver als das Faulenzen.

Köder dicht am Grund

Für mich aber lautet die wichtigste Regel, den Köder immer unter Kontrolle zu haben und ihn in Bodennähe zu halten. Der Shad gehört dorthin, wo die Fische sind. Und das ist in der Regel der Gewässergrund. Ich fische deshalb lieber etwas schwerer mit mehr Bodenkontrolle und habe dadurch wesentlich mehr Vertrauen in meine Angelei. Beim Vertikalangeln bestimmt ihr mit der Rutenspitze die Geschwindigkeit, mit der ihr den Shad am Boden ablegt – und somit auch die Länge der Absinkphase. Hierbei hat das Gewicht des Kopfes deutlich weniger Einfluss. Beim diagonalen Angeln, vor allem vom Ufer, könnt ihr mit der Rutenspitze deutlich weniger Einfluss nehmen.

Tipps für Jigköpfe

Hakendicke: Dünn & stark sollen sie sein!

Ich bevorzuge Jigköpfe mit dünneren Drahthaken. Zander haben einen harten, knochigen Kiefer, den der Haken beim Anhieb leicht durchdringen soll. Je dicker der Hakendraht ist, desto schwieriger ist dies. Wir brauchen einen scharfen, dünndrahtigen Haken, der trotzdem stabil genug ist und nicht leicht aufbiegt.

Hakenbogen: Achtet auf den Abstand!

Schaut bei der Wahl der Jigköpfe auf den Bogen: Greift zu einem Haken mit einem weiten Bogen, sodass ausreichend Platz zwischen dem Rücken des Gummifisches und der Hakenspitze ist! Dadurch erhöht sich die Chance, den Fisch beim Biss zuverlässig zu haken. Auch die Gefahr, dass der Haken im Drill „ausschlitzt“ und der Fisch verloren geht, ist geringer.

Schaut bei der Wahl des Jighakens auf seinen Bogen: Greift zu einem Haken mit einem weiten Bogen, sodass ausreichend Platz zwischen dem Rücken des Gummifisches und der Hakenspitze ist! Dadurch erhöht sich die Chance, den Fisch beim Biss zuverlässig zu haken. Auch die Gefahr, dass der Haken im Drill „ausschlitzt“ und der Fisch verloren geht, ist geringer.

Bild: Blinker/K.Bolte

Diese Faktoren beeinflussen Euer Jig-Gewicht:

  • Strömung: Je stärker die Strömung ist, desto mehr Gewicht ist erforderlich.
  • Schnurstärke: Je dicker die Schnur ist, desto größer ist der Widerstand im Wasser, desto mehr Gewicht ist erforderlich.
  • Driftgeschwindigkeit:  Je höher die Driftgeschwindigkeit ist, desto mehr Gewicht ist erforderlich.
  • Tiefe: Je tiefer gefischt wird, desto mehr Widerstand trifft auf die Schnur, desto mehr Gewicht ist erforderlich.
  • Gummifisch-Typ: Ein Gummifisch mit Schaufelschwanz hat mehr Wasserwiderstand als ein Köder mit V-Schwanz, somit wird mehr Gewicht benötigt.

Welche Jigköpfe für Gummifische?

Nicht jeder Jigkopf ist auch für alle Kunstköder geeignet. Wichtig ist hier die Wahl der richtigen Hakengröße zum passenden Köder. Wird zum Beispiel ein zu großer Jigkopf auf einen zu kleinen Köder aufgezogen, verliert dieser an Aktion. Auch die Fehlbissrate kann sich erhöhen, da der starre Hakenschenkel ein zusammenfalten des Köders verhindert und so der Fisch den Gummi nicht einsaugen kann. Damit ihr eine grobe Richtlinie habt, welcher Jigkopf zu welchen Gummifisch passt, haben wir euch nachfolgend eine kleine Tabelle angelegt, in der ihr die häufig verwendeten Jigköpfe und Gummifischgrößen seht, die zusammen gehören.

Eine Faustregel besagt, dass der Haken ungefähr ein Drittel so lang sein sollte wie der Gummifisch. Wenn man diese Faustregel beachtet und die Hakengröße anhand der Ködergröße wählt, dann empfehle ich folgende Kombinationen, wenn man zusätzlich einen Stinger montiert:

Gummifischlänge in  cmHakengröße
8 bis 103/0
11 bis 144/0
15 bis 185/0

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Das Magazin für Forellenangler

ANGELSEE aktuell ist das einzige Magazin im deutschsprachigen Raum für die stetig wachsende Zahl der Angler, die an Angelseen, auch Forellenteiche genannt, ihre Köder auswerfen.
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