Fischschmuggler in Norwegen: 285 Kilo Fisch mehr ausgeführt und hart bestraft

Seit Anfang 2018 gelten die neuen Ausfuhrreglungen der norwegischen Regierung für Angelurlauber. Doch das sich daran immer noch nicht viele Angeltouristen halten, zeigen zwei aktuelle Fälle, in denen Fischschmuggler in Norwegen vom Zoll erwischt wurden. Sie müssen jetzt mit erheblichen Geldstrafen rechnen.

Um den Fischschmugglern in Norwegen auf die Schliche zu kommen, werden vermehrt Zollkontrollen durchgeführt.

Bild: Blinker/R.Korn

Um den Fischschmugglern in Norwegen auf die Schliche zu kommen, werden vermehrt Zollkontrollen durchgeführt.

Seit dem 1. Januar 2018 gelten in Norwegen die neuen Regeln zur Ausfuhr von Fisch. Demnach dürfen Angler, die in registrierten Ferienanlagen ihren Urlaub verbringen, 20 Kilo Fisch ausführen. Bei allen anderen Angelurlaubern liegt die Höchstgrenze bei 10 Kilogramm Fisch. Ausgenommen sind hier die Süßwasserarten.

Wer sich nicht an diese Bestimmungen hält, muss mit hohen Strafen der norwegischen Behörden rechnen, wenn sie erwischt werden. Das es dennoch immer Ausnahmen gibt, die sich nicht an die Regeln halten wollen, zeigt ein aktueller Fall. So konnte der norwegische Zoll am letzten Wochenende in Oslo (6. – 7.7. 2019) fünf Fischschmuggler dingfest machen, die versuchten, 205 Kilogramm Fisch mehr auszuführen, als erlaubt.

Die Angler wollten gerade auf die Fähre Richtung Deutschland auffahren, als sie vom Zoll kontrolliert wurden. Als die Beamten die riesige Fischmenge sahen, staunten sie nicht schlecht. Die Strafe für die Fischmuggler in Norwegen fiel extrem hoch aus. Sie müssen jetzt mit einer Summe von insgesamt 81.ooo NOK rechnen. Das sind umgerechnet mehr als 8.000 Euro. Die Kosten für ihre verpasste Fähre kommt außerdem auch noch hinzu.

Fischschmuggler in Norwegen – Kein Einzelfall

Die Sommermonate sind für Angeltouristen die beliebteste Zeit, um ihren Angelurlaub in dem fischreichen Land zu verbringen. Am selben Wochenende wurde die Beamten vom Zoll ein zweites Mal fündig. Bei einer Kontrolle entdeckten sie bei zwei deutschen Angler 80 Kilogramm Fisch. Das überschreitet deutlich die erlaubte Menge.

Das Dreiste an der Geschichte ist, dass die Angler den Beamten eine Quittung für den Kauf der Filets vorlagen. Jedoch stammte diese von einem Bestattungsinstitut und als Produkt war Graved Lachs angegeben. Doch von dem „eingebuddelten Fisch“ war weit und breit nichts zu finden. Sie müssen jetzt mit einer Strafe von 32.000 NOK, umgerechnet mehr als 3.000 Euro rechnen.

 

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