Forellensteaks: Fischgenuss der besonderen Art

Die Zubereitung von Forellensteaks bietet gegenüber anderen Fischrezepten einige Vorteile – und lecker sind sie ohnehin. Anja Auer, die Frau am Grill, verrät hier, wie sie aus einer Forelle einen leckeren Fischgenuss zaubert.

Jedem geneigten blinker.de-Leser sind doch folgende Steaks bekannt: Rinder-, Schweine- und Putensteaks. Hat aber schon einmal jemand Forellensteaks serviert bekommen? Nein? Der Grund liegt sicherlich darin verborgen, dass die Forelle oftmals im Ganzen serviert wird. Doch gerade bei größeren Exemplaren bietet es sich an, die Forelle in Stücke zu schneiden – und eben Forellensteaks zu grillen beziehungsweise zu braten und zu servieren.

Forellensteaks haben drei Vorteile gegenüber der im Ganzen servierten Forelle

  1. Grund: Es passt mehr Fisch in die Pfanne. Klar, normalerweise passt eine Forelle in die Mitte der Pfanne, oberhalb oder unterhalb bleibt aber alles frei. Bei Forellensteaks kann man die Pfanne wunderbar mit allen Stücken auslegen.
  2. Grund: Die Garzeit ist kürzer. Nachvollziehbar, denn die Hitze kommt schneller an die einzelnen Stücke heran.
  3. Grund: In Steaks portioniert hängt der Fisch nicht rechts und links über den Tellerrand und es bleibt auch weniger übrig, denn: Nicht jeder „packt“ eine ganze Forelle. Bei Forellensteaks besteht diese Gefahr aber nicht. Zudem lassen sich einzelne Forellensteaks auch als Vorspeise anbieten – was mit einem ganzen Exemplar wohl eher weniger Sinn macht.
Forellensteaks eignen sich sowohl als Haupt- aber auch als leckere Vorspeise. Foto: M. Würfl

Forellensteaks eignen sich sowohl als Haupt- aber auch als leckere Vorspeise. Foto: M. Würfl

Forellensteaks können auf zwei Arten zubereitet werden:

  1. Natur: Hierbei wandert die Forelle einfach in heiße Öl.
  2. In Mehl gewälzt: Das Forellensteak wird in Mehl gewälzt und kommt sodann ins heiße Fett.

Hinweis: Wer am Herd mit einer Pfanne arbeitet wird damit kein Problem haben. Auf dem Grill sollte man eine gusseiserne Platte verwenden, die ein kleinen Rand besitzt, denn: Das Öl soll natürlich nicht auf die Brenner des Gasgrills oder die Glut im Kohlegrill laufen – Verbrennungsgefahr!

Allgemeine Informationen zum Fischrezept

  • Portionen: 2
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Wartezeit: 30 Minuten

Zutaten

  • Forellen Steaks
    500 g Forelle (im Stück)
    1 EL Sonnenblumenöl
    1 Prise Meersalz (zum Servieren)
    1 Prise Pfeffer (zum Servieren)
  • Petersilienkartoffeln
    500 g Kartoffeln
    500 ml Wasser
    1 TL Salz
    1 EL Butter
    1 Bund Petersilie
  • Zitronensoße
    1 EL Butter
    1 TL Mehl
    200 ml Sahne
    1 Prise Salz
    1 Prise Pfeffer
    1 halbe Zitrone (ausgepresst)

Zubereitung der Forellensteaks

  1. Die Forelle in zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden und diese mit Sonnenblumenöl einpinseln.
  2. Die Forellen Steaks auf mittlerer Hitze grillen, entweder auf einer Grillplatte auf dem Grill oder in der Pfanne von beiden Seiten braten.
  3. Vor dem Servieren mit etwas Meersalz und Pfeffer bestreuen.

Petersilienkartoffeln

  1. Die Kartoffeln schälen und je nach Größe vierteln oder nur halbieren. (Die Kartoffeln sollten in etwa die gleiche Größe haben.)
  2. Dann die Kartoffeln mit dem Wasser und dem Salz in einen Topf geben und zirka 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. (Gabelprobe)
  3. Danach wird das Wasser abgegossen und die Butter über die warmen Kartoffeln geschmolzen.
  4. Die Petersilie fein hacken und ebenfalls zu den Salzkartoffeln geben und leicht unterheben.

Zitronensoße

  1. Den Saft der halben Zitrone auspressen.
  2. Die Butter in einem Topf schmelzen und das Mehl unterrühren.
  3. Die Sahne zugeben und mit einem Schneebesen unterrühren und das ganze aufkochen lassen bis sie Soße dickflüssig wird. (Sollte die Soße zu dickflüssig sein, kann unter leichtem köcheln mit Gemüsebrühe oder Fischfond aufgegossen werden, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist)
  4. Nun den Zitronensaft unterrühren und mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.
Anja Auer, die Frau am Grill, kocht nicht nur gerne, sondern geht auch regelmäßig Angeln. Foto: Klaus Kuhn

Anja Auer, die Frau am Grill, kocht nicht nur gerne, sondern geht auch regelmäßig Angeln. Foto: Klaus Kuhn

Anja Auer betreibt mit „Die Frau am Grill“ den größten YouTube-Kanal zum Thema „Grillen“ der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten ihrer Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf Anja Auers Blog www.die-frau-am-grill.de und ihrem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill

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