Schleppangeln: Den kapitalen Hechten auf der Spur

Beim Schleppangeln auf großen Seen hat man die besten Chance einen kapitalen Hecht zu fangen. Aber angesichts der gewaltigen Wasserfläche ist es hier besonders wichtig zu wissen, wo und wie man das Projekt „Meter-Räuber“ angeht.

In großen Seen wie etwa dem Plöner See in Schleswig-Holstein mit seiner Wasserfläche von 28 Quadratkilometern lauern häufig auch die kapitalen Hechte. Bei Gewässern mit gewaltiger Wasserfläche muss man sich allerdings ganz besonders Gedanken über die Taktik machen. Geht man die Sache falsch an, ist das Risiko sehr hoch, an den Fischen vorbei zu angeln. Dann ist der Schneidertag vorprogrammiert. Das Schleppangeln ist hier eine sehr gute Methode, um zum Erfolg zu kommen. Denn mit dieser Angeltechnik kann man eine große Wasserfläche und auch verschiedene Wassertiefen absuchen. Strecke machen lautet die Devise. Auf einigen Seen ist die Verwendung eines Bootsmotors nicht gestattet – so auch auf dem Plöner See. Dann ist Muskelkraft gefragt – es muss gerudert werden. Aber so ist das Angeln gleichzeitig auch Sportprogramm.

Beim Schleppangeln hat man die besten Chancen, ein goßes Gewässer nach Fischen abzusuchen. Die Chancen dabei einen Kapitalen zu fangen, sind dann sehr hoch.

Beim Schleppangeln hat man die besten Chancen, ein goßes Gewässer nach Fischen abzusuchen. Die Chancen dabei
einen Kapitalen zu fangen, sind dann sehr hoch. Foto: Archiv

Taktik-Tipps fürs Schleppangeln auf Hecht

  • Wer eine große Wasserfläche absucht, steigert die Chancen auf Bisse
  • Große Köder bringen häufig auch die kapitalen Hechte ans Band
  • Strukturen suchen: Abbruchkanten sind immer einen Versuch wert
  • Köder variieren: Wenn es nicht beißt, bei der Ködergröße und der Köderfarbe experimentieren
  • Tiefe wechseln: Mal gehen die Hechte im Tiefen, mal im Flachen auf Beutezug, daher sollte man den Köder auch in verschiedenen Gewässerschichten anbieten. Ein Zusatzgewicht bringt auch kleinere, leichte Köder auf Tiefe.

Eins darf man beim Schleppenangeln auf große Hechte immer im Hinterkopf behalten: Wer die Großen ans Band bekommen will, bekommt automatisch weniger Bisse als beim Angeln auf kleine und mittlere Exemplare. Man sollte also auch eine gehörige Portion Ausdauer mitbringen und nicht zu schnell aufgeben. Geduld ist wichtig, bis es in der Rute ruckt. Aber wenn der Meter-Räuber am Haken hängt und die Rollenbremse kreischt, ist die Wartezeit sofort vergessen.

Die richte Strategie beim Schleppangeln

Mit vier Ködern im Wasser können wir den Hechten ein verlockendes Angebot machen und wir können selbst enge Kurven fahren, ohne dass sich Schnüre und Köder verheddern. Vorausgesetzt wir ordnen die vier Köder richtig an. Das ist einer der wichtigsten Punkte beim systematischen Schleppangeln.

Wenn zwei Angler je zwei Köder schleppen, dann werden diese folgendermaßen präsentiert:

  • Jeder Angler hat eine lange Rute (2,70 Meter) im Rutenhalter, eine Backbord, eine Steuerbord.
  • An den Ruten in den Rutenhaltern werden höher laufende Köder (2-3 Meter) weiter hinter dem Boot (20 Meter) angeboten.
  • Jeder Angler hat eine kurze Rute (2,10 Meter) in der Hand.
  • Mit der Rute in der Hand werden tiefer laufende Köder (4-5 Meter) dichter hinter dem Boot (10 Meter) angeboten.
  • Die Angler sitzen sich gegenüber. Der eine hält die Rute zur einen, der andere zur anderen Seite hinaus.
Mit der beschriebenen Anordnung beim Schleppangeln ist es nahezu unmöglich, dass die Köder ineinander geraten. Bei einer scharfen Kurze überlagern sich die Schnüre zwar, aber sie laufen auf gerader Strecke dann wieder parallel.

Mit der beschriebenen Anordnung beim Schleppangeln ist es nahezu unmöglich, dass die Köder ineinander geraten. Bei einer scharfen Kurze überlagern sich die Schnüre zwar, aber sie laufen auf gerader Strecke dann wieder parallel. Grafik: Archiv

Während man auf die Köder an den Ruten im Rutenhalter keinen weiteren Einfluss ausüben kann, sollte man mit der Rute in der Hand aktiv sein. An dieser Rute wird der Köder nicht nur stur und gleichmäßig geschleppt, sondern zusätzlich bewegt. Mal ziehen wir ihn an, mal lassen wir ihn absacken, mal beschleunigen wir ihn, mal bewegen wir ihn ruckartig. Diese zusätzlichen Bewegungen üben einen besonderen Reiz aus. Hechte, die den Köder unschlüssig beobachten, packen oft genau dann zu, wenn der Köder sich plötzlich anders bewegt. Wer die Möglichkeiten der Rute in der Hand nutzt, wird auf Dauer feststellen, dass er mit dieser Rute mehr fängt als mit der im Rutenhalter.

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