Der Stopper hemmt der Pose Lauf! – Posenstopper binden

Wer mit einer Laufpose angelt, braucht einen Stopperknoten und meist auch eine Stopperperle. Wie man diese Posenstopper binden und richtig einsetzten kann, zeigen wir hier.

Stopper gibt es in verschiedenen Ausführungen zu kaufen. Es gibt Gummistopper sowie feine Fadenstopper mit Perlen.

Bild: AngelWoche

Stopper gibt es in verschiedenen Ausführungen zu kaufen. Es gibt Gummistopper sowie feine Fadenstopper mit Perlen.

Laufposen kommen immer dann zu Einsatz, wenn die Wassertiefe größer ist als die Rutenlänge. Oder schon früher – denn spätestens, wenn die Wassertiefe etwa ¾ der Rutenlänge überschreitet, wird das Auswerfen schwierig. Um auch in tiefen Gewässern angeln zu können, wird eine frei auf der Schnur laufende Pose montiert und die Tiefe mit einem Stopper fixiert. Und einen Posenstopper binden, das ist ganz einfach. Wie es geht, zeigen wir euch hier.

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Gummistopper sind nicht gut geeignet

Kleine Gummi- oder Silikonstopper, die es auf Draht aufgefädelt zu kaufen gibt, sind zum Angeln mit Laufposen nicht wirklich gut geeignet. Selbst winzige Größen sind noch so  dick, dass sie nicht wirklich gut durch die kleinen Ringe von Matchruten gleiten. Sie bleiben leicht hängen und verschieben sich.

Stopperknoten als Posenstopper binden

Deutlich feiner, fester und besser sind Stopperknoten aus Fäden in Kombination mit einer passenden Perle. Es gibt sie vorgebunden auf Röhrchen zu kaufen. Sie werden mit dem Röhrchen auf die Schnur gefädelt und dann festgezogen. Dann müssen noch die überstehenden Fadenenden abgeschnitten werden. Lässt man die Enden etwas länger stehen, gleiten die Knoten besser durch enge Spitzenringe von Matchruten, als wenn die kurzen Schnurenden steif abstehen.

Da diese Knoten je nach Garn-Durchmesser sehr fein sind, muss zwischen Pose und Stopperknoten immer noch eine zusätzliche Stopperperle aufgefädelt werden. Wichtig ist, dass der Lochdurchmesser der Perle so gering wie möglich ist, damit der Knoten nicht hindurch passt!

Das Gute: Man kann sich die Knoten solcher Posenstopper binden – und das ganz einfach und blitzschnell! Und passende Perlen gibt es massenweise in Bastelgeschäften. Wie einfach der Knoten ist, zeigen wir in der Bildserie.

Möchte man den Knoten von diesem Posenstopper binden, nimmt man am besten Nähgarne, Zwirne oder auch geflochtene Schnüre. Und je dünner die Fäden, desto kleiner sind die Stopperknoten.

Tipp: Je größer die Anzahl der Windungen, desto dicker wird der Knoten. Theoretisch lassen sich Stopperknoten auch aus monofiler Schnur binden. Allerdings werden sie beim Verschieben auf der Schnur zu heiß.

Posenstopper binden – Schritt für Schritt

Mit dem Stopperfaden (rot) eine Schlaufe legen.

Bild: T. Pruß

Mit dem Stopperfaden (rot) eine Schlaufe legen.

 

Den Stopperfaden stramm zur Angelschnur (gelb) legen und festhalten. Achtung: Stopperfaden und Angelschnur müssen parallel zueinander liegen und dürfen sich auch später nicht umeinander wickeln!

Bild: T. Pruß

Den Stopperfaden stramm zur Angelschnur (gelb) legen und festhalten. Achtung: Stopperfaden und Angelschnur müssen parallel zueinander liegen und dürfen sich auch später nicht umeinander wickeln!

 

Jetzt das eine (kürzere) Ende des Stopperfadens um sich und die Angelschnur wickeln. Die Menge an Windungen bestimmt auch, wie dick der Knoten wird. Aber immer sollten es mindestens 5 Windungen sein.

Bild: T. Pruß

Jetzt das eine (kürzere) Ende des Stopperfadens um sich und die Angelschnur wickeln. Die Menge an Windungen bestimmt auch, wie dick der Knoten wird. Aber immer sollten es mindestens 5 Windungen sein.

 

Das kürzere Ende anschließend zurück führen und durch das entstandene Schnuröhr fädeln.

Bild: T. Pruß

Das kürzere Ende anschließend zurück führen und durch das entstandene Schnuröhr fädeln.

 

Jetzt den so entstandenen Knoten nass machen und zu ziehen.

Bild: T. Pruß

Jetzt den so entstandenen Knoten nass machen und zuziehen.

 

Der fertige Stopperknoten. Wie fest er auf der Schnur hält, bestimmt man durch die Stärke mit der man ihn zuzieht. Die überstehenden Enden werden abgeschnitten.

Bild: T. Pruß

Der fertige Stopperknoten. Wie fest er auf der Schnur hält, bestimmt man durch die Stärke mit der man ihn zuzieht. Die überstehenden Enden werden abgeschnitten.

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