Mit dem Regen und den sinkenden Temperaturen setzte auch die Beißfreudigkeit der Räuber am Chew Lake wieder ein und immer mehr Angler befischen die makellosen Fische auf Catch & Release-Basis mit großen Streamern. Andys Begleiter war Adam Chambers, der den See bereits kannte. Dieser berichtete:
Bisse am Baitball
„So ein Wetter hatten wir noch nicht erlebt. Wir trieben bei strömendem Regen auf dem See und bekamen einfach keinen Biss. Dann zeigte das Echolot einen Futterfischschwarm, den wir noch schnell abfischen wollten, bevor er von den vielen Kormoranen gefressen würde. Bei vielen Driften fing ich einen 13-, einen 19- und einen 21-Pfünder, während Andy sich mit einem kleinen Hecht zufrieden geben musste.
Dem Sturm trotzen
Dann setzte ein Sturm ein. Unter einem Karpfenschirm mussten wir gut eine Stunde ausharren, bis das Unwetter abgezogen war. Nach dem Sturm beruhigte sich der See, die Sonne schien und Rotaugen zeigten sich an der Oberfläche. Während einer langsamen Drift zog Andy den Streamer durch die Futterfische – und bekam einen kräftigen Biss. Ein riesiger Hecht sprang aus dem Wasser und probierte den Haken abzuschütteln. Das geschah mehrere Mal.
Weiterer 30-Pfünder
Doch dann konnten die beiden Angler das Hecht-Krokodil landen, wiegen und wieder zurücksetzen. Zurück am Steg erfuhren die beiden, dass auch ein zweites Boot einen Hecht über 30 Pfund gelandet und ihn zurückgesetzt hatte.
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