Die Issel ist ein 81,5 km langer deutsch-niederländischer Fluss, der schon in den letzten Jahren im Sommer immer wieder mal mit Trockenperioden zu kämpfen hatte (der Blinker berichtete). Meist waren es einige wenige Stellen mit kleineren Gumpen, in die sich die Fische zurückzogen. Doch das Wasser nahm immer weiter ab. Jetzt war die letzte Rettung das Eingreifen von Außen.

Bild: T. Rühl
Langsam wird in der Issel das Wasser knapp. Das Umsetzen der Fische war die letzte Rettung!
Rettungsaktion an der Issel behördlich genehmigt
Dieses Szenario brachte den Angler und Foodblogger Torsten Rühl schon seit Jahren dazu, mit seinen Mitstreitern die bedrohten Fische aus den letzten Kolken mit feinmaschigen Keschern zu fangen. Danach wurden sie in die noch tieferen Zonen der Issel umgesetzt. Auch in diesem Jahr gab es von wasserbehördlicher Seite die Erlaubnis, diese Rettungsaktion durchzuführen. Neben vielen Kleinfischen, besonders den bedrohten Schlammpeitzgern, waren auch teils stattliche Hechte, Döbel und Barsche in den Keschern , die gerettet wurden. Ein Beispiel, das Schule machen sollte. Angler sind eben auch oft Naturschützer!

Bild: T. Rühl
Mit Keschern fangen Freiwillige die Flossenträger aus ihren schrumpfenden Rückzugsgebieten und setzen sie anschließend in tiefere Bereiche um.
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