Der WWF Österreich hat neun Flüsse aus allen Bundesländern für die Wahl zum „Fluss des Jahres“ nominiert. Die Auswahl erfolgte nach Kriterien wie ökologischem Zustand, Artenvielfalt, Gefährdung und Schutzbedarf. Mit der Aktion sollen jene Gewässer stärker in den Mittelpunkt rücken, an denen die Natur noch weitgehend intakt ist – und die deshalb besonderen Schutz verdienen.
Zur Wahl stehen die Lafnitz (Burgenland), Lavant (Kärnten), Kamp (Niederösterreich), Vöckla (Oberösterreich), Saalach (Salzburg), Schwarze Sulm (Steiermark), Lech (Tirol), Meng (Vorarlberg) sowie die Donau in Wien. Sie alle gelten als wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier– und Pflanzenarten und stehen zugleich vor unterschiedlichen Herausforderungen.
Auch wenn Fischer und Naturschutzorganisationen nicht in allen Fragen einer Meinung sind, verfolgen sie beim Gewässerschutz dasselbe Ziel: den Erhalt der letzten naturnahen Flüsse und die Renaturierung geschädigter Gewässer. Gerade beim Schutz unserer Fließgewässer ziehen Angler und der WWF an einem Strang.
Deshalb verdient die Wahl zum „Fluss des Jahres“ Unterstützung. Jede Stimme hilft dabei, den Wert gesunder Flüsse stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und ihren langfristigen Schutz zu fördern.
Die Online-Abstimmung läuft bis zum 1. September 2026. Wer den Schutz naturnaher Flüsse unterstützen möchte, kann seine Stimme auf der WWF-Website abgeben.







