Es geht rund beim Angeln im Juni! Nicht nur die Stückzahlen, auch die Größen der aktuellen Fangmeldungen sind beachtlich. Doch sehen Sie selbst…
Kapit(a)al
In einem Waldsee in Brandenburg fing Jens Schröter seinen 103 Zentimeter langen Aal. Er hatte seinen Köderfisch direkt vor der Schilfkante abgelegt, wo die Weißfische noch am Laichen waren. Als dann gegen 19.30 Uhr sein Bissanzeiger ertönte, spürte Jens sofort kräftigen Widerstand. Kurz darauf konnte er den Riesenaal landen.
50er Marke erreicht
Am Heeder See in Niedersachsen angelt Bernd Andrees mit totem Köderfisch. Sein erster Fang war dann auch schon ein 50er Barsch, der dem Naturköder nicht widerstehen konnte und nach kurzem Drill im Kescher lag. 20 Minuten später fing Bernd dann noch einen Hecht von 105 Zentimetern.

Bild: B. Andrees
Dieser 50er Barsch biss im Heede See in Niedersachsen.
Hecht statt Unlust-Frust
„Eigentlich hatte ich an dem Tag keine Lust zum Angeln“, schrieb uns Tim Schreiber „aber mein Kollege hat mich zum Glück überredet“. Mit einer leichten Barschrute führte Tim dann seinen Gummifisch. Auf den stieg dann ein Hecht von 120 Zentimeter ein und konnte dank Hilfe des Kollegen sicher gelandet werden. Fanggewässer war die Listertalsperre in Nordrhein-Westfalen.

Bild: T. Schreiber
Strahlender Sonnenschein brachte Tim Schreiber diesen kapitalen Hecht.
Rapfen gestellt
Mit der Stellfischrute und einer Posenmontage mit Köderfisch war Julia Schäufler am Edersee erfolgreich. Mit diesem Set Up konnte die Anglerin mehrere Rapfen bis 78 Zentimeter landen. Dabei tauchte die Pose jedes Mal vehement ab und die Fische legten eine knallharte Flucht hin. Leider konnte Julia kein Maßbandfoto mitliefern, und kann deshalb nicht in der Blinker-Fischhitparade gewertet werden.

Bild: J. Schäufler
Von zarter Hand bezwungen. Der 78 cm lange Rapfen biss im Edersee.
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