Angelbetrüger drohen zehn Jahre Knast

Anfang April klickten die Handschellen um die Gelenke von Jody K. Jeane. Der Angler wurde wegen Betrug und versuchtem Diebstahl angeklagt. Was war geschehen?

Schwarzbarsch, Angelbetrüger

Bild: Living Dream and Guideservice.

Mit diesem Schwarzbarsch wollte Jody K. sich ein Ganzpräparat erschleichen.

Bei einem Angelwettbewerb am Toledo Bend Stausee reichte  Jody K. Jeane einen 12-pfündigen Barsch ein und füllte die Fangmeldung entsprechend aus. Mit seiner Unterschrift bestätigte er, dass er den großen Fisch im Toledo-Wettbewerb gefangen hatte. Doch die Fischereiaufseher fanden heraus, dass Jeane den Barsch im Vernon Lake, einem anderen Gewässer gefangen hatte, was er später auch gestand.

Stein des Anstoßes ist dieser 12-pfündige Schwarzbarsch.

Stein des Anstoßes ist dieser 12-pfündige Schwarzbarsch.

Lügen  haben kurze Beine

Dabei wurde Jeane Opfer seines Geltungsdrangs. Schon am 15. März waren die Fischereiaufseher ihm am Vernon Lake begegnet, wo er mit seinem Schwarzbarsch prahlte, den er am Morgen gefangen hatte. Außerdem wollte er den Fisch komplett präparieren lassen, weil es sein bislang größter Fang sei, sagte er.

Durch Zufall sahen die Beamten, wie Jeane auf Social Media mit dem Barsch für das Toledo Bend Lunker Bass Fischen posierte, und das in der gleichen Kleidung wie vom Vortage. Die Fischereiaufseher erkannten den Barsch sofort an einer blutigen Abschürfung, die auf das Laichspiel zurückzuführen war.

Als sie erfuhren, dass Jeane gelogen hatte, beantragten sie einen Haftbefehl wegen versuchtem Diebstahl und Vorspielen falscher Tatsachen. Im Sheriffs-Office gestand Jeane dann seine Taten.

Betrüger

Schwarz auf Weiß: Jeane hat beim Toledo Bunker Bass-Event betrogen.

Präparat adé

Nun drohen ihm wegen Betrug und versuchtem Diebstahl rund 10 Jahre Haft. Übrigens wäre der Gewinn beim „Toledo Bend Lunker Bass“-Fischen ein Ganzpräparat des Siegerfisches gewesen. „Es ist schon verrückt. Da fahren die Bass Pros mit 50.000 Dollar Booten aufs Wasser, nur um eine 1.200 Dollar Replic eines Fisches zu erschleichen,“ sagt eine Person, die namentlich nicht erwähnt werden will.

Und wo hatte Jeane den Barsch in der Zwischenzeit gehältert? In seinem Livewell, also einem im Boot eingebauten Behälter, in dem Bass Pros ihre Beute während eines Wettbewerbs lebend hältern.

Quelle: Outdoorlife.com

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