Die Aale beißen am Elbe-Seitenkanal!

Im April beginnt traditionell die Aalsaison. Trotz der noch immer kühlen Tage ist das auch in diesem Jahr so. Aus dem Elbe-Seitenkanal (ESK) wurden entsprechend bereits die ersten guten Aalfänge gemeldet, berichtet der Landesfischereiverband Weser-Ems.

Aal im Drill

Bild: E. Hartwich

Mit Einbruch der Dämmerung beginnen die Aale mit dem Beißen.

Mit jedem warmen Sonnentag kann es mit den Aal-Bissen nur noch besser werden. Den Planungen für einen Aalansitz am Kanal steht also nichts mehr entgegen.

Elbe Seitenkanal

Bild: Fischer

Der Elbe-Seitenkanal: Vielleicht kein natürliches Gewässer par Excellence, aber immer gut für ein paar Aale!

Kanal-Tipps

Die beste Zeit zum Aalansitz beginnt in der Dämmerung und reicht bis etwa 1 Uhr. Dann herrscht meistens eine Beißpause, bis in der Morgendämmerung erneut ein paar Aale beißen.Wer sich nicht am Elbe Seitenkanal Kanal auskennt, sollte nicht erst mit Einbruch der Dunkelheit losgehen, sondern noch im Hellen seinen Angelplatz aufbauen. Das Gute an diesem Revier: Am Kanal  sind weite Würfe nicht unbedingt nötig. Vielmehr sollte man den Nahbereich vor der Steinpackung gezielt beangeln. Am besten sucht man ein bisschen nach der richtigen Entfernung vom Ufer, in der die Aale besonders aktiv sind. Das geht mit zwei Ruten am besten.

Aal Buhne

Bild: CW

Auch für Angler, die keine Wurfakrobaten sind ist das Revier top, denn die Aale lauern oft direkt in der Steinpackung – fast direkt vor den Füßen des Anglers.

Nichts für Grobiane: Besser fein auf Aal!

Oft wird mit zu grobem Geschirr auf Aal geangelt. Das gilt besonders für die Bissanzeige. Wenn die Aale zu sehr am Köder zerren müssen, um die Bissanzeige zu aktivieren, verlieren die oft das Interesse an diesem. Gerade am Kanal sollte man lieber eine sensible Anzeige wählen. Leichte Einhänger in Verbindung mit elektronischen Bissanzeigern sind zu empfehlen. Außerdem wichtig: Aale mögen frische Köder. Wenn die Würmer zu lange im Wasser liegen, sinken die Chancen auf einen Biss. Besser immer wieder den Köder kontrollieren und regelmäßig auffrischen bzw. den Haken neu beködern.

Bissanzeiger Aal

Bild: Th. Pruss

Feine Karpfen-Bissanzeiger lassen sich auch prima zum Aalangeln zweckentfremden!

Raubfisch-Schonzeiten beachten

Aber Achtung: Aktuell sind tote Köderfische oder Fischfetzen am Haken noch tabu! Denn bis einschließlich 15. Mai gilt am ESK nämlich die Schonzeit für Zander und Hecht. Im Bereich von der Elbmündung bis zum Schiffshebewerk Lüneburg-Scharnebeck gilt diese Frist erweitert bis zum 31. Mai.

Angelkarten für den Elbe-Seitenkanal gibt es bei online bei Hejfish

Quelle: https://www.lfv-weser-ems.de/

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