Ungewöhnlicher Rekord: Angler fängt Mahi Mahi vor Washington

Mit seinem fast 10 kg schweren Mahi Mahi stellte ein Angler einen neuen Rekord auf. Bemerkenswert ist aber vor allem die Herkunft des Fisches.

Ein Ausnahmefang: Wade La Fontaine mit seinem 9,5 kg schweren Mahi Mahi. Diese Fische kommen in der Region selten bis gar nicht vor.

Bild: Washington Department of Fish and Wildlife

Ein Ausnahmefang: Wade La Fontaine mit seinem 9,5 kg schweren Mahi Mahi. Diese Fische kommen in der Region selten bis gar nicht vor.

Wade La Fontaine ist ein Glückspilz. Der Angler aus dem US-Bundesstaat Washington im Westen des Landes (nicht zu verwechseln mit Washington, D.C.) hatte einen Angeltripp auf dem Charterboot „Tunacious“ gebucht. Eigentlich wollte er beim Schleppfischen ein paar Albacore fangen, als ihm der Mahi Mahi auf einen der Weichplastik-Tintenfische knallte, die er als Köder montiert hatte.

Mahi Mahi ist neuer Rekord

Das Boot befand sich beim Biss ca. 65 km vor der Küste. Zurück im Hafen wurde der Mahi Mahi gewogen und brachte ein Gewicht von 21 Pfund (ca. 9,5 kg) auf die geeichte Waage. Damit überbot Wades Fisch einen Mahi Mahi von 16 Pfund aus dem Jahr 2013 – und sein Fang wurde als neuer Staatsrekord aufgenommen. „Ich fühle mich gesegnet jenseits meiner Vorstellungskraft“, kommentierte der Angler das Erlebnis.

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Das Besondere an diesem Fisch ist aber, wie weit gen Norden sich der Pazifische Mahi Mahi inzwischen ausbreitet. Bislang waren nur Fänge aus Südkalifornien und vor der Baja-Halbinsel im Süden Amerikas bekannt. In den letzten Jahren aber wurden immer mal wieder vereinzelt ein paar Mahi Mahi vor Washington gefangen, wie das Department of Fish and Wildlife in einer Pressemitteilung bestätigte. Allerdings waren diese Fische deutlich kleiner als Wades 21-Pfünder.

„Wir haben in den letzten Jahren einige Mahi in den Häfen im Südwesten von Washington gesehen“, sagte Sprecher Chase Gunnel im Gespräch mit dem Magazin Field & Stream. „Eine Handvoll im letzten Sommer, aber keine in dieser Größe, zumindest bis jetzt. Da wundert man sich wirklich, was heutzutage im pazifischen Nordwesten schwimmt!“

Eigentlich kommen Mahi Mahi (Coryphaena hippurus), auch Große oder Gemeine Goldmakrele genannt, in wärmeren Regionen des Pazifischen Ozeans vor. Sie werden bis zu 1,80 m lang und können Gewichte von bis zu 40 kg erreichen. Die Fische jagen an der Oberfläche und erreichen dort Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h – damit gehören sie zu den schnellsten Fischen der Ozeane.

 


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