Karpfen im Oktober: Das große Fressen nutzen!

Vor der langen Winterpause fressen sich die Karpfen im Oktober und November noch einmal so richtig Fettreserven an. Da sollte man unbedingt am Wasser sein.

Im Oktober lassen sich Karpfen noch ganz hervorragend fangen! Blinker-Redakteur André Pawlizki verbringt jetzt so viel Zeit wie möglich beim Angeln. Foto: F. Pippardt

Bild: F. Pippardt

Im Oktober lassen sich Karpfen noch ganz hervorragend fangen! Blinker-Redakteur André Pawlizki verbringt jetzt so viel Zeit wie möglich beim Angeln.

Der Sommer ist eindeutig vorbei. Jetzt, Ende Oktober, zeigen Morgennebel am Fluss, dass die Nächte doch schon empfindlich kalt waren. Nun, im Oktober, ist es höchste Zeit, den Karpfen nachzustellen! Sie schlagen sich vor der Winterpause noch einmal richtig den Bauch voll und legen sich Energiereserven an. Für Angler lohnt sich nun der Gang ans Wasser. Auch deshalb, weil wir uns den Platz (an einigen Gewässern) nicht länger mit Badegästen teilen müssen.

Die richtige Temperatur für Karpfen im Oktober

Nach dem warmen Sommer wird es im Wasser nun immer kälter. Beim Angeln auf Karpfen im Oktober gibt es ein Fenster, das sich abzupassen lohnt. Fällt die Temperatur des Wassers auf 13 Grad, sind die Fische meist sehr aktiv. Auch darunter kann man sie noch beim Fressen beobachten und natürlich auch fangen. Erst, wenn die Temperatur des Wassers auf etwa 6 Grad gefallen ist, stellen die Karpfen ihre Aktivität wieder ein. Meist ist dies erst im November der Fall, wenn es mit großen Schritten auf den Winter zugeht.

Große Köder fangen Karpfen im Oktober

Das Schöne beim Angeln auf Karpfen im Oktober: Man braucht sich beim Füttern nicht zurückzuhalten, wenn man die Fische erst einmal gefunden hat. Statt eines halben Eimers Hartmais dürfen es jetzt auch 1,5 Eimer sein. Außerdem füttert man im Herbst nicht nur für einen Fisch, sondern für einen Trupp Karpfen, von denen  bestimmt einer den Köder nimmt.  Auch die Ködergröße kann man ruhig nach oben schrauben! Einen 25 oder gar 30 Millimeter großen Boilie nehmen die hunrigen Fische gern. Und wem das Füttern mit Boilies zu teuer ist, der kann gern mit Hartmais, Kichererbsen, Hanf oder Weizen zufüttern. All diese Futtermittel sind „Instant“-Lockstoffe. Das heißt, die Karpfen akzeptieren sie sofort. Ein langes Vorfüttern der Fische, damit sie sich an den Köder gewöhnen, ist nicht nötig.

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Geflochtene als Hauptschnur: Angeln mit der „Krautsäge“

Ein weiterer Pluspunkt des Herbstes: Das Kraut ist soweit zurückgegangen und so spröde, dass man seinen Köder nun mitten im „Wohnzimmer“ der Karpfen ablegen kann. Sie halten sich besonders gerne in verkrauteten Gewässerbereichen auf. Die Pflanzen sind beim Angeln auf Karpfen im Oktober kein großes Hindernis mehr. Verwendet man nun noch eine geflochtene Hauptschnur, lassen sich die Karpfen auch landen, weil die Geflochtene wie eine Säge durch die Pflanzen schneidet. Motten Sie Ihr Angelgerät nicht frühzeitig ein, sondern „ernten“ Sie noch ein paar Karpfen. Viel Glück dabei!


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