Stremellachs aus Forellen: Eine leckere Alternative zum Discounter!

Stremellachs ist eine der feinsten Methoden, selbst gefangene Lachsforellen zu genießen! Forellen-Experte Michael Kahlstadt zeigt, wie es gemacht wird.

Frisch aus dem Räucherofen: Aus selbst gefangenen Forellen lässt sich hervorragend Stremellachs herstellen! Foto: M. Kahlstadt

Bild: M. Kahlstadt

Frisch aus dem Räucherofen: Aus selbst gefangenen Forellen lässt sich hervorragend Stremellachs herstellen!

Stremel bedeutet Streifen und unter Stremellachs versteht man mit speziellen Gewürzen bestreute und anschließend heißgeräucherte Streifen vom Lachs. Da ich zumeist in Forellenseen angele und leider nicht in den Lachsflüssen Norwegens, benutze ich seit Jahren einfach ersatzweise Lachsforellenfilets für meine Variante des Stremellachses. Ich kann aber versprechen, dass diese Variante um ein Vielfaches besser schmeckt als der industriell hergestellte Stremellachs, den es beim Discounter zu kaufen gibt!

Die schnelle Anleitung für Stremellachs

  • Lachsforellen filetieren
  • 10%ige Salzlake herstellen (500 g Salz auf 5 Liter kaltes Wasser)
  • Die Filets für eine Stunde in der Lake einlegen
  • Räucherofen vorheizen
  • Anschließend die Filets mit kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen
  • Die Zwischenmuskel-gräten herauszupfen
  • Mit dem Stremellachs-gewürz bestreuen
  • Im Räucherofen ca. 35 – 45 Minuten bei 70° – 80° räuchern

Vorbereiten der Forellenfilets

Um Stremellachs herzustellen, müssen wir die Lachsforellen als erstes filetieren. Danach legen wir sie für eine Stunde in 10%ige  Salzlake ein (100 g Salz pro Liter Wasser). Ersatzweise kann man auch eine 6%ige (60 g Salz pro Liter Wasser) Salzlake verwenden und die Filets über Nacht darin lassen. Spezielle Lake mit Gewürzen, wie ich sie für ganze Portionsforellen benutze, ist hier nicht vonnöten.

Nachdem die Filets über Nacht in einer Salzlake gelegen haben, werden sie getrocknet. Anschließend entfernt man die Gräten mit einer Pinzette. Foto: M. Kahlstadt

Bild: M. Kahlstadt

Nachdem die Filets über Nacht in einer Salzlake gelegen haben, werden sie getrocknet. Anschließend entfernt man die Gräten mit einer Pinzette.

Anschließend spülen wir die Filets ab und tupfen sie mit Geschirrtüchern oder Krepppapier trocken. Danach zupfen wir die Zwischenmuskelgräten mit einer speziellen Grätenpinzette heraus.

Die Filets werden mit Fischgewürz bestreut, das man selbst machen oder im Handel kaufen kann. Foto: M. Kahlstadt

Bild: M. Kahlstadt

Die Filets werden mit Fischgewürz bestreut, das man selbst machen oder im Handel kaufen kann.

Dann lege ich die trockenen Filets auf Räucherroste und bestreue sie mit Stremellachsgewürz. Für die Firma Fishing Tackle Max (FTM) habe ich drei verschiedene Stremellachsgewürze in den Geschmacksrichtungen „Pikant“, „Knobi“ und „Viva Mexico“ entwickelt, die seit Januar 2020 im Fachhandel zu bekommen sind. Natürlich finde ich diese von mir zusammen gestellten Gewürze besonders gut, da ich Dutzende Filets mit unterschiedlichen Varianten geräuchert und verkostet habe, bis die Rezepte fertig waren. Der Vollständigkeit halber muss man aber sagen, dass es auch Gewürze für Stremellachs von anderen Firmen gibt, die auch sehr gut schmecken!

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Stremellachs aus dem Räucherofen

Nach dem Bestreuen schiebe ich die Roste mit den Filets in den auf 70°C bis 80°C vorgeheizten Räucherofen. Anders als ganze Fische müssen die Filets jetzt nicht noch getrocknet werden, sondern der Räuchervorgang kann direkt beginnen. Nach etwa 35 bis 45 Minuten (je nach Dicke der Filets) ist der Garvorgang abgeschlossen. Nach einem kurzen Kontrollblick lasse ich sie jetzt im Rauch abkühlen. Der so zubereitete Stremellachs schmeckt hervorragend und kann mit Graubrot und Butter als Abendessen oder mit Baguettescheiben, etwas Remoulade und etwas Salat als Vorspeise dienen.

Weitere Videos direkt vom Forellensee gibt es auf Michaels Kanal MikesBigTrouts zu sehen!


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