Mehr Aale im Rhein: Rekordjahr an Fischtreppe bei Rheinau-Gambsheim

Gemeinsam mit Association Saumon-Rhin wurden nun die Zahlen an der Fischtreppe bei Rheinau-Gambsheim im Rhein ausgewertet. Während es einen deutlich Anstieg bei Aalen, Welsen und Brassen gibt, sind andere Fischarten auf dem Rückzug. Der Grund für die positiven und negativen Zahlen sind unterschiedliche Auswirkungen geschuldet.

Es gibt wieder mehr Aale im Rhein, wie eine Auszählung von Biologen ergeben hat.

Bild: Fotolia

Es gibt wieder mehr Aale im Rhein, wie eine Auszählung von Biologen ergeben hat.

Die jahrelangen Besatzmaßnahmen am Rhein tragen nun die ersten Früchte. Die Biologen der französischen Association Saumon-Rhin haben im Jahr 2018 eine Rekordzählung an der Fischtreppe bei Rheinau-Gambsheim (Gemeinde in Frankreich) gemacht, wie jetzt die Auswertungen ergeben haben. Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 erfasste eine Hightech-Kamera an der Treppe die Tiere.

Nach Auszählung wurden insgesamt 70.678 Aale im Rhein gezählt. Das ist ein absolutes Rekordjahr seit der Erbauung der Anlage im Jahr 2006, wie die Biologen der Badischen Zeitung mitteilten. Der Durchschnitt eines Fünf-Jahres-Rhythmus liegt bei gerade einmal 9926 Aalen. Im Jahr 2017 wurden zudem nur 27.930 Aale gezählt.

Mehr Aale im Rhein durch viele Faktoren

Neben den zahlreichen Besatzaktionen in den letzten Jahren, spielten auch die erhöhte Temperatur im Rhein eine entscheidende Rolle. Der Rekord-Sommer im letzten Jahr hat die Temperatur des Flusses auf bis zu 27 Grad Celsius ansteigen lassen. Ab 20 Grad werden die Fisch erst richtig aktiv und treten ihre Wanderung an. All diese Faktoren haben dazu beigetragen, dass die Aal-Population im Rhein deutlich angestiegen ist.

Rückgang andere Fischarten

Das ansteigende Aal-Vorkommen ist ein gutes Zeichen, jedoch muss in aller Euphorie auch erwähnt werden, dass es bei anderen Fischarten ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen ist. Betroffen sind Lachs, Meerforelle, Meerneunauge und der Maifisch. Diese Arten mögen lieber kälteres Wasser. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass hier ein Rückgang zu verzeichnen ist. Die Zahlen spiegeln die Fakten am besten wieder:

FischartFünf-Jahres-Schnitt2018
Lachs8249
Meerforelle8232
Maifisch6126
Meerneunauge2818

(Quelle: www.saumon-rhin.com)

Neben den negativen Zahlen gibt es aber neben dem Zuwachs der Aale, auch eine erhöhte Zählung von Brassen und Welsen. So wurden im Jahr 2018 insgesamt 5885 Brassen gezählt. Der Durchschnitt auf fünf Jahren liegt bei 2651. Beim Wels sieht es ähnlich aus. Der Fünf-Jahres-Durchschnitt liegt bei 71. Im vergangen Jahr wurden 193 Fische gezählt. Das ist mehr als das doppelte im Vergleich zum Durchschnitt.

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