Tipps für das Friedfischangeln im Frühling

Der Winter und das Frühjahr waren mild, und die Friedfische sind bereits in bester Beißlaune und reagieren wegen des noch spärlichen Nahrungsangebots gut auf unsere Köder. Wer die Gelegenheit zum Friedfischangeln im Frühling hat, sollte sie nutzen!

Ein Sonnenuntergang im Frühling ist nicht nur optisch sehr ansprechend, sondern auch die perfekte Gelegenheit um sich nach dem kalten Winter mal wieder an das Wasser zu setzten und diese Jahreszeit für das Friedfischangeln im Frühling zu nutzen.

Bild: W. Krause

Ein Sonnenuntergang im Frühling ist nicht nur optisch sehr ansprechend, sondern auch die perfekte Gelegenheit um sich nach dem kalten Winter mal wieder an das Wasser zu setzten und diese Jahreszeit für das Friedfischangeln im Frühling zu nutzen.

Denn bei diesen Temperaturen werden viele Friedfische bereits Ende April/Anfang Mai in Laichstimmung kommen und dann sind sie nur noch schwierig zu fangen. Doch aktuell ist das Angeln wirklich gut! Und damit Sie die freien Tage nutzen können, haben wir Ihnen Tipps für das Friedfischangeln im Frühling zusammengestellt.

Dieser Brassen weist einen Laichausschlag auf, was an den bläschenförmigen Hautausstülpungen am Kopf des Fisches zu erkennen ist.

Bild: B. Wagner

Dieser Brassen weist einen Laichausschlag auf, was an den bläschenförmigen Hautausstülpungen am Kopf des Fisches zu erkennen ist.

Wo sollte ich meinen Köder anbieten?

Im Frühling gehört der Köder ins Flachwasser, da es sich am schnellsten erwärmt. Die Kraft der Frühlingssonne sollte man nicht unterschätzen, zwei, drei Sonnentage bringen „Lebens in Wasser“.

Übrigens: Dunkler Boden erwärmt sich schneller und dichte Schilfkanten oder auch Krautfeder speichern die Sonnen­wärme und geben sie auch dann wieder ans Wasser ab, wenn das Wetter sich nach einer Schönwetter­periode abkühlt. Diese Stellen sind also an kalten Tagen echte Hotspots.

Friedfischangeln im Frühling: Wer wenig füttert, fängt mehr!

Auf keinen Fall sollte man zu viel anfüttern oder grobkörniges Futter mit vielen Partikeln einsetzen! Der Stoffwechsel der Fische läuft noch langsam und Fische sollen ja nicht schon satt sein, bevor sie den Köder gefunden haben.

Füttern Sie nur wenig an und verwenden Sie Futter, das im Wasser Wolken bildet. Sie wollen die Aufmerksamkeit der Fische wecken, sie aber nicht sättigen.

Im Übrigen können Sie dem neben dem Grundfutter auch Erde einbeziehen. Diese erzeugt perfekte Wolken und wird nicht gefressen, was dafür sorgt, dass die Fische nicht zu viel fressen und anschließend immer noch Interesse am Köder haben.

Mischen Sie in diese etwas Grundfutter und Lebendködern, um die Fische bei Laune zu halten.

Diesem Friedfischfutter aus Maismehl, gemischt mit Erde, wurden Rotwürmer hinzugegeben, um die Zielfische bei Laune zu halten. Dazu liefern die roten Würmer im Futter noch einen hohen Kontrast.

Bild: R. Schwarzer

Diesem Friedfischfutter aus Maismehl, gemischt mit Erde, wurden Rotwürmer hinzugegeben, um die Zielfische bei Laune zu halten. Dazu liefern die roten Würmer im Futter noch einen hohen Kontrast.

Kleine Köder fangen im Frühjahr besser!

Kleine, mundgerechte Köder fangen im Frühjahr besser, einige Wurmstücke sind um Beispiel besser als Tauwurm, ein 10 Millimeter großer Boilie besser als ein 20er.

Sehr gut sind auch sehr kleine Rotwürmer, mehrere dieser Mikrowürmer fangen besser als ein großer. Eine rote Made oft besser als drei normale …

Apropos rote Made: Achten Sie darauf, dass sich Ihr Köder farblich von der Umgebung und vor allem von Ihrem Anfütterungsmaterial abhebt!

Wenn Sie mit dunkler Erde füttern, sind normale Maden gut, füttern Sie hingegen mit gelbem Futter, zum Beispiel Maismehl, verwenden Sie besser eine rote Made oder ein rotes Maiskorn.

Generell sind Lebendköder wie Caster, Würmer oder Maden im Frühjahr bei den Fischen sehr beliebt.

Dieser Karpfen konnte mit einem Madenbündel überlistet werden.

Bild: F. Schlichting

Dieser Karpfen konnte mit einem Madenbündel beim Friedfischangeln im Frühling überlistet werden.

Die beste Angelzeit im Frühjahr

Auch wenn es in den Fingern juckt, haben Sie Geduld! Die beste Angelzeit für das Friedfischangeln im Frühling ist der Nachmittag! Dann hat sich das Wasser erwärmt und die Fische sind aktiv.

Wenn Sie eine Polbrille haben, beobachten Sie einmal das Wasser, oft sehen Sie Fische im Flachwasser herumziehen – und genau  hier sollten Sie auch Ihren Köder anbieten!

Sobald es dunkel wird, werden Sie merken, wie die Kälte kommt. Normalerweise endet die Beißzeit etwa zwei Stunden später, denn das Wasser kühlt deutlich langsamer als die Luft ab. Und jetzt muss ich meine Matchrute fertig machen, denn gleich ist Feierabend und ich will ans Wasser…

Wir wünschen Ihnen sonnige Tage und viel Erfolg beim Friedfischangeln im Frühling!

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