Zubereitung: Wässern, ziehen lassen und aufkochen

Damit die Körner besonders schön glänzen, kann man bei der Zubereitung vor dem Aufkochen ein bis zwei Esslöffel Zucker oder ein Päckchen Backpulver unterrühren. Heinz Jagusch

Ein Kilo Hanf bekommt man für zirka drei Euro, entweder im Angelladen oder auch in der Zoohandlung, wo Hanf als Vogelfutter angeboten wird. Allerdings muss man den Hanf erst zubereiten: Die Körner werden mit heißem Wasser überschüttet, dann lässt man sie 24 Stunden ziehen, danach werden sie 15 Mi­nuten aufgekocht. Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn die ersten Körner aufplatzen und der weiße Keim sichtbar wird.  Beim Kochen entfaltet der Hanf einen streng erdigen Geruch. Wer diesen zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftigen Geruch in der Küche scheut, kann sich auch anders behelfen. Man füllt eine Thermoskanne zu einem Drittel mit Hanfkörnern, auf die man kochendes Wasser gießt. Dann wird die Kanne über Nacht verschlossen. Am nächsten Morgen haben die Körner die gewünschte Konsis­tenz. Aber Achtung: Bei zu viel Hanfkörnern in der Kanne kann diese durch das Aufquellen gesprengt werden.  Die Zubereitung in der Thermoskanne eignet sich nicht für größere Hanfmengen. Wer drei oder vier Pfund Hanf zum Beispiel zum Anfüttern auf Karpfen zubereiten will, kommt um den Gestank in der Küche nicht herum. Deshalb: Mitbewohner in den Urlaub oder zum Einkaufen schicken, die Fenster öffnen, auf Durchzug stellen, und dann in Ruhe die Köder zubereiten. Instant-Körner Wer sich diese Mühe ersparen will, bekommt fertigen Hanf im Fachhandel angeboten: Frenzied Hemp (von Dynamite Baits), Boilied Hemp (von Browning), Lieferung über Zebco), Chenevis Cuit (von Sensas), Voodoo-Bait (von Cormoran) und Betaine Hanf (von Mosella), um nur ein paar Lieferanten zu nennen).  Das Wasser, in dem der Hanf gekocht wird, sollte man nach der Zubereitung nicht weggießen, denn es eignet sich hervorragend, um Grundfutter anzufeuchten. Meist schwimmt auf dem Wasser ein Ölfilm, der auf den hohen Ölgehalt der Körner hinweist. Doch nicht nur Hanf an sich, sondern auch das aus den Körnern gepresste Öl, das man in Naturkostläden kaufen kann, hat eine hervorragende Lockwirkung. Entweder verwendet man es als Dip und taucht seine Köder (Maden, Maiskörner) vor dem Auswerfen in das Öl, oder man legt die Köder über Nacht darin ein. Mittlerweile haben aber auch Fachhändler Hanföl im Angebot Power Liquid (Jenzi) oder Hemp-Oil (von Top Secret).

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ANGELSEE-aktuell 06/2018

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