Der dänische Fliegenfischer Jesper Lindquist Andersen und der kapitale Graskarpfen waren keine Unbekannten: In der Vergangenheit hatten sich Fliegenfischer und Fisch bereits mehrfach auf Distanz wahrgenommen, doch der scheue Riese blieb bis dato unfangbar. Bei strahlendem Sonnenschein und spiegelglattem, klarem Wasser bot sich schließlich die perfekte Gelegenheit. Eine präzise servierte, kleine Trockenfliege landete genau im Sichtfeld des Fisches. Der Plan ging auf: Der Graskarpfen nahm den Oberflächenköder, und der Drill begann.
Nervenaufreibende Landung ohne Kescher
Was folgte, war ein absolut fantastischer und kräftezehrender Drill. Graskarpfen sind für ihre explosiven Fluchten berüchtigt, doch die größte Herausforderung wartete erst am Ufer: In der Aufregung war der Kescher im Auto vergessen worden. Jesper blieb keine andere Wahl, als den massiven Fisch per Hand zu landen. Nach bangen Minuten glückte der Griff, und der Fisch war sicher an Land. Das anschließende Wiegen und Vermessen brachte die Gewissheit: Der Graser wog 16,88 kg und hatte eine Länge von 99 cm. Damit kratzt der Fisch nicht nur an der magischen Metermarke, sondern hat auch beste Chancen, als neuer dänischer Graskarpfen-Rekord mit der Fliegenrute anerkannt zu werden.
Ein Beitrag von Instagram
Instagram: @jesper_lindquist_andersen
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