Newsticker: Niederländische Forscher besendern Stachelrochen

Nachrichten: Rochen mit Peilsendern ++ Fischsterben in Minnesota ++ England: Doppeltes Lottchen & Angler verschieben Raubfisch-Saison ++

Niederländische Forscher wollen mit Sendern mehr über die Migration der Stachelrochen herausfinden. (Symbolbild) Foto: Unsplash / Fernando Jorge

Bild: Unsplash / Fernando Gorge

Niederländische Forscher wollen mit Sendern mehr über die Migration der Stachelrochen herausfinden. (Symbolbild)

Nachrichten, Hintergründe und Kurioses aus der Welt des Angelns. Stets informiert bleiben mit dem Newsticker von Blinker.de

Die aktuellsten Nachrichten im Überblick

  • Niederlande: Forscher besendern Stachelrochen
  • Minnesota: Ungeklärtes Fischsterben im Rush Creek
  • Englischer Angler fängt zwei Fische mit einem Haken
  • England: Angler verschieben Raubfisch-Saison
  • Hai-Kadaver in New York entdeckt
  • 30 Jahre Bissanzeiger von Delkim: Sonderangebote für Angler
  • Jason Greatorex neuer Media Manager bei Browning

+++ Niederlande: Forscher besendern Stachelrochen +++

Ende Juni wurden sieben Stachelrochen aus der Oosterschelde mit speziellen Sendern ausgestattet. Wie auch im Sharktag-Programm arbeiten hier Forschungsinstitute, kommerzielle Fischerei und Angler zusammen, um das Leben von Haien und Rochen noch besser zu verstehen.

Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass Stachelrochen sich im Sommer im seichten Wasser der Oosterschelde aufhalten, um dort lebende Junge zur Welt zu bringen. In den Herbst und Wintermonaten sind die Rochen dann aber verschwunden. Wo sie sich aufhalten, soll die neue Senderforschung herausfinden, ebenso wie die saisonale Migration der Rochen aussieht.

Die nun markierten Fische wogen zwischen 10 und 20 Kilogramm. Ausgesetzt wurden sie von Eleanor Greenway, Doktorantin für Aquakultur und Fischerei an der Universität Wagingen, vom Boot von Piet Bout, einem kommerziellen Fischer. Finanziert wird die Forschung vom World Widelife Fund, dem Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität sowie Sportvisserij Nederland. Das erlangte Wissen soll einen besseren Schutz dieses einzigartigen Fisches gewährleisten.

Quelle: Sportvisserij Nederland

+++ Minnesota: Ungeklärtes Fischsterben im Rush Creek +++

Gerade Fischsterben offenbaren oft, was für große Fische in dem betroffenen Gewässer gelebt haben, die nie einem Angler an den Haken gegangen sind. Mindestens 2.500 tote Fische, darunter auch diese Bachforelle von knapp 70 Zentimeter Länge wurden im Rush Creek, einem Bach in Minnesota gefunden. Die Ursache ist wie in vielen Fällen bislang nicht geklärt, aber unterschiedliche Behörden wie die Minnesota Pollution Contral, die Landwirtschaftskammer und die Abteilung für Natural Resources sind immer noch auf der Suche nach dem Verursacher. Befürchtet wird, dass Düngemittel von anliegenden Farmen das Fischsterben ausgelöst haben. Fisch- und Wasserproben wurden entnommen – aber die Ergebnisse stehen noch aus.

Auch diese 70 Zentimeter lange Forelle fiel dem Fischsterben im Rush Creek in Minnesota zum Opfer. Die Gründe sind ungeklärt. Foto: Minnesota Trout Unlimited / Facebook

Bild: Minnesota Trout Unlimited / Facebook

Auch diese 70 Zentimeter lange Forelle fiel dem Fischsterben im Rush Creek in Minnesota zum Opfer. Die Gründe sind ungeklärt.

Viele Fischsterben werden nicht aufgeklärt

Ähnliche Fischsterben hatte es in der Vergangenheit gegeben, als Düngemittel und Pestizide nach starken Regenfällen in den Fluss gespült wurden. Das Abteilung für natürliche Resourcen berichtet von bis zu 500 solcher Fischsterben, wobei die meisten natürliche Ursachen wie zu warme Wassertemperaturen und zu niedrige Sauerstoffwerte, haben. Bei vom Menschen erzeugten Fischsterben sind in der Regel giftige Chemikalien, Düngemitttel, Gülle und Pestizide in die Gewässer eingeleitet worden.

Quelle: Outdoor Life

+++ Englischer Angler fängt zwei Fische mit einem Haken +++

Gleich zwei Fische mit einem Haken zu fangen, dieses Kunststück gelingt nicht jedem. Angling Times Leser Nick Cleeve hatte dieses seltene Glück. Nick angelte in einem Commercial (einem See, an dem man fürs Angeln bezahlt), als ihm die zwei Karauschen auf einen Pellet am Haken gingen. Zusammen mit seiner Frau Michelle waren die beiden zum Method Feedern am Wasser. Zuerst fingen die beiden F1-Hybriden, Rotaugen und Rotfedern.

Ein seltener Anblick: Gleich zwei Karauschen hatten Interesse an diesem Hakenköder. Foto: N. Cleeve / Angling Times

Bild: N. Cleeve / Angling Times

Ein seltener Anblick: Gleich zwei Karauschen hatten Interesse an diesem Hakenköder.

Doppeltes Lottchen

„Dann hatte ich etwas Schwereres am Haken. Als ich dann sah, dass gleich zwei Fische am Haken hingen, konnte ich das kaum fassen. Beides waren Karauschen, die eigentlich eher vorsichtige Fresser sind, aber meinem Wafter-Köder nicht widerstehen konnten“, schildert Nick seinen Fang. Michelle machte schnell noch ein paar Fotos. „Besonders stolz war ich auf den Doppelfang, weil ich schon seit Jahren keine Karausche mehr gefangen hatte“, äußerte sich Nick.

Auch bei uns kommt es immer wieder zu Doppelfängen auf einen Köder. Vor allem Barsche in ihrem Futterneid attackieren häufig einen Wobbler gemeinsam, so dass gleich zwei Fische an den beiden Drillingen des Köders hängen bleiben.

Quelle: Angling Times

+++ England: Angler verschieben Raubfisch-Saison – Fischwohl kommt vor dem Angeln +++

In Großbritannien gelten die Norfolk Broads als wahres Hechtparadies. Doch die warmen Temperaturen haben das Wasser stark aufgeheizt. Deshalb sollte dort erst ab dem 1. Oktober auf Raubfische geangelt werden.

Das Fischwohl kommt vor dem Angeln. Dieser Meinung sind sowohl die Environment Agency, der Pike Angler’s Club, der Norwich Pike Club sowie die Broads Angling Service Group. Die zu warmen Wassertemperaturen und der starke Angeldruck durch Feriengäste können den Hechten schaden, vor allem, wenn diese in den seichten Gewässern der Region gefangen werden.

Niedrige Sauerstoffwerte, zu wenig Wasser in den Flüssen und Wassertemperaturen über 21 Grad sowie das damit verbundene starke Algenwachstum führen bei den Fischen zu Stress und sogar zum Tod. „Das Angelverbot bis zum 1. Oktober ist eine Vorsichtsmaßnahme und basiert auf unserem Monitoring-Programm, was auch die Wassertemperatur mit einbezieht“, erklärt Kirk Markham, Fischereibiologe für die EA.

Quelle: Angling Times

+++ Weißer Hai an der Küste Long Islands angespült +++

Ein großer weißer Hai versetzt die Strände in Long Island im US-Bundesstaat New York in Angst und Schrecken. Was klingt wie der Plot eines trashigen 70-er Jahre-Films, ist exakt so vergangene Woche passiert. Strandgänger hatten den jungen Hai entdeckt – die Behörden sind in Alarmbereitschaft.

Das New Yorker Department of Environmental Conservation stellte den Kadaver sicher und entsorgte die Überreste des Hais. Angaben zufolge handelt es sich bei dem weißen Hai um ein junges Exemplar – dennoch kommt er auf eine Länge von fast zwei Metern und ein Gewicht von 113 Kilogramm.

Bild: Quogue Police Department

Auch wenn es sich um ein junges Exemplar handelt: Beeindruckend ist ein weißer Hai allemal.

„Weiße Haie und alle anderen Haie, die sich hier vor Long Island aufhalten, sind nur hier, um sich von kleinen Köderfischen zu ernähren“, sagte Kapitän Greg Metzger, leitender Feldkoordinator für das South Fork Natural History Museum in einem Interview mit CBS News New York. Angst vor einer Hai-Invasion brauchen die Badegäste in New York also nicht zu haben. Der junge weiße Hai setzt die Reihe der Meldungen über Angriffe und Sichtungen der Knorpelfische fort. Ein Grund könnte sein, dass sich der Lebensraum der Haie aufgrund von Nahrungsknappheit im offenen Meer immer weiter Richtung Küste verlagert.

+++ Bissanzeiger wird 30: Delkim feiert mit Sonderangeboten +++

In einer Welt voller Veränderungen ist schön, wenn manche Dinge auch gleich bleiben. Das trifft auf den Bissanzeiger von Delkim zu, der schon vor 30 Jahren mit einem Vibrationsalarm arbeitete. Wie viele Karpfenangler hatten diesen Bissanzeiger auf ihren Erdspeeren und Rod Pods? Deshalb hat der Delkim mittlerweile einen Kultstatus erreicht, obwohl er nie zu den günstigsten der „Pieper“ auf dem Markt gehörte.

Die Bissanzeiger von Delkim werden 30. Das feiert die Firma mit Sonderangeboten. Foto: Delkim

Bild: Delkim

Die Bissanzeiger von Delkim werden 30. Das feiert die Firma mit Sonderangeboten.

An Technik wurde nicht gespart

Zwar hat sich das Äußere nicht so sehr verändert, aber in die heutigen Delkims wurde viel Technik investiert, die diese Bissanzeiger zu den besten machen, die der Markt hergibt. Der Txi-D verfügt über eine digitale Signalverarbeitung, ein digitales Radio, eine justierbare LED-Helligkeit, man kann ihn stumm stellen. Der neue Bissanzeiger hat eine extrem lange Batteriedauer und einen verbesserten Wetterschutz. Zum 30-jährigen Jubiläum bietet die Firme Delkim moderne Bissanzeiger zu Preisen aus den 1990er Jahren an. Das Angebot gilt vom 1. Juli bis zum 30. September. Weitere Infos: www.delkim.co.uk (Website auf Englisch.)

Auch interessant

+++ Jason Greatorex ist neuer Media Manager bei Browning +++

Zebo Europe hat den bekannten Friedfischangler Jason Greatorex als europäischen Medienmanager für die Marke Browning ernannt. Martin Puchter, der Marketing Manager von Zebco Europe, ist begeistert: „Wir freuen uns, Jason im Team zu haben und unsere Medienaktivitäten voranzutreiben. Wir kennen ihn schon lange und er ist das perfekte Puzzleteil, um uns zu ergänzen. Mit Jason haben wir den Mann, unsere Strategie und unsere Marktanstrengungen auszuweiten.“

Christian Dörr (l.), Browning Brand Manager heißt Neuzugang Jason Greatorex als Browning Media Manager willkommen. Foto: Zebco Europe

Bild: Zebco Europe

Christian Dörr (l.), Browning Brand Manager heißt Neuzugang Jason Greatorex
als Browning Media Manager willkommen.Christian Dörr (l.), Browning Brand Manager heißt Neuzugang Jason Greatorex
als Browning Media Manager willkommen.

Ebenso positiv äußert sich auch der Browning Brand Manager Christian Dörr: „Dank seiner langjährigen Erfahrung in der Matchangelszene und seiner damit verbundenen Berichterstattung in den verschiedenen Medien ist Jayson Greatorex die ideale Besetzung des Browning Media Managers. Er wird durch seine hervorragende Arbeit dazu beitragen, die Marke Browning weiter im Markt zu etablieren.“

Jason äußert sich: „Ich freue mich, mit einer der führenden Angelgerätemarken Europas zusammenzuarbeiten. In dem großartigen engagierten Team kann ich mich mit neuen Ideen einbringen und werde für etwas bezahlt, was ich liebe.“

 


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