Newsticker: Trawler aus China fischen afrikanische Küste leer

Nachrichten: +++ Trawler aus China fischen Küste Afrikas leer +++ Ausgangssperre in Bayern: Ausnahmen für Fischer +++ Siegfried Stockfleth verstorben +++

Trawler aus China fischen die afrikanische Küste vor Gambia leer, damit Lachse in norwegischen Zuchten gemästet werden können. (Symbolbild) Foto: Pixabay

Bild: Pixabay

Trawler aus China fischen die afrikanische Küste vor Gambia leer, damit Lachse in norwegischen Zuchten gemästet werden können. (Symbolbild)

Nachrichten, Hintergründe und Kurioses aus der Welt des Angelns. Stets informiert bleiben mit dem Newsticker von Blinker.de

Die aktuellsten Nachrichten im Überblick

  • Afrika: Chinesische Trawler fischen Küste für Fischmehl leer
  • Ausgangssperre in Bayern: Ausnahmen für Fischer und Fischereiaufseher
  • Siegfried Stockfleth im Alter von 81 Jahren verstorben
  • England: Angeln im Hafen von Dover verboten
  • Umwelt: AngelSpezi pflanzt Bäume für jeden Partner

+++ Trawler aus China fischen die Küste vor Afrika leer +++

Es ist ein Dilemma: Alle wollen Lachs aus Norwegen. Die Tiere werden dort aber nicht etwa auf hoher See gefangen, wie man es Otto Normalverbraucher gern glauben lassen möchte. Sie stammen aus großen Zuchtanlagen, wo sie mit Fischmehl gemästet werden. Dieses wiederum stammt aus dem Fang, den Trawler aus China vor der Küste Afrikas machen.

Aquakulturen sind der am schnellsten wachsende Industriezweig in der Nahrungsmittel-Produktion. Doch um Fische zu züchten, braucht man Futter. Und das liefern die chinesischen Fischmehlfabriken, Trawler aus China befahren also die Küste vor Afrika, um sie zu beliefern. Das Ganze hat jedoch seinen Preis. Denn damit ein Fisch zur Küchenreife heranwachsen kann, muss soviel Fisch an Futter eingesetzt werden, dass er die Menge an Fisch übersteigt, die später an Discounter und Restaurants ausgeliefert wird. Die Fische fressen also mehr, als sie am Ende selbst an essbarem Filet liefern. Das macht sie zu einem (vor allem ökologisch teuren) Luxusgut, dessen Produktion nur auf Kosten der natürlichen Bestände vor der Küste Afrikas möglich ist.

Quelle: Spiegel.de

+++ Ausgangssperre in Bayern: Ausnahmen für Fischer und Fischereiaufseher +++

Ab heute (6.Mai) gelten in Bayern Erleichterungen für Fischer und Fischereiaufseher. Während der nächtlichen Ausgangssperre in Bayern darf dann zu Hegezwecken wieder auf Waller gefischt werden. Auch Fischereiaufseher dürfen nun wieder nachts zu Kontrollen an die Seen und Flüsse.

Während der nächtlichen Ausgangssperre in Bayern darf ab sofort wieder zu Hegezwecken auf Waller gefischt werden. Foto: E. Hartwich

Bild: E. Hartwich

Während der nächtlichen Ausgangssperre in Bayern darf ab sofort wieder zu Hegezwecken auf Waller gefischt werden.

Diese Entscheidung geht zurück auf die Initiative des Landesfischereiverbands Bayern und zahlreiche Gespräche mit Landtagsabgeordneten und Behörden. Auch für zweifach Geimpfte ist die nächtliche Ausgangssperre in Bayern aufgehoben. Das Übernachten am Wasser ist allerdings nach wie vor untersagt.

Quelle: LFV Bayern

Auch interessant

+++ Siegfried Stockfleth im Alter von 81 Jahren verstorben +++

Siegfried Stockfleth war ein Angler aus echten Schrot und Korn und war 1. Vorsitzender verschiedener Angelgremien. Nun ist er für immer von uns gegangen.

Ein Angler erster Stunde: Siegfried Stockfleth verstarb am 4. Mai 2021 im Alter von 81 Jahren.

Bild: Anglerverband Schleswig-Holstein

Ein Angler erster Stunde: Siegfried Stockfleth verstarb am 4. Mai 2021 im Alter von 81 Jahren.

Fast sein gesamtes Leben drehte sich um das Angeln. Neben Räubern wie Zandern, Hechten und Barschen, war er auch dem Meeresangeln sehr zugetan. So war er häufiger beim Brandungsangeln und Dorsche pilken anzutreffen. Außerdem war Siegfried Stockfleth seit Jahren angelpolitisch tätig. Als Präsident des Anglerverbandes Schleswig-Holstein lag ihm die Zukunft des Angelns am Herzen. Entsprechend setzte er sich dafür ein. Weiterhin war er ein Gründungsmitglied und langjähriger 1. Vorsitzender des SAV Posenkieker, der für alle Anliegen seiner Vereinsmitglieder immer ein offenes Ohr hatte.

Am 4. Mai 2021 schlief Siegfried im 81. Lebensjahr friedlich ein. Unser Beileid gilt seiner Familie. Wir werden Siegfried Stockfleth in bester Erinnerung behalten.

+++ England: Angeln im Hafen von Dover verboten – Brexit-Politiker unterstützt Angler +++

Die englische Hafenstadt Dover gehörte lange zu den beliebtesten Angelzielen des Landes – und jahrelang war das Angeln dort auch erlaubt, sowohl von einem Großteil der Anleger als auch von der Hafenfront. Damit ist es nun vorbei, wie englische News-Portale berichten. Die Anleger sind nicht mehr für das Angeln freigegeben.

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Da die Hafenplätze bei Meeresanglern beliebt sind, stößt das Verbot im Hafen auf Dover auf Unverständnis. Der Angel- und Jagdsender „Fieldsportchannel TV“ hat in einer Reportage die Meinung der Angler und die der lokalen Angelgerätehändler eingeholt. Eine Petition von 2.000 Stimmen für die Wiedereröffnung des Hafens zum Angeln liegt ebenfalls bereits vor. Noch bleibt die Hafenbehörde hart, aber die Angler haben einen prominenten Unterstützer: Nigel Farage, der bei uns vor allem als Kopf der UKIP (United Kingdom Independence Party) und deshalb als treibende Kraft hinter dem Brexit bekannt ist. Farage ist selbst Angler und macht die Position der Anglerschaft gegenüber der Hafenbehörde deutlich. Ob das Angeln in Dover demnächst wieder möglich sein wird, bleibt fraglich.

Quelle: beet.nl

+++ Umwelt: AngelSpezi pflanzt Bäume für Franchise-Partner +++

Die NBB-Gruppe, zu der auch die AngelSpezi-Fachgeschäfte gehören, will sich aktiv am Klimaschutz beteiligen. Um dafür ein Zeichen zu setzen, hat Sebastian Steep, Assistent der Geschäftsführung, im März 2021 für jeden AngelSpezi-Partner einen Baum im schleswig-holsteinischen Hohenaspe gepflanzt. Auch für neue AngelSpezi-Partner soll diese Aktion in Zukunft weitergeführt werden.

Für jeden AngelSpezi-Partner pflanzte Sebastian Steep im März 2021 einen Baum in Hohenaspe. Die Aktion soll für jeden neuen Partner fortgesetzt werden. Foto: NBB

Bild: NBB

Für jeden AngelSpezi-Partner pflanzte Sebastian Steep im März 2021 einen Baum in Hohenaspe. Die Aktion soll für jeden neuen Partner fortgesetzt werden.

Mit diesen Bäumen unterstreicht AngelSpezi die Partnerschaft zu PLANT-MY-TREE, einer Initiative für Aufforstungsprojekte in Deutschland. „Neben der Vermeidung von CO² und der Reduzierung des CO²-Ausstoßes sind Aufforstungsprojekte in den Wäldern Deutschlands eine nachhaltige Möglichkeit, vor Ort aktiv zu werden. Über Jahrzehnte hinweg entsteht so ein natürlicher Lebensraum für Insekten und Tiere“, heißt es in einer Pressemitteilung von AngelSpezi zur Partnerschaft. Die Initiative PLANT-MY-TREE engagiert sich für die nachhaltige Aufforstung von Flächen in Deutschland. Dabei legen die Mitglieder Wert auf Biodiversität und lehnen Monokulturen ab.

Die Fläche in Hohenaspe wird durch den lokalen Förster betreut und gepflegt und von NBB regelmäßig besucht. Auf diese Weise soll in den nächsten Jahren ein Waldstück entstehen, das den Partnern von AngelSpezi zu verdanken ist.

Quelle: AngelSpezi / plant-my-tree.de

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