Newsticker: Fangverbot für Aale ab November

Nachrichten: +++ Fangverbot für Aale ab November +++ Feuerfische vor britischer Küste +++ Angel-App aus Ostfriesland +++ Fischsterben auf Usedom +++

Ohne den umfangreichen Aalbesatz von Angelvereinen wäre der Aal vielleicht schon ausgestorben. Foto: BLINKER-Archiv

Bild: BLINKER-Archiv

Ohne den umfangreichen Aalbesatz von Angelvereinen wäre der Aal vielleicht schon ausgestorben.

Nachrichten, Hintergründe und Kurioses aus der Welt des Angelns. Stets informiert bleiben mit dem Newsticker von Blinker.de

Die aktuellsten Nachrichten im Überblick

  • EU-Beschluss: Fangverbot für Aal ab November
  • Feuerfische vor britischer Küste gefangen
  • Angel-App aus Ostfriesland
  • Usedom: Fischsterben im Achterwasser
  • NRW: Feuerwehr befreit angebundenen Wels
  • Bayern: Tote Fische nach Öl-Unfall in der Rodach

+++ Fangverbot für Aale in Küstengewässern +++

Der Bestand des Europäischen Aals hat laut Internationalem Rat für Meeresforschung (ICES) einen kritischen Zustand erreicht. Deshalb ist jeglicher Aalfang vom 1. November 2021 bis zum 31. Januar 2022 verboten.

Das Verbot betrifft die deutschen Hoheitsgewässer, Gewässer der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone des ICES-Gebiets sowie Brackgewässer, Mündungsgewässer, Küstenlagunen und Übergangsgewässer. Das betrifft auch Flüsse wie Oder, Elbe, Weser und Ems mit ihren Seitengewässern. Das Fangverbot betrifft sowohl die Berufsfischerei als auch das Sportangeln.

Quelle: Fischereiamt Niedersachsen

+++ Feuerfische vor britischer Küste gefangen +++

Vor der Küste von Dorset wurde ein Rotfeuerfisch gefangen, das erste Exemplar in England überhaupt. Fänger war Afron Summers, der den Exoten, der eigentlich im Indo-Pazifik zu Hause ist, am Chesil Beach landete. Die Stachel dieses Fisches enthalten ein Gift, das in seltenen Fällen für den Menschen tödlich sein kann.

Rotfeuerfische sehen faszinierend aus – doch ihre Stacheln enthalten ein starkes Gift. Foto: Ray Harrington / Unsplash

Bild: Ray Harrington / Unsplash

Rotfeuerfische sehen faszinierend aus – doch ihre Stacheln enthalten ein starkes Gift.

Doch auch auf ein zerbrechliches Ökosystem wie das Meer hat der Rotfeuerfisch eine verheerende Wirkung. Wenn er sich unkontrolliert fortpflanzt, könnten einheimische Fischarten von diesem Räuber ausgerottet werden. Deshalb ruft der Angling Trust zur Vorsicht auf und bittet alle Angler, die einen Rotfeuerfisch fangen, Fotos zu schießen und diesen zu melden.

Quelle: Angling Times

+++ Angel-App aus Ostfriesland +++

Die neue Angel-App „angeln-in“ wurde in Ostfriesland von einem dreiköpfigen Team entwickelt. Sie zeigt Anglern genau, wo sie angeln dürfen und wo nicht. Auch Vereine profitieren enorm von den interaktiven Karten.

Wo es viele Gewässer gibt, verliert man leicht den Überblick. Um das zu verhindern, hat das Team um Ingo de Jonge die Angel-App „angeln-in“ entwickelt, in der auf interaktiven Karten alle Gewässer abgebildet werden. So erfährt man schnell, wo man angeln darf. In Gewässern, wo nur Teilstrecken für das Angel freigegeben sind, ist dieses in den Gewässerkarten vermerkt. Klickt man ein Gewässer an, werden auch die Sonderregelungen wie Schonzeiten und Rutenbeschränkungen aufgezeigt. Angelvereine können sich mit den Entwicklern der App in Verbindung setzen und ihre Gewässer dort kostenlos aufnehmen lassen.

Als Verein hat man die Möglichkeit über die App tagesaktuell Gewässer zu sperren oder Änderungen in der Gewässerordnung bekannt zu geben. Ebenfalls ein tolles Feature: Der Angler kann über die App Fanglisten erstellen, was die Fangliste in Papierform ersetzen könnte. Mittlerweile haben sich fast alle Vereine in Ostfriesland und Emsland entschlossen, die App zu nutzen.

Das Tolle: Die App ist vollkommen kostenlos. Weitere Infos: www.angeln-in.de.

+++ Fischsterben auf Usedom: Tausende Fische verendet +++

Auf der Ostseeinsel Usedom kam es zu einem Fischsterben zwischen dem Achterwasser und dem Schmollensee. Angaben zufolge handelt es sich vor allem um tausende junge Zander und Barsche. Die Fischereiaufsicht hatte die verendeten Fische in einem Verbindungsgraben entdeckt und informierte daraufhin die Wasserschutzpolizei.

Fischsterben ohne erkennbare Ursache erfordern eine Entnahme von Gewässerproben und Fischkadavern. Foto: Archiv

Bild: Archiv

Fischsterben ohne erkennbare Ursache erfordern eine Entnahme von Gewässerproben und Fischkadavern.

Um die Ursache des Fischsterbens festzustellen, wurden Gewässerproben und Fischkadaver sichergestellt. Es besteht der Verdacht auf Gewässerverschmutzung. Neben der Wasserschutzpolizei Wolgast sind auch die untere Wasserbehörde und das Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Vorpommern-Greifswald in die Untersuchung eingebunden.

Quelle: NDR

Auch interessant

+++ NRW: Feuerwehr befreit angebundenen Wels +++

Die Feuerwehr Düsseldorf befreite am Montag einen zwei Meter langen Wels, der am Ufer des Rheins angebunden war. Unbekannte hatten den Fisch mit einer Maulschlinge am Ufer fixiert. Der Wels schwimmt inzwischen wieder im Rhein. Die Polizei ermittelt wegen Tierquälerei.

Quelle: Nordkurier

+++ Bayern: Tote Fische nach Öl-Unfall in der Rodach +++

An der Rodach, einem Zufluss des Mains im Frankenwald (Bayern), kam es letzte Woche zu einem Öl-Unfall. Der Betreiber eines Sägewerks hatte versucht, ein Ölfass umzulagern. Dieses stürzte dabei jedoch um und platzte auf, sodass mehrere hundert Liter Öl austraten. Die Trinkwasserversorgung ist davon nicht betroffen. Es wurden mehrere Gewässer- und Sedimentproben entnommen, um Aufschluss über die Chemikalien zu erhalten.

Seit dem Unfall sind mehrere tote Fische in der Rodach gefunden worden. Diese wurden ebenfalls zur Analyse der Schadstoffe sichergestellt. Angler und Teichbesitzer, die von dem Unfall betroffen sind, können sich beim Bezirk Oberfranken informieren, um die weiteren Schritte abzuklären.

Quelle: br.de


12x BLINKER

+ BLACK MAGIC FEEDERSET

Die neue AngelWoche 22/2021 – ab sofort im Handel und online erhältlich!

AngelWoche

AngelWoche ist die aktuellste und meist verkaufte Angelzeitung auf dem deutschen Markt. News aus der Industrie, aktuelles von den Angelgewässern, reich bebilderte, kurz und verständlich gehaltene Artikel, verbunden mit einer großen Themenvielfalt charakterisieren die AngelWoche.

Ihre FliegenFischen Ausgaben

in einem einzigartigen Nachschlagewerk

JETZT SAMMELN!

 

Sammeln Sie Ihre Ausgaben zu einem einzigartigen Nachschlagewerk!

Der neue Karpen 05/2021 – ab sofort im Handel und online erhältlich!

Internationales Karpfenmagazin

Das Magazin für Forellenangler

ANGELSEE aktuell ist das einzige Magazin im deutschsprachigen Raum für die stetig wachsende Zahl der Angler, die an Angelseen, auch Forellenteiche genannt, ihre Köder auswerfen.
Next Prev
Blinker
AngelWoche
FliegenFischen
Kutter & Küste
karpfen
ANGELSEE aktuell