Der erste Haibiss erfolgte als der Mann versuchte, den Räuber in den Kajak zu holen, um den Haken zu lösen. Dabei fiel der Angler ins Wasser, wo er erneut gebissen wurde. Dann wurden andere Angler auf die Notlage ihres Kollegen aufmerksam und eilten ihm zur Hilfe. Nach Aussage der anderen Angler setzte der gebissene Angler seinen Gegner sofort zurück. Doch der Hai zeigte wenig Dankbarkeit. Er schwamm ein erneutes Mal zum Kajakangler zurück und biss erneut zu“, schildert Rettungsschwimmer Alex Buford, der den Haiangriff beobachtet hatte, dem Sender NBC Los Angeles.Glücklicherweise war ein größerer Angelkutter in der Nähe, der den Verletzten aufnahm und an die Rettungsstellen weiterreichte. Er kam sofort ins Krankenhaus, doch bislang gibt es keine Informationen, wie es ihm geht.
Angriff wie aus dem Nichts
Der Betreiber des Paradise Cove Beach Cafe sagte dem Sender KTLAS5 gegenüber, dass er die Bissspuren über dem Knie des Verletzten gesehen hätte, als er ans Ufer gebracht wurde. Mit Unterstützung konnte er zwar seinen Kajaks verlassen, aber die Verletzungen sahen schon recht furchterregend aus. „So einen Hai Angriff habe ich hier noch nie erlebt“.
Begehrter Angelfisch
Stellt sich die Frage: Wie gefährlich sind Makohaie? Makos sind bekannt für ihre Geschwindigkeit und ihre Aggressivität. Ausgewachsene Weibchen erreichen Längen zwischen 1,80 und 2,10 Meter, Männchen sogar bis 4 Meter. Sie kämpfen hart und springen im Drill mehrfach aus dem Wasser. Das macht sie zum begehrten Sportfisch.
Normalerweise greifen die Haie nicht an, wenn sie nicht provoziert werden. „Mako Haie halten sich meist in tieferem Wasser auf. Daher besteht hier keine besondere Gefahr für Badende und Schwimmer. Daher wurde der Strand nach der Attacke auch nicht geschlossen“ resumiert Buford.
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