Irland: Behörden suchen mit Drohnen nach Schwarzanglern

Im Kampf gegen illegale Fischerei greifen irische Behörden auf moderne Technik zurück: Sie nutzen Drohnen, um Schwarzangler zu finden.

Angler am River Feale in Irland. (Symbolbild) Die Behörden im Land nutzen Drohnen, um Schwarzangler zu finden. Foto: Corey Hearne / Unsplash

Bild: Corey Hearne / Unsplash

Angler am River Feale in Irland. (Symbolbild) Die Behörden im Land nutzen Drohnen, um Schwarzangler zu finden.

Wie auch bei uns ist das Angeln in Irland eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Und wie auch bei uns führte die Corona-Pandemie zu einem wahren Angel-Boom. Viele Iren entdeckten das Angeln (wieder) für sich. Doch mehr Angler bedeuten zumeist auch mehr Schwarzangler. Um den Gesetzesbrechern auf die Schliche zu kommen, bedienen sich die irischen Behörden moderner Technik: Sie nutzen Drohnen, um Schwarzangler aufzuspüren.

Deutlich mehr Verfahren wegen Schwarzangeln

Im Vergleich zum Vorjahr machten sich die Lufteinsätze sofort bemerkbar. So gab es im Jahr 2020 insgesamt 119 Verfahren wegen Schwarzangeln, während es 2019 noch 67 waren. Außerdem wurden fast 1.300 Beschlagnahmungen gemeldet; im Vorjahr waren es knapp 800. Da die Drohnen schwer zugängliche Bereiche ohne Schwierigkeiten anfliegen können, können die zuständigen Behörden deutlich einfacher gegen Schwarzangler vorgehen.

Eine Drohne fliegt nah an der Wasseroberfläche.

Bild: Unsplash/Aaron Burden

Drohnen können nützliche Helfer für Angler sein – oder für Behörden, die nach Schwarzanglern suchen.

Verglichen mit den über 30.000 „normalen“ Einsätzen – zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto oder im Boot – nehmen die Drohnen immer noch einen kleinen Teil der Überwachung ein. So gab es im letzten Jahr gerade einmal 136 Drohnenflüge. Dennoch sind die irischen Behörden davon überzeugt, dass die neue Technologie sich auszahlt. Sie können Schwarzangler an Orten überführen, die sonst kaum zugänglich gewesen wären. Ganz zu schweigen davon, dass man es sich vermutlich zweimal überlegt, eine steinigen Gebirgspfad am Fluss entlang zu patrouillieren, um vielleicht einen Schwarzangler zu finden …

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Drohnen sind ein effektives Mittel gegen Schwarzangler

„Durch Drohnen können wir größere Entfernungen in kürzerer Zeit zurücklegen“, erklärte Greg Forde, Chef von Inland Fisheries Ireland, der Behörde für Erhalt der Fischbestände und die Regulierung der Fischerei. Zukünftig sollen noch mehr Drohnen eingesetzt werden, um illegale Fischerei aufzudecken. „Zusammen mit Wärmebild- und Überwachungs-Technologie und sind Drohnen unser bestes Mittel gegen das Schwarzangeln in Irland.“

Irland besitzt etwa 74.000 Kilometer an Flüssen und mehr als 128.000 Hektar an Seeflächen, die es zu überwachen gilt. Der Einsatz von Drohnen es würde den Behörden ermöglichen, deutlich mehr Fläche im Auge zu behalten – und das zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Quelle: dronedj.com


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