Der Geruch des Todes liegt über der Mattig in Österreich. Überall liegen tote Fisch herum, denn der Fluss ist auf der Strecke zwischen Schalchen und Helpfau-Uttendorf komplett trocken gefallen und die Fischleichen verderben in der Sonne und verströmen den Geruch von totem Fisch.
Ökologische Katastrophe
Dabei hatte der Fischereireviers-Obmann Max Walchetseder erst vor einigen Monaten mehrere Tonnen Fisch in die Mattig ausgesetzt. Nun ist die Arbeit von mehreren Jahren zunichte gemacht worden. Normalerweise gibt es hier 20 Fischarten. Neben den Fischen wurden durch die Hitze auch Fischnährtierchen wie Mücken- und Libellenlarven vernichtet. Experten sprechen von einer Katastrophe.
Wird der Fluss sich wieder erholen können? Laut Herwig Brandlmaier, von der Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft des Lander Oberösterreich, können sich Flüsse grundsätzlich wieder erholen. Doch dazu brauche es viel Zeit. Bis alles wieder hergestellt sein könnte, brauche es einige Jahre.
Zu früher Wassermangel
Dass die Mattig zeitweise austrocknet, war den Wissenschaftlern schon bekannt. Allerdings sei der Fluss dieses Jahr besonders früh betroffen. Als Gründe werden die ausbleibende Schneeschmelze im Frühjahr und die lange Trockenzeit der letzten Monate genannt.
Quelle: Kronenzeitung






