1. Gummibänder
Die vielleicht unscheinbarsten und gleichzeitig vielseitigsten Helfer am Wasser sind wohl Gummibänder. Sie brauchen einen Posenstopper? knoten Sie einen herrlich rutschfesten Stopper einfach aus einem Gummiband! Sie möchten nachträglich ein Knicklicht an einer Pose oder der Rutenspitze befestigen? Mit einem Gummiband hält das Knicklicht immer sicher.
Auch um die Schnur einzuklemmen, eignen sich Gummibänder. Beim Biss gibt der Gummi die Schnur dann sofort frei und die Schnur kann mit geöffnetem Bügel widerstandsfrei ablaufen. Zum Transport kann man mit Gummibändern einfach zwei Rutenteile zusammenhalten. Und bei einer Schnurspule sorgt das Gummiband dafür, dass die Leine nicht ständig abspringt. Gummibänder sind echte Multitalente.

Bild: J. Müller
Gummibänder sind der absolute Tausendsassa unter den kleinen Helfern beim Angeln.
2. Scharfe Schere, Braid Scissors oder Nagelknipser
Als Angler sollte eine Lösezange immer zur Ausrüstung gehören. Viele Angelzangen besitzen einen Seitenschneider. Oft sind die Schneidbacken in Ordnung für monofile Schnur oder Stahlvorfach. Bei geflochtenen Schnüren geraten solche Cutter aber oft an ihre Grenzen und fransen das Geflecht beim Schneiden aus. Hier sind scharfe Scheren, spezielle „Braid Scissors“ – oder einfache Nagelknipser tolle Helfer für geflochtene Schnüre oder generell einfach präzise Schnitte aller Art.
3. Sekundenkleber
Der kleine Helfer schlechthin gehört definitiv in jede Angelkiste. Ob Sie nun kleine Reparaturen aller Art durchführen möchten, oder einen Gummifisch auf dem Jigkopf fixieren, Sekundenkleber ist Ihre Antwort. Sogar Wunden lassen sich mit Sekundenkleber zur Not verschließen (Dafür wurde Sekundenkleber ursprünglich entwickelt!).

Bild: W. Krause ZV
Für Kleinreparaturen jeglicher art, oder um Gummifische zu sichern ist Sekundenkleber ein super Helfer.
4. Stirnlampe
Moderne Stirnlampen sind richtig klein und super leicht. Es kann nicht schaden, zur Sicherheit immer eine kleine Stirnlampe im Angelgepäck zu haben. Wenn Sie unerwartet in die Dunkelheit geraten oder beim Nachtangeln mal die Beleuchtung vergessen haben, ist das so kein Problem. Außerdem bleiben Ihre Hände mit einer Stirnlampe immer frei, das ist viel komfortabler als mit dem Handy zu leuchten.

Bild: F. Pippardt
Mit Handy leuchten geht zwar auch – aber mit einer Stirnlampe hat man beide Hände frei, das ist viel praktischer!
5. Knicklichter
Zur Sicherheit immer ein paar Knicklichter in der Ausrüstung zu haben, ist sicherlich kein Fehler. Knicklichter sind nicht nur super für die Bisserkennung in der Dunkelheit, am Kescher befestigt, finden Sie die Landehilfe auch bei Nacht immer sofort.

Nicht nur bei der Bisserkennung ein toller Helfer: Knicklichter
6. Müllbeutel
Einen Müllbeutel oder eine andere Platiktüte können Sie bis zur Benutzung richtig klein zusammenfalten. Ob Sie nun einen Fisch mit nach Hause nehmen möchte, oder ein paar Köderfische für den nächsten Raubfischansitz – eine Plastiktüte dabei zu haben, kann nie schaden. Auch wenn am Wasser Müll anfallen sollte, können Sie den so gleich versorgen. Super geeignet sind auch Tüten mit Verschluss („Zip-Lock“).
7. Insektenspray
Vor allem im Sommer kann es nie schaden, wenn Sie ein Insekten-Repellent immer griffbereit haben. An manchen Gewässern wird es sonst zur Dämmerung unerträglich mit den Insekten. Und nur wegen der Mücken einen Angelausflug abbrechen zu müssen, wäre ja auch schade, oder?

Bild: [M] Joshua Zettelmeier für den BLINKER; verw. Bilder: JP Danko/Stocksy/Adobe Stock; BLINKER; telletic
Jetzt abonnieren und Power-Week-Prämie sichern!
8. Sonnencreme
Am Wasser sind wir, besonders im Sommer, starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt, denn die Wasseroberfläche reflektiert das Licht zusätzlich. Außerdem verbringen wir Angler oft überdurchschnittlich viel Zeit draußen. Eine kleine Tube Sonnencreme (ruhig in LFS 30 oder 50) kann nie schaden.
9. Powerbank
Wenn Sie am Wasser elektrische Geräte benutzen, ist eine Powerbank kein Fehler. Gerade im Winter sorgen die kalten Temperaturen dafür, dass der Akku von Handy, Stirnlampe und Bissanzeiger schneller in die Knie geht. Viele elektronische Geräte verfügen heute über einen festverbauten Akku und können einfach mit einer Powerbank geladen werden. Somit ist die Stromversorgung am Wasser kein Problem mehr.

Bild: J. Müller
Nie mehr ein leerer Akku am Wasser: Mit einer Powerbank ist dieses Problem gelöst.
10. kleines Handtuch
Ein kleines Handtuch im Reiseformat ergibt auch beim Angeln immer Sinn. Zu oft machen wir uns beim Angeln die Hände schmutzig: Beim Hantieren mit schleimigen Fischen oder stinkenden Ködern. Hin und wieder möchte man sich beim Angeln einfach gerne die Hände waschen. Mit einem Handtuch sind sie danach auch schnell wieder trocken. Das ist gerade im Winter wichtig, denn nasse Hände bedeuten kalte Hände.
11. Knot-Puller
Nimmt wenig Platz weg, und ist beim Anfertigen von Montagen immer ein toller Helfer. Denn mit diesem kleinen Tool lassen sich Knoten sauber anziehen, ohne, dass die Schnur in die Finger einschneidet.

Knoten anziehen mit dem Knot-Puller: Vermeidet fiese Einschnitte an den Fingern und ermöglicht saubere Knoten.
12. Kleines Erste-Hilfe-Set
Spitze Haken, scharfe Hechtzähne oder der Blech-Deckel der Maisdose – beim Angeln gibt es genug Möglichkeiten, wie man sich verletzen kann. Ein kleines Mini-Erste-Hilfe-Set schadet nie. Das muss auch nicht viel beinhalten, aber ein paar Pflaster/Mullbinden und ein Desinfektionsspray sind garantiert kein Fehler!

Ein kleines Erste-Hilfe-Set mit Pflastern und Desinfektionsmittel darf immer mit ans Wasser! Auch sehr sinnvoll: eine Zeckenkarte.
13. Zecken-Karte
Zecken lieben hohes Gras, Gebüsch und die Nähe zum Wasser. Als Angler ist man also oft in der Risikozone unterwegs. Damit man im Falle des Falles die kleinen Blutsauger schnell wieder los wird (und das Risiko für Infektionen mit teils ernstzunehmenden Krankheiten reduziert!), ist eine Zeckenkarte gerade beim Angeln eine super Idee!
Auch interessant
- Angeln allgemeinDas erste Mal auf Meerforelle: Köder und Taktik
- RaubfischangelnDas erste Mal mit Gummifisch auf Zander
- FriedfischangelnKöder, Taktik und Reviere: das erste Mal auf Schleie









