Was ist eigentlich mit dem Thema Sandaal als Köder? Manchmal frage ich mich, ob wir Angler vor lauter Hightech-Gummis und japanischen Edel-Wobblern den Blick für das Wesentliche verloren haben. Wenn du einen Wolfsbarsch oder Steinbutt fragen könntest, was ganz oben auf der Speisekarte steht, würde die Antwort nicht lauten „Shad mit UV-Aktivität und Tintenfischaroma“, sondern schlicht und ergreifend: Sandaal!

Bild: Blinker / M. Werner
Unschwer zu erkennen, auf welche Fische es hier geht: Wolfsbarsch und Steinbutt. Der Sandaal, hier ein Sandy Andy Weedless Jig, ist der beste Köder für diese Fische.
Tja, der Sandaal hat es verdammt schwer. Irgendwie erhält er die verdiente Anerkennung als Beutefisch Nummer 1, in unseren Köderboxen ist er aber oft unterrepräsentiert. Warum? Weil viele von uns nicht an ihn glauben. Denn er ist ein Meister der Unsichtbarkeit. Wer im Sand vergraben lebt, wird nicht gesehen – weder von vielen Anglern noch, zumindest zeitweise, von den Raubfischen. Und genau dadurch entsteht der schmerzhafte Trugschluss: Nur weil du ihn beim Blick ins Wasser nicht siehst, heißt das nicht, dass er nicht da ist! Er ist da! Glaub mir!
Für Wolfsbarsch und Steinbutt ist er das „Grundnahrungsmittel“. Wer den Sandaal als Köder richtig einsetzt, kann Sternstunden erleben. Und wer ihn ignoriert, der fängt eben weiter die Reste …
Anekdote aus dem Nähkästchen: Der „Hornhecht“ von Fünen
Vor gut 25 Jahren stand ich auf Fünen im Wasser. Die Ostsee war glasklar, die Luft frisch, und ich schwang die 6er Fliegenrute. Am Ende des Vorfachs: eine Zulu. Plötzlich ein vehementer Biss, ein seltsamer Drill. Was kam zum Vorschein? Ein Sandaal. Und was für einer! Ein absoluter Gigant von weit über 30 Zentimetern.
Mein Angelkollege Bernd stand etwa 25 Meter weiter weg, beobachtete das Spektakel und rief rüber: „Mensch Michael, kleiner Hornhecht?“ Als ich rief „Sandaal“ wollte das Bernd nicht glauben, kam herangewatet und traute seinen Augen nicht. Doch es war ein Sandaal, „The Rock“ aller Sandaale!
Kurzer Bio-Check: Die Sandaal-Arten in Nord- und Ostsee

Bild: Blinker / Gemini
Von oben nach unten: Der Kleine Sandaal (Ammodytes tobianus, auch Tobi genannt, wird ca. 18 cm groß), der Ammodytes marinus (Sandaal der offenen See) hingegen bis 22 cm. Und der Große Sandaal (Hyperoplus lanceolatus) in der Mitte erreicht sogar bis 34 cm. Fast genauso groß wird der Ungefleckte Sandaal (Hyperoplus immaculatus) mit etwa 29 cm. Unten ist wieder eine kleine Art, der bis etwa 15 cm große Nacktsandaal (Gymnammodytes semi-squamatus).
Was ich damals nicht auf der Pfanne hatte: Sandaal ist nicht gleich Sandaal. In unseren Breitengraden (Nord- und Ostsee) gibt es fünf Arten, wir bekommen es im Wesentlichen aber nur mit drei relevanten Arten zu tun, die sich optisch und in ihrer Lebensweise leicht unterscheiden:
Kleiner Sandaal / Kleiner Sandspeil (Ammodytes tobianus): Auch bekannt als Tobiasfisch. Wird meist 10 bis 15 cm lang, maximal 18 cm. Er lebt nah an der Küste, oft in der Gezeitenzone der Nordsee oder im absoluten Flachwasser der Ostsee. Er ist die klassische Beute für Meerforelle, Steinbutt und Wolfsbarsche.
Ungefleckter Sandaal / Ungefleckte Sandspeil (Hyperoplus immaculatus): Größer als der Ammodytes, meist 15 bis 20 cm, er kann bis 29 cm lang werden. Er bevorzugt etwas tieferes Wasser, wandert aber im Sommer ebenfalls in Wurfweite der Uferangler.
Der Große Sandaal / Große Sandspeil (Hyperoplus lanceolatus): Das absolute Monster unter den Sandaalen (wie mein „Hornhecht“ von Fünen). Längen von über 35 cm sind möglich. Sie besitzen zwei charakteristische Zähne am Gaumen und sind die echte Eiweißbomben, für die ein Wolfsbarsch oder Steinbutt meilenweit schwimmt …
Methoden-Vergleich: So fängst du Steinbutt und Wolfsbarsch
Auch wenn der Sandaal von Steinbutt und Wolfsbarsch gefressen wird, hier trennen sich die Techniken. Denn Steinbutt und Wolfsbarsch jagen völlig unterschiedlich. Entsprechend müssen wir unsere Taktik anpassen, von eher passiv bis aktiv.
Das Spinnfischen mit dem toten Sandaal als Köder ist die absolute Wunderwaffe. Ja, es ist mit Aufwand verbunden. man muss Sandaale besorgen, die Köder kühlen (das ist vor allem im Hochsommer beim Wolfsbarschangeln ein Thema) und den Köder gut fixieren, da viel geworfen wird.
Steinbutt – langsam und dicht am Grund

Bild: Waldemar Krause
Horst Hennings mit einem schönen Steinbutt aus der Nordsee. In diesem Fall mit einem Fischfetzen. Das geht auch, wenn man keinen Sandaal als Köder hat, doch ein Sandaal ist normalerweise der bessere Köder.
Steinbutt-Montage: Klassische Nachläufer-Montage am schweren Blinker oder Buttlöffel. Ein langes Fluorocarbon-Vorfach (ca. 1 bis 1,5 Meter) sorgt dafür, dass der Köder flach über dem Grund spielt.
Die Anköderung: Der Sandaal wird mit einer Ködernadel komplett auf das Vorfach gezogen, sodass der Einzelhaken (Größe 1/0 bis 3/0) im hinteren Köderdrittel aus dem Sandaal schaut. Wichtig: Wickle den Sandaal mit dünnem Elasthangarn (Ködergummi) fest an den Hakenschenkel, damit er beim Wurf nicht abreißt.
Führung für Steinbutt: Wirf das System aus und lass es auf den Grund sinken. Jetzt führst du den Sandaal extrem langsam über den Sand. Hebe die Rute nur leicht an, kurbel den Schnurbauch ein und lass den Sandaal wieder auf den Grund trudeln. Durch die weiche Textur des echten Fisches merkt der Steinbutt beim Biss keinen Widerstand und hält den Köder fest. Bei Widerstand: Schnur straffen, nicht wie ein Berserker anschlag
Wolfsbarsch – mit halber Geschwindigkeit im Mittelwasser

Bild: Feriepartner Danmark
Wolfsbarsche lassen sich prima im Sommer und Herbst fangen. Sandaale sind super Köder!
Die Montage: Durchlaufmontage mit einem Tiroler Hölzl oder einem schlanken Blei. Alternativ: Das Fischen mit einer schweren Wasserkugel oder einem sinkenden Sbirolino in der Brandung.
Die Anköderung: Hier reicht oft ein stabiler Einzelhaken durch den Kopf (von unten nach oben durch die Kiefer), damit der Aal in der Strömung wie ein lebendiges Wesen spielt.
Führung für Wolfsbarsch: Hier fischen wir das System im Mittelwasser oder knapp über den Steinen. Nach dem Auswurf wird der Sandaal mit harten, unregelmäßigen Schlägen aus dem Handgelenk (Twitchen) eingeholt. Er bricht dadurch völlig unberechenbar zu den Seiten aus, wie ein verletzter Fisch auf der Flucht. Baue immer wieder kurze Spinnstopps ein, bei denen der Sandaal kopfüber absinkt – oft kommt genau dann der Biss!
Der wichtige Teil: Das Angeln mit künstlichem Sandaal

Sandaal als Köder für Wolfsbarsch und Steinbutt: Die Sandy Andy von Westin in verschiedenen Größen. Diese Sandaale gehören zu den besten Softbaits!
Naturköder sind geruchsintensiv und den Nachgeruch der Sandaale hat man lange an den Fingern. Genau deshalb wurde schon vor langer, langer Zeit eine sehr fängige Imitation erfunden: Der Eddystone Eel.
Dieser Sandaal erblickte 1973 in Plymouth das Licht der Welt – erfunden von dem englischen Angler Mustafa Erem, der sich von den traditionellen Sandspierlingen an den Küsten von Devon und Cornwall inspirieren ließ. Dieser kleine Gummiköder revolutionierte das Meeresangeln, weil er durch seinen weichen, schlanken Körper und die typische Schaufel- beziehungsweise Sichelschwanz-Aktion im Wasser unvergleichlich lebendig spielte. Ursprünglich entwickelt, um den raubenden Wolfsbarschen rund um das berühmte Eddystone-Riff nachzustellen, gilt der Eddystone Eel heute weltweit als der Urvater aller modernen Sandaal-Imitationen und der Vorreiter des heutigen Gummifisch-Booms im Salzwasser.
Bei uns findet man ihn jedoch kaum noch, denn andere Firmen haben das Thema „Sandaal“ perfektioniert und Köder entwickelt, die dem Original optisch und im Laufverhalten absolut in nichts nachstehen. Wie zum Beispiel die Firma Westin mit ihren verschiedenen Sandaalen.
Die Imitation des Sandaals als Softbait

Bild: Blinker / Westin
Super realistisch und Michael Werner Nummer 1, wenn es um Sandaal als Softbait geht: Im Sandy Andy Weedless Jig ist die Hakenspitze vor Beschädigungen geschützt.
Für mich persönlich ist der Sandy Andy von Westin der realistischste Gummifisch auf dem Markt. Mit seinem schlanken Kopfgewicht und dem ultra-beweglichen Schaufelschwanz imitiert er einen flüchtenden Sandaal perfekt.
Führung für Steinbutt: Montiere den Sandy Andy so leicht wie möglich, aber so schwer wie nötig, um den Grundkontakt zu halten. Jetzt wird er nicht gejiggt, sondern geschleift. Kurbel extrem langsam, sodass der Bleikopf immer wieder Staubwolken im Sand aufwirbelt. Nach zwei Metern Schleifen: Stopp. Der Steinbutt inhaliert den Köder oft beim nächsten Anziehen.
Führung für Wolfsbarsch: Hier gilt: Tempo! Wolfsbarsche lieben die Flucht. Wirf den Sandy Andy in die Strömungskanten. Kurbel ihn im Mittelwasser mit zügigen, unregelmäßigen Umdrehungen ein. Baue harte Twitches ein, damit der Köder unberechenbar ausbricht. Wenn ein Wolfsbarsch den Köder verfolgt, bloß nicht langsamer werden – beschleunige ihn lieber noch!
Die Imitation des Sandaals als Hardbait

Bild: Blinker / Westin
Der Sandy Fixed Sbass ist ein sehr effektiver Spinnköder (Hardbait), wenn es um den künstlichen Sandaal als Köder geht. Ein Muss in der Köderbox, wenn man an die Nordsee oder den Atlantik fährt!
Der Westin Sandy Inline ist ein Durchlaufwobbler, der wie ein echter Sandaal komplett ohne Tauchschaufel auskommt. Er fliegt bis zum Horizont, selbst gegen den steifen Westwind – wobei steifer Westwind für den Steinbutt in Dänemark schlecht ist, Wind aus östlichen Richtungen und ruhige See sind ideal. Für den Wolfsbarsch wähle ich hingegen den Sandy Fixed Sbass (siehe Foto). Ich habe dazu weiter unten noch etwas geschrieben.
Führung für Steinbutt: Das funktioniert hervorragend im flachen Wasser (bis 3 Meter). Lass die Sandaal-Imitation bis auf den Grund sacken. Zieh ihn mit einem langen Zug der Rute nach oben weg, sodass er abhebt, und lass ihn an gestraffter Schnur wieder zum Grund taumeln. Durch den Schnurdurchlauf bewegt sich der Köder im Absinken sehr attraktiv. Kurz vor dem Grund knallt dann normalerweise der Steinbutt drauf. Oder es passiert beim Anziehen.
Führung für Wolfsbarsch: Die absolute Königsdisziplin im Riff oder an Krautkanten. Feuere den Weitwurfkünstler bis an die zweite Sandbank. Hole ihn extrem variantenreich ein: Drei schnelle Kurbelumdrehungen, ein kurzer Spinnstopp (der Köder taumelt wie ein sterbender Sandaal nach unten), dann sofort wieder brutales Beschleunigen. Die meisten Bisse kommen beim Wiederanlaufen des Köders. Tipp: Bremse gut einstellen, es geht sofort die Post ab!
Einkaufsführer: Wo gibt es gefrorene Sandaale?
Wer keine Zeit zum Selberfangen hat, muss kaufen. Frisch ist schwer, aber gefroren ist fast genauso gut. Achte beim Kauf von gefrorenen Sandaalen darauf, dass die Fische eine klare, silbrige Haut ohne Rissspuren aufweisen.
Hier wirst du fündig:
Gut sortierte Meerwasser-Angelgeschäfte: Vor allem an den Küsten von Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben Händler oft gefrorene Päckchen (meist aus England oder Holland importiert) in der Kühltruhe.
Online-Köderversand: Spezialisierte Shops für Meeresangler liefern die Aale in Styroporboxen mit Trockeneis direkt an die Haustür. Bei 30 Grad im Schatten funktioniert das aber mit dem Trockeneis nicht so gut, bestellt die Sandaale daher lieber während der kalten Jahreszeit.
Do it yourself: Sandaale selber fangen
Sandaale selbst zu beschaffen, erfordert etwas Geschick, macht aber extrem Laune und spart bares Geld.
Methode 1: Das Heringpaternoster: Im späten Frühjahr und Sommer stehen oft riesige Schwärme im Hafenbereich. Mit einem extrem feinen Hering- oder Makrelenpaternoster (Hakengröße 10 bis 14) kann man sie mit leichten Zupfbewegungen reihenweise fangen. Die Paternoster kann man mit etwas Geschick selbst binden. Und nimm die 10–20 Gramm Rute.
Methode 2: Die Senke: Von Molen oder Bootsstegen kann man mit einer großen Köderfischsenke (etwas Fischmehl oder Krillmehl darüber platziert) Sandaale fangen. Langweiliger als das Angeln auf Sandaal, funktioniert aber auch manchmal.
Methode 3: Grabforke (für harte Kerle): Bei extremem Niedrigwasser (Ebbe) kann man an der Nordsee mit einer Grabgabel (Grabforke) im nassen Sand der Sandbänke nach den eingegrabenen Sandaalen suchen. Ist auch gleich eine kleine Trainingseinheit und klappt meist nicht auf Anhieb, kann aber sehr gute Ergebnisse bringen.
Unterm Strich würde ich auf Methode 1 setzen!
Experten-Tipp von Blinker Chefredakteur Michael Werner: „Vergiss die Idee, normale Jighaken zu verwenden, der schlanke Sandaal wird darauf nicht lange halten. Wir nutzen Sandaal-Systeme in der Art des legendären Drachkovitch-Systems, angepasst auf schlanke Fische. Das lässt sich mit ein bisschen dünnem Kupferdraht, zwei kleinen Drillingen, einer Chebu-Kugel und etwas Fingerfertigkeit flott basteln. Das Ende des Kupferdrahts wird dabei seitlich durch die Kiemen geführt und der Kopf des Sandaals wird mit ein paar Wicklungen fixiert. Die zwei kleinen Drillinge sitzen seitlich am Körper. Oder wir ziehen einen Haken durch den Kopf des Sandaals und stecken einen kleinen Drilling wie einen „Angsthaken“ weiter hinten in den Fisch. Diesen Tipp hast Du aber nicht von mir …“
Sandaal als Köder: die perfekte Tacklebox für Deinen Trip
Wer professionell mit dem Sandaal (egal ob echt oder künstlich) fischen will, braucht Ordnung und das richtige Werkzeug. Hier sind die vier Boxen-Typen:
Die Softbaits für die Gummibox
Inhalt: Sandy Andy oder Sandy Andy Weedless Jig in den Längen 10 cm, 13 cm und 17 cm.
Farben: „Sandeel“, „Blue-Silver“ und für trübes Wasser „Lemon Back“. Ersatz-Körper nicht vergessen!
Einsatz: Die Allround-Waffe für aktive Tage an der Steinpackung und am Sandstrand.
Tipp von Michael Werner: „Hol Dir den Sandy Andy Weedless Jig! Nicht wegen des Weeds (Kraut), das es in der Nordsee sowieso nur wenig gibt, sondern weil die Hakenspitze im Körper des Sandaals vor Beschädigung geschützt ist. Feiner Nordseesand und die Steine der Molen, hier stehen die Wolfsbarsche, können Hakenspitzen stumpf werden lassen.“
Die Hardbaits für die Weitwurfbox
Inhalt: Westin Sandy Inline oder der speziell für den Wofsbarsch entwickelte Sandy Fixed Sbass (Bass steht für Seabass) in Gewichten von 18 bis 28 Gramm. Dazu passende Perlen, Sprengringe und scharfe Drillinge oder Einzelhaken.
Einsatz: Die Allround-Waffe für aktive Tage an der Steinpackung und am Sandstrand, wenn die Wolfsbarsche in der brechenden Welle jagen.
Tipp von Michael Werner: „Nimm gerne mal das größte Modell des Sandy Fixed Sbass – keine Sorgen, der Köder ist nicht zu groß! Der Wolfsbarsch ist ein echtes Großmaul, wenn es um Beute geht und nagelt gerne auf Köder, die eigentlich zu groß erscheinen. Bei ruhigem Wasser verwende aber lieber kleinere Modelle. Und noch ein Tipp: Wenn Du die Rute sehr steil hältst, kannst Du mit diesen Ködern auf den letzten Metern auch an der Oberfläche fischen. Wolfsbarsche lieben es, wenn die Beute an der Oberfläche flüchtet.“
Die Naturköder-Box 1:
Inhalt: Drachkovitch-Systeme, Chebu-Bleie, dünner Kupferdraht, Schere, Ersatz-Drillinge (Größe 6 oder 8).
Einsatz: Für das aktive, flexible Sandaal-Fischen an Riffs und Sandbänken.
Die Naturköder-Box 2:
Inhalt: Fertig gebundene Fluorocarbon-Vorfächer und Ködersysteme, Weitwurf-Bleie, Ködergummi (Elasthangarn), Ködernadeln, Stirnlampe (für die Nacht).
Einsatz: Perfekt organisiert für das Fischen auf Steinbutt und Wolfsbarsch in der Dämmerung und in der Nacht.
Noch einige Tipps zum Abschluss
Achtet auf die Gezeiten und den Untergrund! Sowohl Steinbutt als auch Wolfsbarsch nutzen den „Sandaal-Weg“ zwischen den Sandbänken. Wenn das Wasser aufläuft (Flut), kommen die Sandaale aus ihren Verstecken und ziehen ins Flachwasser. Sucht euch Bereiche, in denen Sand direkt an tiefere Rinnen grenzt.
Aber Vorsicht: Wer nachts auf den Sandbänken der Nordsee oder an den tiefen Rinnen der Ostsee unterwegs ist, muss die Strömung im Auge behalten. Das auflaufende Wasser schneidet einem schnell den Rückweg ab. Tragt immer eine enganliegende Wathose mit Watgürtel und wenn ihr alleine nachts auf Molen unterwegs seid im Idealfall eine Automatik-Rettungsweste. Sicherheit geht vor. Der Fisch des Lebens nützt dir nichts, wenn du ihn nicht mehr landen kannst.
Und nun: Petri! Und schickt uns gerne Eure Fänge. Wir freuen uns darauf!






