Lachssmolts aus dem Lachszentrum Hasper Talsperre wurden Anfang April mit akustischen Transpondern ausgestattet. Ziel des Projekts ist es, das Wanderverhalten der abwandernden Junglachse genauer zu untersuchen.

Bild: Jäger/Der Atlantische Lachs e.V.
Messen und wiegen der Lachssmolts
Insgesamt 60 zweijährige Smolts wurden am 7. April 2026 im Lachszentrum operiert und mit den kleinen Sendern versehen. Die Eingriffe erfolgten gemeinsam mit der niederländischen Organisation „Sportvisunie“, die auf solche Untersuchungen spezialisiert ist. Mithilfe der Transponder können Wissenschaftler künftig nachvollziehen, wie sich die Lachse nach dem Besatz in der unteren Ruhr verhalten und welche Wanderwege sie nutzen.
Die notwendige Genehmigung für den Tierversuchsantrag wurde durch die Unterstützung von Karin Camara und John Hellmann vom Zentrum für angewandte Fischerei, Fischökologie und Aquakultur (ZAFFA) des LAVE NRW sowie Remko Verspui von Sportvisunie Nederland ermöglicht. Nach der Operation wurden die Smolts zunächst zurück in die Rundstrombecken gesetzt, bevor der spätere Besatz in der unteren Ruhr erfolgt.

Bild: Jäger/Der Atlantische Lachs e.V.
Zurücksetzen der Lachssmolts in das Rundstrombecken nach der Operation
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