Angeln in Hamburg: Neue Regelung für die Zanderschonzeit

Ab sofort gelten beim Angeln in Hamburg während der Zanderschonzeit neue Regelungen. Wir zeigen Dir, was Du zukünftig beachten solltest.

Für das Angeln während der Zanderschonzeit im Hamburger Hafen gelten ab sofort neue Regelungen. Foto: R. Schwarzer

Für das Angeln während der Zanderschonzeit im Hamburger Hafen gelten ab sofort neue Regelungen. Foto: R. Schwarzer

Wie die Oberste Fischereibehörde in Hamburg mitteilt, gelten ab sofort (5. Januar 2017) neue Bedingungen für das Zanderangeln im Hamburger Hafen während der Schonzeit. Seit Jahren darf in Hamburg vom 1. Januar bis 15. Mai nicht auf Zander in der Elbe geangelt werden. Das Verbot zum Schutz der Räuber bleibt auch weiterhin bestehen nur mit neuen Richtlinien, die vor allem den Zandern zugutekommen:

  • Das Angeln mit Kunstködern und totem Köderfisch ist während der Zanderschonzeit untersagt. Eine Ausnahme besteht nur für den unmittelbaren Strömungsbereich des Elbe-Hauptstroms.
  • In Hafenbecken, Kanälen sowie innerhalb von Buhnenfeldern und strömungsarmen Bereichen darf nicht mehr mit Kunstködern in der Zanderschonzeit geangelt werden.
  • Es darf während der Zanderschonzeit nur im Hauptstrom der Elbe mit Kunstköder geangelt werden.
  • Auch die Verwendung von Stellnetzen für Berufsfischer ist in der Zanderschonzeit untersagt.
  • Die neue Regeln beziehen sich auf ALLE Gewässer in Hamburg. Das betrifft somit neben der Elbe auch die Alster, Bille, Dove-Elbe und alle Seen in Hamburg.
Angeln in Hamburg: Auch das Angeln mit Kunstködern und toten Köderfischen in den strömungsberuhigten Seitenkanälen der Hamburger Innenstadt ist während der Zanderschonzeit ab sofort verboten. Foto: pb

Auch das Angeln mit Kunstködern und toten Köderfischen in den strömungsberuhigten Seitenkanälen der Hamburger Innenstadt ist während der Zanderschonzeit ab sofort verboten. Foto: pb

Angeln in Hamburg: Regelung schützt Zanderbestand

Mit dieser neuen Regelung soll die Zanderpopulation in der Tideelbe in Hamburg besser geschützt werden. Denn oftmals traf man Angler in den jetzt ausgewiesenen Bereichen mit kleinen Kunstködern an, die bei Kontrollen angaben, dass sie auf Barsch angelten. Doch gerade in diese ruhigen Bereiche ziehen sich die Zander im Winter zurück und im Frühjahr legen sie dort ihre Laichplätze an. Daher wurden auch immer wieder Zander in der Schonzeit auf die vermeintlichen Barschköder gefangen. Um den Bestand besser zu schützen, wurden nun die neuen Regelungen eingeführt. Angelverbände und Fischer begrüßen dies.

Zander-Hochburg

Die Elbe in Hamburg gilt als Zander-Hochburg. Denn die Tideelbe bietet den Stachelrittern durch das trübe Wasser und dem großen Nahrungsangebot beste Lebensbedingungen. Daher zieht es jährlich tausende Angler in die Hafenstadt, um den Räubern auf die Schuppen zu rücken. Doch der Zander ist nicht nur ein hervorragender Sportfisch, sondern er hat auch eine wichtige Funktion im Gewässer: er reguliert den Fischbestand anderer Arten, da er sie frisst. Auch die nicht einheimischen Krabben stehen bei Zandern auf der Speisekarte. Daher ist der Schutz dieses wertvollen Bestandes umso wichtiger. Mit der neuen Regelung soll also nicht der Angler in seinem Hobby eingeschränkt werden, sondern vielmehr der Schutz der Fische in der Schonzeit im Vordergrund stehen.

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