Mit einem Tagesfang von gut 20 Pfund (ca. 9,1 kg) am Finaltag und einem Gesamtgewicht von 56 Pfund über drei Wertungstage hinweg sicherte sich Matt Robertson den Gesamtsieg beim Champions Tournament am Old Hickory Lake in Tennessee. Der Hauptgewinn von 1,25 Millionen Dollar markiert ein neues Kapitel in der Geschichte des professionellen Schwarzbarsch-Angelns.
Den wahren Weltmeister ermitteln
Seit ungefähr 8 Jahren konnten sich die Top Angler in zwei Organisationen messen, der Bass Master Elite Serie und der MLF Bass Pro Tour. Und in den vergangenen Jahren standen immer neue Namen auf dem Siegertreppchen, sowohl von jüngeren Anglern als auch von alten Hasen. Doch immer blieb die Frage, wer denn nun der beste Angler der Welt wäre. Da beide Veranstalter nicht miteinander kommunizierten, musste diese Frage lange offen bleiben. Ganz sicher ist Jacob Wheeler, der Angler, der unter den MLF BPT Regeln die meisten Schwarzbarsche fing. Und er konnte auch fünf riesige Barsche bei der Elite Serie an allen vier Geltungestagen aus einem Gewässer hervorzaubern. Konnten die jungen Angler wie Trey McKinney, alten Hasen wie Wheeler oder Kevin vanDam das Wasser in einer MLF Veranstaltung reichen?
Und dann kündigte World Bass Enterprise das Champions Tournament an. Und der Veranstalter, Brian Bird, lobte eine Summe von 3,25 Millionen Dollar für ein einzelnes Wettangeln aus. Und Schwarzbarschfreunde überall auf der Welt zeigten ihr Interesse.
Höchste Preisgelder
Um sich für das Champion Tournament zu qualifizieren, fischten beide Bass Organisationen ihre jährlichen Wettangeln, wo Angler Punkte als „Angler des Jahres“ sammeln konnten. Je mehr Punkte sie sammelten, desto näher rückten sie der Teilnahme am Champions Tournament. Zum Schluss durften die Top 7-Angler gegeneinander antreten. Am Ende gewann Matt Robertson den Top-Preis von 1,25 Millionen Dollar. Auf dem 2. Platz stand Pake South mit 500.000 Dollar. Auf Platz 7 gab es 60.000 Dollar für Fisher Anaya.
Viele Bass Angler wünschen sich nun, dass die beiden Organisationen miteinander sprechen und vielleicht ein einziges Wettangeln veranstalten würden, einen „Super Bowl“ des Angelns, wo höhere Preisgelder für die individuellen Angler ausgezahlt werden. Außerdem käme man so der Antwort auf die Frage, wer der beste Angler der Welt wäre, näher

Bild: Mercury Marine
Matt Robertson präsentiert den Siegerpokal beim World Bass Champions Tournament.
Matt setzte während des World Champions Tournament einen Motor von Mercury Marine, den Power Pro mit 250 HP ein. Dieser erwies sich makellos und allen Bedingungen gewachsen.
Quelle: Outdoorlife.com






