Lachs-Wahnsinn auf dem Lake Michigan

Christoph Hagg drillte auf dem Lake Michigan einige stramme Königslachse. privat

Christoph Hagg aus Österreich berichtet von einer Angeltour in Wisconsin
(USA). Mit seinem amerikanischen Kollegen David Lex (Ohio) ließ er sich auf dem Lake
Michigan bei einer Schlepptour zu prächtigen Königslachsen führen.

Als Guide Mike morgens um 4 Uhr den Motor seiner 38 Fuß langen „Bertram“ startete, lag bei etwa 12 Grad noch Nebel über der Marina in Sturgeon Bay. In den folgenden Stunden klarte das Wetter nach Sonnenaufgang auf und die Temperaturen stiegen bis 30 Grad. Da das Boot über eine erstklassige Schleppausrüstung verfügt, mussten die beiden Angler nur winddichte und wärmende Kleidung für die Morgenstunden sowie Mützen, Sonnenbrillen, Sonnenschutzmittel und natürlich eine Kamera mitnehmen. Nach nur fünf Minuten Fahrtzeit kam die Truppe am „Bank Reef“ des Lake Michigan an und brachte die Schleppruten aus. Am Reef angekommen, zeigte das Echolot einen deutlichen Abfall der Wassertiefe von 70 auf bis zu 200 Fuß. Die Freiwassersignale zeigten Fischaktivität in Tiefen von 80 bis 120 Fuß. Schon während des Ausbringens der ersten Downriggerruten gab es einen heftigen Biss. Ein Königslachs von etwa 10 Pfund war der Beginn von zweieinhalb Stunden heißen Lachsdrills. Spätestens jetzt wurde den beiden Gastanglern klar, warum „Captain Mike“ eine Fanggarantie gegeben hatte. Die Bisse kamen jetzt im 15-Minutentakt. Bis 6.30 Uhr hatten die Angler bereits zehn Königslachse mit Längen bis zu 90 Zentimeter und 20 Pfund Gewicht gefangen. Drills bis die Arme schmerzen „Die Drills der „Kings“ aus 40 bis 50 Metern Tiefe waren mit ordentlicher Arbeit verbunden. Mein amerikanischer Fischerkollege Dave und ich wechselten uns bei jedem Biss ab, und das war zur Erholung auch notwendig“, berichtet Christoph Hagg. Die Königslachse zwischen 16 und 20 Pfund erwiesen sich als starke und ausdauernde Kämpfer. Sie zogen nach dem Biss ordentlich Schnur von der Multirolle. Die Drills dauerten etwa 15 Minuten. „Nach den Schmerzen im linken Arm waren es gefühlte 30 Minuten“, sagt Christoph Hagg. Nach Sonnenaufgang flaute die Beißlaune der Lachse ab, so dass bis zum Ende der Tour nur noch drei Bisse zu verzeichnen waren. Da auf dem Lake Michigan das „Catch and Release“ verboten ist, mussten die Angler ihre Fische mitnehmen. Um 10.30 Uhr war die Truppe zurück in Sturgeon Bay, wo der Fang filettiert und zur Fischräucherei gebracht wurde.

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