Am Angeltag befanden sich drei Generationen im Aluboot auf dem Ohio River: Tyler Harmon, sein Sohn Walker und Tylers Vater Rodney. Die drei hatten sich eine strömungsarme Zone ausgesucht und angelten mit vier Welsruten, deren Haken mit kleinen Döbeln bestückt waren.
„ Wir waren noch nicht lange auf dem Wasser, als eine Rutenspitze einen Biss signalisierte. Nach dem Anhieb spürte ich sofort, dass ein großer Fisch am Haken hing. Eigentlich hätte ich einen kleineren Fisch bevorzugt, denn ich wollte Walker zeigen, wie Angeln funktioniert“, berichtet Tyler. Er drillte den großen Wels rund 20 Minuten, wobei er immer darauf achten musste, dass der Fisch nicht in Unterwasserhindernisse oder das Ankerseil schwamm.
Angst vor dem „Hai“
„Dann kam der Wels an die Oberfläche und Tyler bekam Angst, weil der befürchtete, dass ich einen Hai am Haken hatte“.
Die Landung verlief problemlos. Mit Rodneys Hilfe wurde der Wels gekeschert.
„Wir schauten uns nur den riesigen Körper des Welses an, bis mit klar wurde, dass der Fisch ein eventueller neuer Staatsrekord sein könnte. Wir wogen den Fisch an der Waage, die ich dabei hatte, aber um ihn anerkennen zu lassen, brauchte ich ein geeichte Waage. Also ging es zurück zur Bootsslippe, wo wir den Wels im Live-Well transportierten. Dann rief Tyler einen Freund an, der einen Angelladen besaß. Im Angelladen kam der Wels in einen belüftetes Becken.
Von den Behörden bestätigt
Damit wurde der Fisch als neuer Blue Catfish-Rekord beim Catch & Release im US-Bundesstaates West Virginia anerkannt. Weil der Angelshop direkt an den Ohio-River grenzt, wurde der Wels nach der Begutachtung durch die Behörden zurückgesetzt.

Bild: Facebook Tyler Harmon
Nach dem Wiegen und Vermessen wurde der Wels zurückgesetzt.
Quelle: www.outdoorlife.com






