Während das Stehen auf den Brettern ziemlich wackelig ist, liegen sie erstaunlich stabil auf dem Wasser, wenn man auf ihnen sitzt oder kniet. Lutz und Linas Anklam hatten ihre SUPs deshalb mit im Urlaub an einem 350 ha großen See im schwedischen Småland. Ruhig in den Wäldern der Region gelegen, mit vielen Buchten, Scharkanten und großen Krautflächen war er ideal, um dort vom SUP aus zu angeln!
Mit den Brettern konnten sie sich lautlos fortbewegen und regelrecht an die Fische heranschleichen. Logisch, dass da der Erfolg nicht ausblieb. Lutz und Linas sind daher einer Meinung: Angeln vom Stand-Up-Padde-Board ist einfach SUPer! Und ganz nebenbei passen die leichten Bretter auf jeden Dachgepäckträger.
Start auf dem SUP – Los geht’s zum Angeln!

Bild: Lutz und Linas Anklam
Linas (links) und Lutz haben ihre SUPs aufgetakelt und fahren los. Die Sitzhaltung ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber so sitzt man am bequemsten und sichersten.
Nur das Nötigste an Ausrüstung dabei

Bild: Lutz und Linas Anklam
Der Platz auf dem SUP ist naturgemäß beschränkt. Daher nimmt man nur das Nötigste mit: ein paar Köder und zwei Spinnruten. Und eine Kühlbox mit Verpflegung passt auch noch drauf.

Bild: Lutz und Linas Anklam
Ein paar kleine Gummiköder und Spinner – mehr Köder braucht man zum Barschangeln in einem schwedischen See nicht.

Bild: Lutz und Linas Anklam
Hat Petrus sich ein kleines Späßchen erlaubt? Hier hat er Linas als ersten Fisch ein Rotauge Schwanz voran an den Spinner gehängt …
Keschern gelingt auch beim Angeln vom SUP

Bild: Lutz und Linas Anklam
Nur wenig später kann Linas seinen ersten Barsch einnetzen.

Bild: Lutz und Linas Anklam
Ein 30+-Fisch. Das ist doch ein schöner Anfang!

Bild: Lutz und Linas Anklam
Linas hat gut vorgelegt, da muss Lutz mal ein wenig Gas geben. Konzentriert fischt er eine kleine Seerosenkolonie ab.

Bild: Lutz und Linas Anklam
Na bitte, klappt doch! Dieser Barsch schnappte nach einem Gummiköder.
Krumme Rute auf dem SUP

Bild: Lutz und Linas Anklam
Plötzlich wird die Rute von Lutz richtig krumm. Das muss ein Hecht sein, der sich da den Spinner geschnappt hat!

Bild: Lutz und Linas Anklam
Um den Hecht sicher mit der Hand landen zu können, fährt Lutz zum Ufer und steigt vom SUP. Der Haken sitzt ganz weit vorne.

Bild: Lutz und Linas Anklam
Da der schwedische See als hechtverseucht gilt, muss auch beim Barschangeln immer ein Stahlvorfach montiert werden. Hier hat ein Mini-Hecht den Spinner genommen.
Das Abendessen ist gesichert!

Bild: Lutz und Linas Anklam
Zum Abendessen gibt es Filets von frisch geangelten Barschen. Dazu vielleicht ein paar Pfifferlinge aus den Wäldern – das ist ein Abendessen, das kein Sterne-Restaurant bieten kann!
Cooler Sitz: Entspannt angeln vom Stand Up Paddle Board

Bild: Lutz und Linas Anklam
Beim Angeln vom SUP sitzt man lange.
Auf Dauer ist das Sitzen auf einem SUP nicht wirklich bequem. Viele bekommen Rückenschmerzen. Und kniend spürt man irgendwann die Knie. Viel gemütlicher sind Klappsitze mit Rückenlehne, die sich teilweise sogar aufblasen und einfach auf dem Board festschnallen lassen. So kann man ganz gemütlich von einer Angelstelle zur nächsten paddeln. Und bei mehrstündigem Angeln sind dann höchstens die vielen Drills ermüdend.
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