Wedge Tails

Vor anderthalb Jahren holte Jürgen Haese bei einer gemeinsamen Boddentour einen seltsamen Gummiköder aus seiner Box. Mein Interesse war natürlich sofort geweckt.

Der Wedge Tail sieht völlig anders als die anderen Shads. Der Schwanz ist nicht wie sonst eine Schaufel, sondern eine hammerförmige Verdickung. Die Aktion ist daher auch völlig neuartig und auf den ersten Blick recht unspektakulär. Optisch sieht man nur einen kleinen Ausschlag des Schwanzes, in der Rutenspitze sind die Vibrationen aber deutlich zu spüren. Da weniger aber oft mehr ist, waren meine Erwartungen recht groß. Ich teste den Wedge Tail seit dem und möchte diese Ergänzung meiner Köderbox nicht missen. Ob Zander, Hecht, Barsch oder Wels, zahlreiche Fische konnte ich mit ihm überlisten. Die Farbpalette ist überwältigend und man findet für jede Situation den richtigen Köder. Der Gummi ist sehr widerstandsfähig und hält auch den Hechtzähnen lange stand. Die Vibrationen des Hammerschwanzes sprechen besonders die Seitenlinienorgane der Fische an. Das macht den Wedge Tail zu einem interessanten Köder im trüben Wasser, besonders beim Zanderangeln. Ein Modell heißt auch „Zander Spezial“, dies ist in vielen fängigen Farben zu bekommen und ist im Schwanzteil etwas dünner gearbeitet. Somit arbeitet der Hammerschwanz auch schon bei wenig Zug und man kann den Köder fast auf der Stelle führen. Ich denke, somit ist der Köder auch gut beim Vertikalangeln einzusetzen. Das 18cm Modell ist eher was für den Hecht, obwohl ein guter Zander davor bestimmt keine Angst haben dürfte. Am besten habe ich übrigens mit dem Wedge Tail gefangen wenn ich den Köder flach über den Boden geführt habe. Dazu war am besten die „Rollenmethode“ geeignet, wo ich den Köder nur über die Rolle führe. Auch mit leichten Köpfen über dem Kraut konnte ich gut fangen. Wichtig ist dabei, zu beachten, dass man generell weniger Blei braucht als mit herkömmlichen Gummis. Die bremsende Wirkung des Schaufelschwanzes ist kaum vorhanden. Besonders in Kombination mit einem Bananenkopf ist der Wedge Tail gut zu führen. An sonnigen Tagen haben die Fische am besten auf die Farben Pearl Pepper Chartreuse und auf Blue Pearl Chrome reagiert. An trüben Tagen und bei braunem Wasser fingen die Sardine und der Chartreuse Red gut. Pink Diamond und die Schockfarben sind besonders auf unwillige Fische unbedingt mal zu versuchen. Abschließend kann ich sagen, dass der Wedge Tail eine sinnvolle Ergänzung für jeden Gummiangler ist, er kann die anderen Gummis aber nicht in allen Bereichen ersetzen. Bericht von Mathias Fuhrmann www.bodden-angeln.de 12. November 2004 17:02 Uhr (CET)


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