Mondfisch auf Nordseeinsel Ameland gestrandet

Ein Mondfisch (Mola Mola) wurde auf der niederländischen Nordseeinsel Ameland angetrieben. Das Tier verstarb noch am Strand.

Auf der niederländischen Nordseeinsel Ameland wurde ein Mondfisch angespült. Foto: RTZ & Dierenambulance Ameland via Facebook

Bild: RTZ & Dierenambulance Ameland via Facebook

Auf der niederländischen Nordseeinsel Ameland wurde ein Mondfisch angespült.

Wie das niederländische Nachrichtenportal NL Times berichtete, wurde am 14. Dezember ein massiver Mondfisch am Strand der niederländischen Nordseeinsel Ameland angespült. Die herbeigerufenen Helfer des Seetier-Rettungsdienstes (RTZ) und der „Animal Ambulance Ameland“ kamen leider zu spät. Der Mondfisch konnte nur noch tot geborgen werden.

Auf Ameland gestrandet: Der größte Mondfisch seit über 100 Jahren

Der Mondfisch war zwei Meter lang und 1,84 Meter breit, damit also fast tellerförmig – wie für diese Fischart üblich. Es war das größte Exemplar, das im letzten Jahrhundert in den Niederlanden angespült wurde. Ein größerer Fisch von mehr als zwei Metern Länge und Breite wurde am 13. Dezember 1889 an der Küste angespült. Fast auf den Tag genau ist das 132 Jahre her.

Die Seetier-Retter brachten den Fisch zum Naturkundemuseum, dem Naturalis-Park in Leiden, wo Forscher ihn wiegen und vermessen werden. Dort können Besucher auch das größere Exemplar von 1889 bestaunen.

Mondfische sind die schwersten Knochenfische der Welt

Der Mondfisch gehört zu den größten und schwersten Knochenfischen überhaupt. Daher trägt er auch den lateinischen Namen Mola mola, was soviel wie „Mühlstein“ bedeutet. Ein ausgewachsener Mondfisch kann eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen. Das maximale Gewicht beträgt etwa 2300 Kilogramm – und stellt damit so manchen Mühlstein wahrscheinlich in den Schatten. Mondfische sind friedliche Meeresbewohner, die im Freiwasser der warmen Ozeane schwimmen und sich von Kleinstlebewesen ernähren. Im Herbst gelangen sie gelegentlich auch in die Nordsee vor Deutschland und den Niederlanden. Auch schwimmt er bis ins Kattegat, kurz vor der Ostsee.

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Erst kürzlich wurde ein Mondfisch der Gattung Mola alexandrini vor der afrikanischen Küste gesichtet. Er verfing sich in einem Fischernetz, die herbeigerufenen Forscher und Retter mussten ihn mit einem Kran zurück ins Wasser setzen. Dieses Exemplar war 3,2 Meter hoch, sein Gewicht nahmen die Helfer jedoch nicht auf. Der Fisch überlebte den Zwischenfall und schwamm davon.


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