Freizeitfischer dürfen in Frankreich nur noch 5 Makrelen pro Angler und Tag entnehmen. Hintergrund für diese Entscheidung ist der drastische Rückgang der Mini-Thune entlang der französischen Küste. Berufsfischern wurden die Fangquoten bereits um 70 % gekürzt. Catherine Chaband, französische Ministerin für Meer und Fischerei, spricht beim eingeführten Baglimit von „Solidarität“ der Freizeitfischer. Jeder müsste seinen Beitrag leisten, damit die Bestände wieder ansteigen.
Nach Schätzungen wurden entlang der Küste von Anglern etwa 100 t Makrelen pro Jahr gefangen. Im Hinblick auf die Fangquote von Berufsfischern 2025 mit 16.000 t entspricht die Entnahme von Freizeitfischern etwa 0,65 %. Mit unter 1 % würden sie die Bestände von Makrelen entlang der Küste nicht gefährden, so der französische Anglerverband in einer öffentlichen Erklärung.
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