Meerforellenfischen in der Flensburger Förde

Haben Sie schon einmal beim dritten Wurf eine Meerforelle gefangen? Den an der Küste wohnenden Spinnfischern mag dieses Erlebnis wohl im Laufe der Jahre schon das ein oder andere Mal widerfahren sein;mir als nur im Urlaub auf Meerforellen Fischender ist so etwas bislang noch nicht passiert. Bis jetzt!

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Anfang November hatte ich mich auf den Weg an die Küste gemacht. Ich wollte ein für mich völlig neues Meerforellenrevier erkunden. Meine Wahl fiel auf die Flensburger Förde, die in Insiderkreisen einen sehr guten Ruf als Angelgewässer genießt. Die Flensburger Förde ist ein etwa 40 Km langer Einschnitt der westlichen Ostsee in das schleswig-holsteinische Gebiet. Vom Buchtanfang in Flensburg bis Holnis spricht man von der Innenförde, ab Holnis bis zur Huk von der Außenförde. Daran schließen sich die vorgelagerten Buchten von Sønderborg (Dänemark) und Gelting an. Die Förde weist keinen Tidenhub auf, wobei der Wasserspiegel dennoch windabhängig steigen oder sinken kann. Insgesamt gesehen stellt die Flensburger Förde ein großes und abwechslungsreiches Gebiet dar, da kaum eine Angelstelle der anderen gleicht. Am Anreisetag hatte ich bis Sonnenuntergang noch rund zwei Stunden Zeit, um die ersten Gehversuche zu wagen. Meine Wahl fiel auf die Huk. Hierbei handelt es sich um ein weit in die Ostsee hineinragendes Steinriff, das direkt vor der Haustür meiner Ferienwohnung liegt. Am Wasser angekommen, entschied ich mich angesichts des klaren Wassers für einen nicht zu auffälligen Wobbler in Grün-Silber. Die Ostsee lag spiegelglatt vor mir, kein Windhauch regte sich. Gedanklich noch gar nicht auf Fischkontakt eingestellt, krümmte sich doch tatsächlich beim dritten Wurf meine Spinnrute. Der Anbiss erfolgte ziemlich nah unter der Rutenspitze. Nach kurzem und spritzigem Drill konnte ich bald darauf einen schönen Grönländer von 42 cm landen. Das war ein Anfang! Ein paar Würfe später erhielt ich noch einen Anfasser, den ich aber nicht verwerten konnte. Bis zum Sonnenuntergang tat sich dann nichts mehr, was ich jedoch leicht verschmerzen konnte.

Der nächste Morgen sollte ein Highlight bringen, wenn auch nicht an meiner Rute. Früh morgens betrat ich das gestrige Angelgebiet und treffe dabei einen Meerforellenangler. Nach kurzem Plausch stellt sich heraus, dass Thomas Zier, so sein Name, für das Gebiet der Flensburger Förde Guidingfür das Meerforellenfischen anbietet. Von seinen Qualitäten konnte ich mich schnell überzeugen, da sich nach ein paar Minuten gemeinsamer Fischerei seine Rute mächtig verneigte. Nach einem heftigen und intensiv geführten Drill landete schließlich eine Meerforelle von 70 cm und 5 Kg in seinem Kescher. Leider war der Rogner bereits angefärbt, so dass dieser herrliche Prachtfisch wieder schonend zurückgesetzt wurde. Hoffentlich sorgt dieser Fisch für reichlich Meerforellennachwuchs. Zum Ausgleich konnte ich an diesem Morgen zwei blitzblanke Grönländer fangen, die natürlich nicht mit den Ausmaßen der Großen konkurrieren konnten, aber dafür abends in der Küche eine tolle Figur abgaben. Diese prächtige Meerforelle von 5 Kg wurde schonend zurückgesetzt Nach diesem gemeinsamen Erlebnis und schnell geschlossener Freundschaft sind wir die nächsten Tage noch öfters zusammen zum Fischen gegangen. Angelziele waren neben der Huk noch Norgaardholz, Falshöft und die Region um Glücksburg.
Norgaardholz zeichnet sich durch einen weitläufigen Strand mit einer vorgelagerten Sandbank aus. Hier sind sehr weite Würfe erforderlich, weswegen die dort vorgelagerte Sandbank am besten durchwatet werden sollte. Falshöft ist ebenfalls ein weitläufiger, flacher Strand, der im Norden von einem Naturschutzgebiet, der Birk begrenzt wird. Besonders hier können Freunde des Wanderangelns auf ihre Kosten kommen. In Glücksburg fischte ich im Quellental. Dieser Ort liegt gut windgeschützt und sollte besonders bei starken Ost- und Nordwinden aufgesucht werden. Hier verliert sich der Eindruck eines typischen Meerforellenstrandes, da das Ufer von Wald umgeben ist. Landschaftlich eine schöne Abwechslung! Norgaardholz, mit vorgelagerter Sandbank Bis auf einen Tag, an dem Wettergott nicht mitspielte, konnte ich überall mindestens eine Meerforelle fangen, auch wenn der gesuchte silberblanke Traumfisch nicht dabei war. Aber genau das macht auch den Reiz des Meerforellenangelns aus, da man sich sicher ist, dass eines Tages die „ganz Große“ kommen wird.

Alle Fische ließen sich übrigens von Wobblern verführen, wobei insbesondere der Salty, der Spöket und Gladsax durch ihre Fängigkeit überzeugen konnten. Auf das klassische Blech gab es übrigens keinen Biß. Für flache Gebiete bzw. Steinriffe sollten nicht zu schwere Ködergewichte verwendet werden, da sonst nur Krautbisse drohen. Bewährt haben sich die klassischen Spinnruten um 3 Meter Länge mit einem Wurfgewicht von ca. 10-30 Gramm, wobei für die leichtere Fischerei mit kleineren Wobblern auch durchaus eine Rute von 5-25 Gramm Wurfgewicht genügen kann. Die Verwendung von monofiler bzw. geflochtener Schnur wurde bereits mehrfach kontrovers diskutiert und ist Ansichtssache. Ich persönlich fische ausschließlich eine Fireline 0,12 in Kombination mit einer nicht zu harten Rute. Nach diesem viel versprechendem Auftaktbesuch steht für mich fest, dass im Frühjahr ein Anschlussbesuch erfolgen wird. Dann werde ich auch weitere Angelstellen austesten, die ich jetzt aufgrund der Nähe zu den Einmündungsgebieten der Laichauen gar nicht aufgesucht habe.

Wer übrigens auch etwas von der Umgebung sehen möchte, dem sei ein Besuch der charmanten Städte Flensburg, Glücksburg und Kappeln empfohlen. Wer eine Angeltour auf Meerforellen an die Flensburger Förde unternehmen möchte, der sollte sich mit Thomas Zier von CONCEPT ANGELREISEN in Verbindung setzen. Bei ihm gibt es erstklassiges Guiding und interessante Informationen und Tipps zum Thema Meerforellenfischen. Von der Qualität der Ferienhäuser kann man sich unter www.meerforellenkueste.deüberzeugen. Über die Meerforellenhotline: 04632-876621 gibt es brandaktuelle Informationen von der Förde und natürlich kostenlose Beratung. Die ganz heißen Plätze, so verspricht Thomas Zier von CONCEPT ANGELREISEN, bleiben seinen Gästen vorbehalten. Hier angeln sonst nur die Einheimischen! Rolf Sternke aus Rheinbreitbach

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