1. Den Fischen die Scheu nehmen
Wer es auf Rotfedern abgesehen hat, muss den Fischen die Scheu nehmen. Viele Angler befischen die Rotfedern mit Maden und schießen diese mit der Futterschleuder ein. Allerdings werfen sie sofort ihren Köder aus, sobald sich die ersten Bewegungen der Fische an der Oberfläche zeigen. Das ist allerdings ein Fehler. Wer jetzt stetig weiter füttert, steigert den Futterneid der Fische bis zum Äußersten. Wenn du gleich eine Rotfeder fängst, hast du vielleicht die Chance auf ein oder zwei Fische, doch dann zerstreut sich der Schwarm durch die Bewegungen des gehakten Fisches im Drill. Weitere Bisse bleiben aus. Wer jedoch ständig weiterfüttert, kann die Rotfedern am Platz halten.

Bild: E. Hartwich
Mit Maiskörnern kann man ebenfalls Futterneid unter den Fischen erzeugen.
2. Mit Brot an der Oberfläche
Ein Top-Köder an der Oberfläche ist Brot. Damit man dieses weiter werfen kann, schalte ich einen schwimmenden Sbirulino dem ca. 1,50 Meter langen Vorfach vor. Als Köder nehme ich gerne Toastbrot mit einer festen Kruste. Dabei wird der Haken zweimal durch ein daumengroßes Stück Kruste gezogen. Beim Auswerfen wird der Wurf leicht abgestoppt, damit die Kruste dem Sbirulino vorausfliegt.
3. Fake Baits nicht vergessen
In vielen Gewässern gibt es viele kleine Rotfedern und nur wenige große Exemplare. Hier fischst du am besten mit Fake Baits aus Kunststoff, der von den kleinen Rotfedern nicht gefressen wird, während die großen ein hartes Maiskorn aus Kunststoff ohne Probleme bewältigen.

Bild: A. Pawlitzki
Kunstmais ist auf große Rotfedern ein Top Köder.
4. Mit Kunst auf Goldstücke
Wer mit kleinen Poppern auf Barsche angelt, wird oft die Erfahrung gemacht haben, dass auch Rotfedern einen Mini-Popper mögen. Vielleicht ist es ein kleiner Käfer, den die Fische in dem Köder sehen. Gleiches gilt auch für kleinste Creature Baits am Jig.

Bild: A. Pawlitzki
Rotfeder am Creature Bait
5. Probier´s mal mit Fliege
Auch mit der Fliegenrute lassen sich Rotfedern fangen. Wer einen Schwarm Rotfedern ausgemacht hat, kann die Fische mit einer Trockenfliege oder einer Käferimitation fangen. Die beste Zeit zum Angeln mit der Trockenfliege ist die frühe Abenddämmerung, wenn die Fische ohnehin Mückenlarven von der Oberfläche schlürfen.






