Große Auswahl an fängigem Futter
Fertige Lockfutter gibt es in unzähligen Geschmacksrichtungen fertig zu kaufen. Aber damit das Futter im Wasser auch seine maximale Wirkung erzeugt, muss man das Futter richtig zubereiten. Und das beginnt mit dem Anfeuchten. Nachdem das Trockenfutter aus der Tüte in den Eimer geschüttet wurde, darf nur ganz vorsichtig das Wasser hinzugegeben werden. Oft wird der Fehler gemacht, dass der Futtereimer schräg ins Gewässer gehalten wird, so dass Wasser einlaufen kann. Dabei kann es ganz leicht passieren, dass versehentlich etwas zu viel Wasser einschwappt. Das Ergebnis ist dann ein weicher und unbrauchbarer Brei, der sich nicht mehr zu Kugeln formen lässt.
Das Futter vorsichtig anfeuchten
Ein zu nasses Futter ließe sich dann nur noch retten, indem man so viel weiteres Trockenfutter hinzugibt, bis das Futter wieder die richtige Konsistenz bekommt. Deshalb ist es wichtig, dass man das Wasser beim Zubereiten immer aus einem kleinen Gefäß oder aus einer Flasche heraus vorsichtig ins Futter gießt. Man beginnt mit etwas Wasser, verrührt es mit dem Futter und beobachtet dann, wie sich die Konsistenz langsam verändert. Das macht man so oft, bis das Futter die perfekte Feuchtigkeit hat, so dass sich mit einem Händedruck feste Futterkugeln daraus formen lassen.
Das Futter ziehen lassen
Wenn das Futter nach dem Zubereiten die richtige Konsistenz hat, sollte man es immer ein paar Minuten ziehen lassen. Es trocknet nämlich noch etwas nach, so dass es nachgefeuchtet werden muss. Wenn das Futter mit den Händen angerührt wurde, sieht es zwar schon perfekt aus und kann theoretisch auch schon zu Kugeln geformt und verfüttert werden. Es ist dann aber noch sehr grobkörnig und kann auch noch einige dicke Klumpen enthalten. Das ist nicht so optimal, weil sich die Futterkugeln im Wasser dann nicht perfekt auflösen. Die groben Stücke könnten von den Fischen leicht gefressen werden, so dass das Futter nicht nur lockt, sondern auch sättigt. Und das soll möglichst vermieden werden.
Das Futter sieben
Damit das Futter im Wasser sofort in seine mehligen Einzelteile zerfällt und eine optimale Duftwolke erzeugt, muss es beim Zubereiten gesiebt werden. Dafür gibt es Futtersiebe mit unterschiedlichen Maschenweiten, durch die das Futter dann mit der Hand gerieben wird. Dadurch bekommt es die perfekte Fluffigkeit, damit es sich mit nur einem Händedruck zu werfbaren Kugeln drücken lässt, die dann aber sofort zerfallen, sobald sie den Gewässergrund erreichen.
Schnelles Zubereiten mit einem Akku-Rührer
Den gleichen Effekt wird erzielt, wenn man beim Zubereiten von Futter einen Akku-Schrauber mit Rühraufsatz verwendet. Das Quirlen geht deutlich schneller und ist natürlich auch bequemer. Aber einen Akku-Rührer haben meist nur „Vollzeit-Stipper“ dabei. Da das Futter auch nach dem Quirlen oder Sieben noch etwas nachtrocknen kann, solle man es bei Bedarf immer nochmal etwas nachfeuchten. Ein Wassergefäß mit kleinen Öffnungen oder eine Sprühflasche sind dafür optimal. Das alles sind zugegebenermaßen nur Feinheiten. Aber jeder, der sein Futter einmal so angerührt und an den besseren Fängen auch gemerkt hat, dass es wirkt, bereitet sein Futter nur noch so zu!

Bild: AW
Das Trockenfutter wird am besten aus einer Flasche oder einem anderen Gefäß heraus vorsichtig mit Wasser vermischt.

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Wenn ein Futter nach dem Anfeuchten die richtige Konsistenz hat, sollte es durch ein Sieb gerieben werden, damit es schön fluffig wird.

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Mit einem Akkuschrauber mit Rühraufsatz lässt sich das Futter deutlich schneller und bequemer durchquirlen. Dabei kann man auch noch etwas nachfeuchten.

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Ein perfekt gequirltes Futter ist so feinkörnig, dass es im Wasser sofort zerfällt ein Duftwölken erzeugt.






