Nach Veto der Umweltbehörde: Bristol Bay in Alaska gerettet

Die Bristol Bay in Alaska ist eines der weltbesten Lachsgebiete – und das wird sie auch bleiben. Ein geplantes Minen-Projekt wurde zurückgewiesen.

Die Flüsse der Bristol Bay sind noch völlig naturbelassen. Das soll auch so bleiben. Foto: Wild Salmon Center / R. Peterson

Bild: Wild Salmon Center / R. Peterson

Die Flüsse der Bristol Bay sind noch völlig naturbelassen. Das soll auch so bleiben.

Die ganze Angelwelt in den USA freut sich, dass die Bristol Bay in Alaska von einem Erzminen-Projekt verschont bleibt. Die Bucht gilt als eines der weltbesten Lachsgebiete. Naturschützer und Angler haben 20 Jahre lang für ihren Erhalt gekämpft.

Die US Environmental Protection Agency (EPA) hatte alle Vorschläge der Pebble Mine-Gesellschaft zurückgewiesen, in der Bristol Bay und ihren Seitenflüssen Gold und Kupfer abzubauen. Auch neue Vorschläge und Pläne der Minengesellschaft wurden abgewiesen. Grund dafür ist der sogenannte „Clear Water Act“ (CWA), der die naturbelassenen Gewässer der Staaten schützen soll. Die Passage, auf die sich die EPA beruft, verbietet das Einlassen von Abwässern in die Flüsse der Bristol Bay.

Naturschutz hat an der Bristol Bay Priorität

In den 50 Jahren, seit dem der CWA in Kraft ist, hat die EPA ihre Autorität nur sehr spärlich eingesetzt. „Nur dreimal in den letzten 30 Jahren hat die EPA ihr Veto eingelegt“, erklärt Michael Regan, der EPA-Administrator, „und dass wir dieses Mal unser Veto eingelegt haben, liegt an der wahrhaft einzigartigen Natur in der Bristol Bay, die es zu erhalten gilt.“ Die Mine hätte 2.000 Hektar Marschland und andere vom Staat geschützte Gewässer zerstört.

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„Heute ist ein Tag zum Feiern“

Scott Hed, der Vorsitzende der „Sportman’s Alliance of Alaska“, hat die letzten 20 Jahre unermüdlich daran gearbeitet, den Druck gegen die Minenpläne hochzuhalten. Er freut sich: „Heute ist ein Tag zum Feiern. Es hat allerdings sehr lange gedauert. Die Bedrohung von Bristol Bay ist vorbei. Der CWA ist eine sehr dauerhaftes Stück an Rechtsprechung, und wurde bislang nie abgeschmettert. Mein Dank gilt auch der EPA und der Biden-Administration, die sich dafür eingesetzt haben, dass die Bristol Bay für Naturfreunde erhalten bleibt. Doch ohne die „American Fly Fishing Trade Association (AFFTA)“, die „American Sportfishing Association (ASA)”, indigene Stämme vor Ort und verschieden Angelgerätehersteller wäre das nicht möglich gewesen.“

Es ist nicht die einzige Nachricht aus Alaska, die Naturschützer und Lachsangler in dieser Woche feiern lässt. Neben der Bristol Bay war auch das Schicksal des Tongass National Forest lange ungewiss, nachdem die Trump-Regierung im Jahr 2019 beschlossen hatte, Teile des riesigen Waldgebiets im Südosten Alaskas für die Industrie zu roden. Diesen Beschluss machten die Demokraten und Präsident Joe Biden nun jedoch rückgängig, sodass der Wald, der viele produktive Lachsflüsse umfasst, weiterhin unter Naturschutz steht.

Quelle: Wild Salmon Center

 


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