Fliegenfischen am Wilden Kaiser in Tirol

Wer beim Fliegenfischen am Wilden Kaiser echte Wildfische in traumhafter Bergkulisse erleben und anschließend regionale Spitzenküche genießen möchte, findet beim Stanglwirt eine außergewöhnliche Kombination. Sepp Prantler hat die Reither und die Kitzbüheler Ache befischt und stellt das anspruchsvolle Salmonidenrevier in Tirol vor.

Wilder Kaiser Tirol

Bild: Sepp Prantler

Schöne Gewässer, schickes Alpenpanorama im Hintergrund und ein tolles Rundumprogramm machen den Stanglwirt zum perfekten Reiseziel.

Fliegenfischen am Wilden Kaiser in der Reither Ache

An der Reither Ache, oberhalb des Zusammenflusses mit der Kitzbüheler Ache, treffe ich mich mit Heinz Lubach, Aufsichtsfischer und Guide der Stanglwirt-Gewässer. Trotz strahlenden Sonnenscheins sind die Temperaturen für diese Jahreszeit noch recht niedrig. Das Wasser steht tief, ist durch den Einfluss von Schneewasser aber nicht vollkommen klar.

Wir steigen in die Ache. Während ich noch die Fliegenschnur durch die Ringe ziehe und meine Fliege anknüpfe, fängt Heinz bereits die ersten Fische oberhalb von mir: drei Regenbogenforellen mittlerer Größe. Er kennt diese Gewässer seit seiner Jugend und weiß genau, wo die Fische stehen und wie er sie anwerfen muss. Ich dagegen muss mich zunächst auf die Verhältnisse einstellen. Meine ersten Würfe bleiben erfolglos. Doch mit den Tipps von Heinz finde ich mich langsam besser zurecht. „In dem Zug da vorne stehen immer gute Äschen, direkt in der Hauptströmung“, flüstert er mir zu.

Ich betrachte die Stelle genauer. Auf der rechten Seite drückt eine Gesteinsformation das Wasser zur Mitte, wo eine stärkere Strömung entsteht. Zum linken Ufer hin hat das Hochwasser einen tieferen, nur schwach durchströmten Pool geformt – ein idealer Standplatz für Äschen.

In geduckter Haltung und mit vorsichtigen Bewegungen versuche ich, eine gute Position einzunehmen, ohne die Fische zu beunruhigen. Mein erster Wurf landet etwas zu weit rechts. Ich lasse die Fliege durchtreiben und hebe die Schnur erst im Flachwasser ab. Der zweite Wurf passt: Die Fliege treibt am Rand der Hauptströmung entlang, dicht am ruhigeren Wasser. Eine Äsche nimmt.

Sofort nutzt sie die Strömung. Es gelingt mir, den Fisch in das ruhigere Wasser zu dirigieren, wo Heinz ihn keschert. Die Äsche misst knapp 40 Zentimeter – ein ausgesprochen guter Fisch und mein erster Fang des Tages.

Wildfische statt regelmäßiger Besatzmaßnahmen

Äschen und Regenbogenforellen werden in den Stanglwirt-Gewässern nicht besetzt. Es handelt sich um Wildfische, deren Bestände sich vollständig natürlich reproduzieren. Auch die Eigenreproduktion der Bachforellen funktioniert gut.

Lediglich in sehr geringem Umfang werden noch Bachforellen abgestreift und die daraus gewonnenen Brütlinge in kleine Seitenbäche ausgebracht. Langfristig soll jedoch vollständig auf Besatz verzichtet werden.

Die beiden Hauptgewässer des Reviers sind die Reither und die Kitzbüheler Ache. Gemeinsam umfassen sie eine befischbare Strecke von rund 14 Kilometern. Hinzu kommen zahlreiche Seitenbäche. Insgesamt stehen damit etwa 40 Kilometer Salmonidengewässer zur Verfügung.

Ein wesentlicher Vorteil: Die Strecken sind frei von Kraftwerken und deshalb auch nicht von Schwellbetrieb betroffen. Das schafft gute Bedingungen für die natürliche Reproduktion der Fischbestände.

Regenbogenforelle Wilder Kaiser

Regenbogenforellen werden nicht besetzt – dieser schöne Fisch ist ein echter Wildfisch.

Auch andere Gewässerbesitzer und Bewirtschafter im Bezirk Kitzbühel verfolgen vergleichbare Ziele. Die Revierverantwortlichen arbeiten zusammen und stimmen sich bei der Bewirtschaftung der Gewässer ab.

Wie Wildfische mit dem Fischotter umgehen

Als vor einigen Jahren erstmals Fischotter im Revier auftraten, wurde zunächst darüber diskutiert, wieder fangfähige Fische einzusetzen. Einige Bewirtschafter befürchteten, dass andernfalls kaum noch Fische zu fangen wären.

Die Verantwortlichen der Stanglwirt-Gewässer entschieden sich dennoch gegen einen solchen Besatz. Ihre Überlegung: Regelmäßig eingesetzte Fische könnten mit dem Prädationsdruck schlechter umgehen als standorttreue Wildfische.

Anfangs war tatsächlich ein spürbarer Rückgang der Fischbestände zu beobachten. Auch an größeren Fischen wurden Bissspuren entdeckt. Inzwischen habe sich der Bestand jedoch wieder normalisiert, berichtet Heinz. Zudem seien kaum noch Otterbissspuren an größeren Fischen zu sehen. Seine Vermutung: Die Wildfische haben gelernt, mit dem neuen Fressfeind umzugehen.

Diese Beobachtung deckt sich mit meinen Erfahrungen an anderen Gewässern, die ohne regelmäßigen Besatz bewirtschaftet werden. Auch dort können hohe Prädatorendichten Probleme verursachen. Natürlich reproduzierte Fische scheinen aber häufig besser an die Bedingungen ihres Gewässers angepasst zu sein.

Regenbogenforellen aus der Reither Ache

Wir fischen weiter flussabwärts. Diesmal ist es wieder Heinz, der zwei Regenbogenforellen überlistet.

Wenig später verengt sich die Reither Ache und geht in einen längeren Pool über. Auf der rechten Seite liegt ein größerer Baum im Wasser. Unterhalb davon ragen mehrere Steine aus der Strömung und lenken den Hauptstrom auf die gegenüberliegende Seite.

Ich werfe direkt in den Pooleinlauf und lasse die Fliege mit der Hauptströmung abtreiben. Nach wenigen Metern erfolgt der Biss. Eine schöne Regenbogenforelle hat die Fliege genommen und leistet im Drill heftige Gegenwehr, bevor Heinz auch diesen Fisch sicher keschert.

Die Reither Ache wird von Bächen aus den Kitzbüheler Alpen und dem Gebirgsmassiv des Wilden Kaisers gespeist. Das beeindruckende Alpenpanorama begleitet den Fliegenfischer daher fast überall im Revier. Auch der Goinger Bach, der unmittelbar am Stanglwirt vorbeifließt, gehört zu den befischbaren Strecken.

Von der Reither zur Kitzbüheler Ache

Ungewöhnlich, dass wir noch keine Bachforelle gefangen haben“, stellt Heinz fest. Die Bachforellen wollen in der Reither Ache an diesem Tag offenbar nicht so recht. Deshalb wechseln wir an die Kitzbüheler Ache, wo die Chancen besser stehen sollen.

Wir fahren direkt nach Kitzbühel und steigen etwas unterhalb der Reviergrenze ins Wasser. Die Kitzbüheler Ache wird ebenfalls aus den Kitzbüheler Alpen gespeist und entspringt im Grenzgebiet zu Salzburg.

An der Reviergrenze befand sich früher ein rund vier Meter hohes Wehr, das für wandernde Fische ein unüberwindbares Hindernis darstellte. Bei meinem Besuch im Vorjahr stand es noch. Inzwischen wurde das Wehr entfernt und der betreffende Abschnitt renaturiert. Damit ist das Gewässer für die Fische wieder durchgängig.

Anspruchsvolles Fliegenfischen in der Kitzbüheler Ache

Direkt am Wasser ist von der nahen Stadt nur wenig zu bemerken. Obwohl die Kitzbüheler Ache in diesem Bereich größtenteils begradigt wurde, hat sie ihren wilden Charakter nicht verloren.

Sie besitzt deutlich mehr Gefälle als die Reither Ache. Entsprechend kräftig ist die Strömung, und das Fliegenfischen fällt wesentlich anspruchsvoller aus. Auch beim Waten und beim Gehen am Ufer ist äußerste Vorsicht erforderlich. Nicht ohne Grund werden Tageskarten beim erstmaligen Fischen im Revier nur in Verbindung mit einem Guide ausgegeben. Die Annäherung an die Fische verlangt große Sorgfalt. Wer sich unvorsichtig bewegt oder die Schnur schlecht ablegt, verscheucht schnell sämtliche Forellen im Pool. Das schnelle Wasser ermöglicht außerdem häufig nur wenige Sekunden einer wirksamen Drift.

Fliegenfischen Gewässer Wilder Kaiser

Bild: Sepp Prantler

Wildgewässer wie die des Stanglwirts sind eine echte Perle für Naturfreunde und Fischer, die die Herausforderung suchen.

Genau diese Herausforderung macht für mich den Reiz des Gewässers aus. In der Hauptströmung steigt blitzschnell eine gute Bachforelle auf meine Fliege ein, doch ich verpasse den Anschlag. Etwas weiter unterhalb ragen mehrere große Steine aus dem Wasser. Dahinter hat sich eine ruhigere Kehrströmung gebildet.

Ich versuche, die Fliege von oberhalb über die Steine hinweg dort abzulegen. Der erste Versuch misslingt gründlich. Die Strömung vor den Steinen erfasst die Fliegenschnur und zieht Vorfach und Fliege aus dem ruhigen Bereich. Nach mehreren erfolglosen Würfen sind die Forellen an diesem Platz vermutlich gewarnt. Deshalb gehe ich weiter und versuche es an einer vergleichbaren Stelle erneut.

Kleine Bachforelle als wertvoller Nachweis

Diesmal gelingt der erste Wurf. Mit einem zurückgestoppten Wurf landet die Fliegenschnur im ruhigeren Wasser neben der Hauptströmung. Das Vorfach legt sich über die Steine, während die Fliege in die dahinterliegende Kehrströmung fällt.

Sofort nimmt eine kleine Bachforelle.

Der Fisch lässt sich sicher landen. Was ihm an Größe fehlt, gleicht er durch seine wunderschönen Farben, den perfekten Körperbau und die sehr gut entwickelten Flossen aus. So sollte eine echte Gebirgsforelle aussehen.

Ich freue mich mehr über die kleinen Fische als über die großen“, sagt Heinz beim Anblick der Forelle. Für einen Bewirtschafter sind solche Jungfische ein wichtiger Hinweis darauf, dass die natürliche Reproduktion funktioniert und die Altersstruktur des Bestandes stimmt.

In einem Gewässer mit einer ausgewogenen Alterspyramide muss sich der Fliegenfischer häufig erst durch mehrere kleinere Exemplare „durchfischen“, bevor ein größerer Fisch die Fliege nimmt. Es braucht viel Können und bisweilen auch etwas Glück, um in einem Wildfischgewässer bereits nach wenigen Würfen eine kapitale Forelle zu fangen.

Mir persönlich ist eine kleine wilde Bachforelle lieber als eine große Anzahl fangfähiger Besatzfische. Ein Wildfisch, der sein gesamtes Leben im Gewässer verbracht und sich an dessen Bedingungen angepasst hat, ist für mich immer ein besonderer Fang.

Fliegenfischen und Kulinarik beim Stanglwirt

Nach einigen Stunden am Wasser widme ich mich dem zweiten Schwerpunkt meines Besuches: der Kulinarik.

Der Stanglwirt ist ein Bio-Betrieb mit Fünf-Sterne-Hotel, eigener Landwirtschaft und einer Gastronomie, die für ihre hochwertige Küche bekannt ist. Seit mehr als 300 Jahren befindet sich das Unternehmen im Besitz der Familie Hauser. Die Familie führt den Betrieb bis heute gemeinsam und hat ihn über Generationen kontinuierlich weiterentwickelt.

Vor mehr als zehn Jahren konnte sie die Fischereirechte für die Reither und Kitzbüheler Ache einschließlich der Seitenbäche erwerben. Anfangs sei die Skepsis in der Region groß gewesen, erzählt Johannes Hauser, der gemeinsam mit seinen Eltern und seinen beiden Schwestern den Familienbetrieb führt und für die Fischerei zuständig ist.

Viele hätten befürchtet, dass ein Hotel- und Gastronomieunternehmen die Fischerei möglichst intensiv vermarkten würde. Tatsächlich geschah das Gegenteil: Über Jahre wurden zunächst überhaupt keine Angelkarten ausgegeben.

 

Stanglwirt Wilder Kaiser

Bild: Sepp Prantler

Auch rund ums Angeln kommt man nicht zu kurz. Lokale Bio-Kulinarik und reichhaltige Aktivitäten kommen auch bei Nichtanglern gut an!

Johannes Hauser wollte sich erst selbst intensiv mit den Gewässern und ihrer Bewirtschaftung beschäftigen. Zwar hatte er während seiner Ausbildung in Hotels auf der ganzen Welt auch zahlreiche Möglichkeiten zum Fischen genutzt. Die nachhaltige Bewirtschaftung eigener Salmonidengewässer und das Fliegenfischen auf wilde Forellen und Äschen waren für ihn jedoch ein neues Gebiet.

Unterstützt wurde er dabei unter anderem vom früheren Pächter Wolf Aigner, vom Gewässerbewirtschafter Johann Obernauer und von Heinz Lubach. Auch die Zusammenarbeit mit den Reviernachbarn und anderen Fischern im Bezirk Kitzbühel habe sich über die Jahre sehr gut entwickelt.

Fischen und Genießen gehören zusammen

Der Stanglwirt arbeitet außerdem mit dem Tiroler Fischereiverband und mit Rudi Heger aus dem benachbarten Bayern zusammen. Aus dieser Kooperation entstanden auch gemeinsame Veranstaltungen wie „Fischen & Genießen“.

Wie gut beide Bereiche zusammenpassen, erlebe ich am Ende meines Angeltages. Im Gasthaus wird eine Forelle für mich zubereitet. Der Gastraum ist lediglich durch Fensterscheiben vom Kuhstall getrennt, sodass die Gäste den Tieren zuschauen können.

Der Stall ist ebenso in das Hotel und die Gastronomie integriert wie die hauseigene Käserei. Die Milch gelangt direkt zur Weiterverarbeitung. Sogar für das Entschuppen der Fische besitzt der Betrieb einen eigens eingerichteten Raum.

Meine Forelle wird perfekt zubereitet und bildet den kulinarischen Abschluss des Tages. Danach werden verschiedene Käsesorten mit hausgemachtem Brot serviert. Einen Tag lang auf wilde Forellen und Äschen zu fischen und anschließend eine Forelle in einem Gourmet-Restaurant genießen zu können, ist zweifellos ein besonderes Erlebnis.

Ein schöner Angelurlaub auch für die Familie 

Für die Planung eines Angelurlaubs ist häufig entscheidend, welche Angebote es für mitreisende Familienmitglieder oder andere nicht angelnde Begleitpersonen gibt. Beim Stanglwirt beschränkt sich die Auswahl nicht auf einige wenige Freizeitmöglichkeiten.

Für Kinder stehen unter anderem eine große Kinderwasserwelt und ein Kinderbauernhof zur Verfügung. Erwachsene können Tennis oder Golf spielen, kegeln oder reiten. Zum Betrieb gehört das einzige private Lipizzanergestüt Österreichs. Auch ein eigenes Jagdrevier ist vorhanden.

Der Stanglwirt betreibt darüber hinaus ein Bio-Energie-Kraftwerk, das nach Angaben des Unternehmens mehr Energie erzeugt, als der Betrieb selbst verbraucht. Zudem unterstützt die Familie zahlreiche soziale Projekte. Dazu zählt die Royal Fishing Kinderhilfe von Alexandra Jahr, die sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen das Angeln als sinnvolle und spannende Freizeitbeschäftigung näherbringt.

Renaturierung gehört zum Konzept

Auch die Gewässer am Wilden Kaiser sind nicht frei von menschlichen Eingriffen. In der Vergangenheit wurden viele Abschnitte begradigt und in ein enges Bett gezwängt. An verschiedenen Stellen sind inzwischen jedoch Renaturierungsmaßnahmen erfolgt. Dabei wurden Wanderhindernisse entfernt und einzelne Gewässerbereiche wieder naturnäher gestaltet.

Die Reither und die Kitzbüheler Ache bleiben anspruchsvolle Gebirgsgewässer. Ihr Gefälle, die kräftige Strömung und der oft schwierige Untergrund verlangen sicheres Waten und eine vorsichtige Fortbewegung ab.

Der Fischbestand setzt sich aus natürlich reproduzierenden Äschen und Regenbogenforellen sowie Bachforellen zusammen. Der Bachforellenbestand wird derzeit nur noch in geringem Umfang mit Brütlingen aus eigenen Mutterfischen gestützt, die in kleine Seitenbäche eingebracht werden.

Auch der Huchen kommt in den Hauptgewässern vor und reproduziert sich natürlich. Die meisten Huchen halten sich allerdings weiter flussabwärts auf und ziehen vor allem zur Laichzeit in die höher gelegenen Revierabschnitte.

Ein Fliegenfischer-Revier für Kenner und Naturliebhaber

Das Fliegenfischen am Wilden Kaiser ist nicht einfach. Wer erfolgreich sein möchte, muss sich vorsichtig bewegen und seine Schnur so kontrollieren, dass die Fische nicht gewarnt werden. Schnurführung, Präsentation und eine möglichst natürliche Drift sind in den schnellen Gebirgsgewässern entscheidend.

Dank der guten Altersstruktur kommen viele kleine und mittelgroße Fische vor. Gerade diese Forellen und Äschen nehmen die Fliege häufig bereitwilliger als die großen, erfahrenen Exemplare.

Die Gewässer sind deshalb vor allem für Fliegenfischer interessant, die den Wert eines Wildfisches zu schätzen wissen und jeden Fang unabhängig von seiner Größe als Erfolg betrachten.

Die Kombination aus natürlicher Reproduktion, anspruchsvoller Fischerei, alpiner Landschaft und gehobener Gastronomie ist außergewöhnlich. Natürlich kann man zum Fliegenfischen auch in einer einfachen Unterkunft übernachten und mit bodenständiger regionaler Küche glücklich werden. Gelegentlich hat es aber durchaus seinen Reiz, in einem Fünf-Sterne-Hotel zu wohnen, Gourmetküche zu genießen und vor dem Panorama des Wilden Kaisers auf wilde Forellen und Äschen zu fischen.

Text: Sepp Prantler


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